Wir können den Lauf der Zeit nicht anhalten, aber wir können das Rad der Zeit zurückdrehen:
Mit Fäden zu jüngerem Aussehen – mit Princess®- und CARA™-PDO-, Happy Lift™-PCL- und Silhouette Soft®-PLLA-Fäden.
Der Alterungsprozess der Haut schreitet unaufhaltsam voran. Bei den meisten Menschen zeigen sich ab dem 30. Lebensjahr erste Alterungserscheinungen in Form von feinen Fältchen und ein langsames Herabsinken der Wangenweichteile. Dies tritt umso häufiger ein, je schmaler die Wangenknochen sind (schließlich sind diese die „Kleiderbügel“ für die Wangenweichteile) und je mehr die Haut vorgeschädigt ist (vor allem durch Sonne und Rauchen). Durch den ständigen Zug der Schwerkraft nach unten und die nachlassende Elastizität der Haut kommt es zu einem sukzessiven Absinken der Wangenweichteile samt dem Unterhautfettgewebe. Dadurch vertieft sich die Tränenrinne, tiefe Nasolabialfalten ziehen herab und über den Unterkieferästen wölben sich die sogenannten Jawls (Hamsterbäckchen) hervor. Aus dem jugendlichen dreiecksförmigen Gesicht mit der Spitze am Kinn wird allmählich ein umgekehrtes Dreieck mit der Spitze an der Nasenwurzel.

Fadenlifting – resorbierbare Fäden
Die drei führenden Fadentypen auf dem Markt sind hier das Polydioxanon-(PDO)-System mit und ohne Widerhaken (Princess, CARA), das Polycaprolacton-(PCL)-System (Happy Lift) und das Polymilchsäure-(PCL)-System (Silhouette soft). Alle drei Fadenarten sind biologisch vollständig abbaubar. Die Bestandsdauer ist bei den Polymilchsäurefäden am längsten (1-1,5 Jahre), bei den PCL-Fäden kürzer und am kürzesten (6-12 Monate) bei den PDO-Fäden. Die Fäden sind entweder glatt (PDO) oder enthalten als Widerstandsgeber Widerhäkchen (PDO, PCL) oder so genannte Cones, trichterförmige Anhängsel (Silhouette soft). Letztere bieten die festeste und am längsten haltbare Verankerung im Gewebe wegen ihrer großen Oberfläche. Sie sind aufwendiger und schwieriger zu implantieren, haben aber den stärksten Effekt.
Die Zielgruppe sind Frauen und Männer zwischen 35 und 60, deren Haut zwar schon nachgelassen hat und etwas abgesunken ist (siehe Bild oben), aber noch nicht so ausgeprägt, als dass nur ein operatives Lifting helfen könnte.
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Weitere Informationen zum Fadenlifting
Indikationen
Zwei Methoden beim Fadenlifting
Materialien
Durchführung der Fadenlift Behandlung
Dauer des Effektes
Die Vorteile der Behandlung sind
- keine OP / nichtinvasives Verfahren
- keine sichtbaren Narben
- sofort gestraffte Haut
- nachhaltige Neokollagenese
- natürliches Ergebnis
- sehr lange Haltbarkeit
- kein langer Arbeitsausfall
Kombinationen
Nach dem Fadenlifting sollten für zwei Wochen stärkere Bewegungen, auch Massagen des Gesichtes unterbleiben. Oberflächliche Behandlungen, wie Peelings und Mikrodermabrasionen, sind aber ohne weiteres möglich. Günstig ist eine hydratisierende Pflege mit hyaluronsäurehaltigen Präparaten. Auch die Gabe von Vitamin-C-haltigen Präparaten oder Konzentraten ist hilfreich, um den Collagenneuaufbau zu fördern. Diese Präparate können auch mit Ultraschall oder Mikroporation/Radiofrequenz/Iontophorese eingeschleust werden.
Lidoperationen gehören zu den Spezialitäten der Praxis, die seit 1998 sehr häufig durchgeführt werden. Sie gehören zu den wenigen Schönheitsoperationen, die auch im Sommer durchgeführt werden können.
Oberlider:
In unserer Praxis werden Lidstraffungen der Ober- und Unterlider sowohl mit der konventionellen Skalpell-Operation als auch (häufiger) mittels der modernen, schonenden Ultrapuls-CO₂-Lasertechnik durchgeführt. Hierbei wird, nach symmetrischer Anzeichnung des überschüssigen Hautareals an den Oberlidern, mit einem feinen, nur 0,12 mm dünnen, ultragepulsten CO₂-Laserstrahl die Haut ca. 0,5 bis 1 mm tief eingeschnitten und mitsamt des dünnen Hautlidmuskels entfernt. Anschließend wird die darunter liegende dünne Bindegewebsschicht (Septum orbitale) mit dem Laserstrahl eröffnet und die vergrößerten, sich vorwölbenden Fettgewebspölsterchen unblutig entfernt. Abschließend werden die Schnittränder der Oberlidhaut mit einer kosmetischen Naht mit einem haarfeinen Faden verschlossen. Dieser Faden wird nach 5 – 7 Tagen entfernt. Die entstehende Narbe ist zunächst noch leicht rötlich und strichförmig, in der Regel ist sie nach einigen Monaten nicht mehr sichtbar.
Vorteile der Lasertechnik
- berührungsfreies Schneiden
- kein Verziehen und Verschieben der Schnittränder
- sehr präzises Arbeiten
- keine oder nur minimale Blutung
- kurze Ausfallzeit
Nachteile der Lasertechnik
- etwas längere Abheilungszeit
- hypertrophe Narbenbildung (selten, vorübergehend)
Unterlider
Haben sich nur feine Fältchen ausgebildet, ist der Lidhautüberschuss und die „Tränensack“-Bildung gering, wird eine mehrzeitige fraktionale Laserstraffung mit dem fraktionalen CO₂-Laser durchgeführt. Hierbei werden feinste Löcher in die Unterlidhaut „geschossen“ und diese gleichzeitig erwärmt. Dadurch kommt es zu einer Hitzeschrumpfung der Haut und zu einer Anregung zur Kollagen-Neubildung, wodurch die Haut sich strafft und glättet. Die Regeneration der Haut erfolgt sehr schnell innerhalb weniger (3-5) Tage und die gelaserte Haut kann in dieser Zeit mit Make-up abgedeckt werden. Die Behandlung wird 1-3mal in 2-3-wöchigen Abständen wiederholt.
Bei stärkerem Lidhautüberschuss und ausgeprägterer „Tränensack“-Bildung kommt die Laser-Unterlidstraffung zum Einsatz. Hier wird die Bindehaut des Unterlides mit dem feinen Laserstrahl durchtrennt, die darunterliegenden Fettgewebspölsterchen dargestellt und ebenfalls mit dem Ultrapuls-CO₂-Laser abgetragen. Eine Naht der Unterlidbindehaut ist nicht erforderlich. Anschließend wird die Unterlidhaut in 3 Durchgängen flächig mittels eines computergesteuerten Scanners glatt gelasert (Skin-Resurfacing). Es entsteht eine oberflächlich nässende Wundfläche, die innerhalb von 5-7 Tagen abheilt. Danach ist die Haut glatt und gestrafft, ist aber noch für 4-6 Wochen gerötet, weshalb sie abgedeckt werden muss (spezielles Make-up). Die Vorteile der neuen Lasertechnik sind zum einen eine sehr präzise und gewebeschonende Operationstechnik und zum anderen ein nahezu blutungsfreies Operieren, wodurch die Komplikationsrate gegenüber der herkömmlichen Technik wesentlich niedriger ist.
Bei ausgeprägtem Lidhautüberschuss mit deutlicher Tränensackbildung und/oder Lidsackbildung (Dackelaugen) ist eine transcutane Skalpell-Operation erforderlich. Hier werden Lidhautüberschuss, Unterlidmuskulatur und die drei Unterlid-Fettsäcke operativ reduziert und unter Straffung fein vernäht. Dadurch können die Unterlider gleichzeitig nach oben gestrafft (geliftet) werden.
Nach der Operation treten in der Regel keine Schmerzen auf, Schwellungen sind meist gering . Es sollte einige Tage eine Sonnenbrille getragen werden. In der Regel ist der Patient nach einer Woche wieder gesellschaftsfähig.
Nebenwirkungen, Komplikationen
- Überschießende, hypertrophe Narben. Selten, verschwinden meist von selbst oder nach Cortison- Einspritzung.
- Nahtdehiszenz. Bei vorzeitigem Wasserkontakt, Salbenanwendungen, mechanischem Trauma in den ersten postoperativen Tagen kann es unter Umständen zu einer Eröffnung der Naht mit leichtem Klaffen der Wundränder kommen. Diese Komplikation ist allerdings bei sorgfältiger Nachbehandlung vermeidbar.
- Hämatome. Blutergüsse treten bei der Laser-Blepharoplastik nur selten auf, sind leichteren Grades und verschwinden in der Regel nach 8 bis 14 Tagen wieder. Bei Auftreten von Blutergüssen können diese mit einer Vitamin-K1-haltigen Salbe schnell wieder aufgelöst werden.
- Asymmetrien. Kommen selten vor und können leicht korrigiert werden. Der Vollständigkeit halber sind noch allgemeine chirurgische Komplikationen, wie Wundinfektion und allergische Reaktionen auf das Lokalanästhetikum zu erwähnen, die allerdings nur äußerst selten auftreten.
- Leichte Schwellungen in der Anfangszeit nach der Operation sind normal und legen sich, sobald der Lymphabfluss wieder normalisiert ist. Das endgültige Ergebnis ist nach ca. 3 Monaten zu erwarten.
Hängende Oberlider, sogenannte Schlupflider, und Tränensäcke lassen den Blick müde und gedrückt erscheinen – eine Lidstraffung kann helfen. Nach einem kleinen Eingriff am Augenlid sehen Sie langfristig wieder frischer und jünger aus. Eine Asymmetrie zwischen dem rechten und dem linken Lid kann ebenfalls ausgeglichen werden.
Die Lidoperationen, insbesondere die Laser-Lidstraffungen, sind eine besondere Spezialität unserer Hautarztpraxis in München. Sie werden sehr häufig und schon seit 1998 durchgeführt. Bei der Augenlid Operation können wir langjährige Erfahrung vorweisen. Die Lidkorrektur führen wir maßvoll durch, damit der Ergebnis möglichst natürlich wirkt. Die Oberlidstraffung gehört zu den wenigen kosmetischen Prozeduren, die auch im Sommer erfolgen können.
Technik der Oberlidstraffung – Schlupflider entfernen
In unserer Praxis führen wir Lidstraffungen der Ober- und Unterlider sowohl mit der konventionellen Skalpell-Operation als auch (häufiger) mittels der modernen, schonenden Ultrapuls-CO₂-Lasertechnik durch. Hierbei wird nach symmetrischer Anzeichnung des überschüssigen Hautareals an den Oberlidern mit einem feinen, nur 0,12 mm dünnen, ultragepulsten CO₂-Laserstrahl die Haut ca. 0,5 bis 1 mm tief eingeschnitten und mitsamt des dünnen Hautlidmuskels entfernt.
Anschließend eröffnen wir die darunterliegende dünne Bindegewebsschicht (Septum orbitale) mit dem Laserstrahl. Dann entfernen wir unblutig die vergrößerten, sich vorwölbenden Fettgewebspölsterchen. Abschließend verschließen wir die Schnittränder der Oberlidhaut mit einer kosmetischen Naht mit einem haarfeinen Faden. Dieser Faden wird nach 5 – 7 Tagen entfernt. Zunächst ist die entstehende Narbe noch leicht rötlich und strichförmig, in der Regel ist sie nach einigen Monaten nicht mehr sichtbar.
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Vorteile der Lasertechnik
- berührungsfreies Schneiden
- kein Verziehen und Verschieben der Schnittränder
- sehr präzise Arbeiten
- keine oder nur minimale Blutung
- kurze Ausfallzeit
Nachteile der Lasertechnik
- Etwas längere Abheilungszeit der Narben.
Ergebnisse nach Laser Lidstraffung
Technik der Unterlidstraffung – Tränensäcke entfernen
An den Unterlidern kommen drei unterschiedliche Straffungsverfahren zum Einsatz. Haben sich nur feine Fältchen ausgebildet, ist der Lidhautüberschuss und die „Tränensack“-Bildung gering, führen wir eine mehrzeitige fraktionale Laserstraffung mit dem fraktionalen CO₂-Laser durch. Hierbei werden feinste Löcher in die Unterlidhaut „geschossen“ und diese gleichzeitig erwärmt. Dadurch kommt es zu einer Hitzeschrumpfung der Haut und zu einer Anregung zur Kollagen-Neubildung, wodurch die Haut sich strafft und glättet. Die Regeneration der Haut erfolgt sehr schnell innerhalb weniger (3-5) Tage. Die gelaserte Haut kann in dieser Zeit mit Make-up abgedeckt werden. Die Behandlung wiederholen wir ein- bis dreimal in 2-3-wöchigen Abständen.
Bei stärkerem Lidhautüberschuss und ausgeprägterer „Tränensack“-Bildung kommt die Laser-Unterlidstraffung zum Einsatz. Hier durchtrennen wir die Bindehaut des Unterlides mit dem feinen Laserstrahl.
Anschließend wird die Unterlidhaut in drei Durchgängen flächig mittels eines computergesteuerten Scanners glatt gelasert (Skin-Resurfacing). Es entsteht eine oberflächlich nässende Wundfläche, die innerhalb von 5-7 Tagen abheilt. Danach ist die Haut glatt und gestrafft, ist aber noch für 4-6 Wochen gerötet, weshalb sie abgedeckt werden muss (spezielles Make-up). Die Vorteile der neuen Lasertechnik sind zum einen eine sehr präzise und gewebeschonende Operationstechnik und zum anderen ein nahezu blutungsfreies Operieren. Dadurch ist die Komplikationsrate gegenüber der herkömmlichen Technik wesentlich niedriger.
Bei ausgeprägtem Lidhautüberschuss mit deutlicher Tränensackbildung und/oder Lidsackbildung (Dackelaugen) ist eine transkutane Skalpell-Operation erforderlich. Hier werden Lidhautüberschuss, Unterlidmuskulatur und die drei Unterlid-Fettsäcke operativ reduziert und unter Straffung fein vernäht. Dadurch können die Unterlider gleichzeitig nach oben gestrafft (geliftet) werden. Eine sehr schonende Variante ist die pinch excision, bei der nur der Hautüberschuss nach Markierung mit einer Pinzette herausgetrennt und der Defekt mit hauchdünnen Fäden verschlossen wird. Der Vorteil ist, dass durch Schonung des Lidmuskels M.orbicularis oculi die Anatomie nicht verändert wird und somit keine Gefahr eines Ektropiums (Abstehen der Unterlider) entsteht. Das Verfahren kann mit einer Laser-Entfernung der Fat Pads von innen durch die Bindehaut kombiniert werden.
Nebenwirkungen und Komplikationen
- Überschießende, hypertrophe Narben. Selten, verschwinden meist von selbst oder nach Cortison-Einspritzung.
- Nahtdehiszenz. Bei vorzeitigem Wasserkontakt, Salbenanwendungen, mechanischem Trauma in den ersten postoperativen Tagen kann es unter Umständen zu einer Eröffnung der Naht mit leichtem Klaffen der Wundränder kommen. Diese Komplikation ist allerdings bei sorgfältiger Nachbehandlung vermeidbar.
- Hämatome. Blutergüsse treten bei der Laser-Blepharoplastik nur selten auf, sind leichteren Grades und verschwinden in der Regel nach 8 bis 14 Tagen wieder. Bei Auftreten von Blutergüssen können diese mit einer Vitamin-K1-haltigen Salbe schnell wieder aufgelöst werden.
- Asymmetrien. Kommen selten vor und können leicht korrigiert werden. Der Vollständigkeit halber sind noch allgemeine chirurgische Komplikationen, wie Wundinfektion und allergische Reaktionen auf das Lokalanästhetikum, zu erwähnen, die allerdings nur äußerst selten auftreten.
- Leichte Schwellungen in der Anfangszeit nach der Operation sind normal und legen sich, sobald der Lymphabfluss wieder normalisiert ist. Das endgültige Ergebnis ist nach ca. 3 Monaten zu erwarten. Nach dem Skin Resurfacing der Unter- (evtl. auch der Ober-)Lider ist die Haut zunächst stark gerötet und kann einige Tage auch nässen. Die starke Rötung blasst innerhalb einer Woche weitgehend ab. Eine Reströtung kann noch über 4-6 Wochen, gelegentlich auch länger, bestehen und muss abgedeckt werden. Bei dunkleren Hauttypen können auch vorübergehend Pigmentierungen auftreten, die mit Bleichbehandlungen aufgehellt werden müssen.
- Nach dem Skin Resurfacing der Unter- (evtl. auch der Ober-)Lider ist die Haut zunächst stark gerötet und kann einige Tage auch nässen. Die starke Rötung blasst innerhalb einer Woche weitgehend ab. Eine Reströtung kann noch über 4-6 Wochen, gelegentlich auch länger, bestehen und muss abgedeckt werden. Bei dunkleren Hauttypen können auch vorübergehend Pigmentierungen auftreten, die mit Bleichbehandlungen aufgehellt werden müssen.
Wir sind gern Ihr Ansprechpartner für Lidstraffung in München.
Ergebnisse nach Laser-Unterlidstraffung
Unterlid-OP konventionell
Das Laser-Skin-Resurfacing ist eine hochwirksame Methode zur Glättung von Falten und Narben im Gesicht und zur Entfernung von sonnenbedingten Hautschäden wie Pigmentanomalien, Hautkrebsvorstufen und Hautunebenheiten. Diese Behandlung ist möglich geworden durch die Entwicklung eines technischen Gerätes, dem Highdose-Superpuls-CO2-Laser. Mit Hilfe dieses Gerätes wird ein Laserstrahl mit einem Computer-Scanner gesteuert und mit ultrakurzen Impulsen und hoher Energie auf die zu behandelnde Haut appliziert. Das CO2-Laserlicht wird sehr stark vom Gewebewasser absorbiert, sodass die Eindringtiefe sehr gering ist. Das Laserlicht entfaltet hierbei zwei Effekte:
Es werden obere Hautschichten bis zu einer genau festgelegten Tiefe regelrecht verdampft, d. h. wie mit der Rasierklinge abgetragen. Durch den Computer-Scanner ist diese Abtragung äußerst präzise, auf den tausendstel Millimeter genau möglich.
Die zweite Hautschicht (Corium, Bindegewebsschicht) wird durch den Laserstrahl auf bis zu 120 C° erwärmt, wodurch es zu einer Schrumpfung dieser Hautschicht um bis zu 30 % kommt.
Die Haut wird somit oberflächlich abgetragen und gleichzeitig durch die Schrumpfung durch Erwärmung gespannt. Es entsteht somit ein ähnlicher Effekt wie beim operativen Lifting, daher auch der Ausdruck „Laserlifting“. Da der Schrumpfungseffekt nicht so ausgeprägt ist wie beim operativen Lifting, ist das Skin-Resurfacing in erster Linie für oberflächliche und feinere Fältchen geeignet, z. B. bei stark sonnengeschädigter Haut, bei kleinen Fältchen (Krähenfüße) um die Augen und bei radiären Falten um den Mund (Tabaksbeutelmund). Sehr gut geeignet ist das Verfahren auch zur Glättung von Akne-, Operations- oder Unfallnarben, insbesondere im Gesicht. Hier kann die Behandlung gut mit anderen Verfahren wie der Erbium-YAG- oder der fraktionalen Laserbehandlung kombiniert werden.
Die Methode kann auch hervorragend kombiniert werden mit Injektionsbehandlungen mit Botulinumtoxin und mit Fillern (Hyaluronsäure oder Calcium-Hydroxylapatit).
Weitere Informationen zum Skin Resurfacing
Wie geht das Laser-Skin-Resurfacing vor sich?
Das Skin-Resurfacing wird in unserem OP-Zentrum in der Theatinerstraße in örtlicher Betäubung, evtl. im Dämmerschlaf, bei großflächiger Behandlung des ganzen Gesichtes auch in Vollnarkose, unter sterilen Bedingungen durchgeführt. Da die Behandlung schmerzhaft ist, wird vor der Behandlung eine Stunde lang eine Lokalanästhesie-Maske aufgelegt, durch die eine Verminderung der Schmerzempfindung erzielt wird. Zusätzlich wird die Haut mit einem örtlichen Betäubungsmittel unterspritzt. Die Behandlung dauert – je nach Umfang – zwischen 30 und 90 Minuten. Nach der Behandlung wird die gelaserte Haut desinfiziert und gereinigt und mit Vaseline bedeckt. Diese wird dann eine Woche lang dreimal täglich aufgetragen. Nach dieser Zeit ist die Wundheilung weitgehend abgeschlossen – die gelaserte Haut hat sich nunmehr regeneriert und erscheint glatt und rosa. Die Rötung bleibt noch ca. 2-6 Wochen bestehen, kann aber mit einem Make-up abgedeckt werden. Das endgültige Ergebnis ist nach 6 bis 12 Wochen erzielt. Nach Beendigung der Vaselinebehandlung werden spezielle Cremes und Salben rezeptiert, die die Abheilung beschleunigen.
Bei manchen Patienten ist das Laser-Skin-Resurfacing nur unter erhöhten Vorsichtsmaßnahmen durchzuführen, z. B. bei Patienten mit häufigem Herpes im Gesicht, bei Neurodermitis-Patienten, bei Patienten mit entzündlichen Hauterkrankungen.
Besonderheiten für Akne-Patienten:
Das Laser-Skin-Resurfacing eignet sich hervorragend zur Behandlung von oberflächlichen Aknenarben. Tiefere Aknenarben müssen evtl. zusätzlich operativ behandelt werden. Vor Laser-Therapie von Aknenarben muss die Akne allerdings vollständig ausgeheilt sein, entzündliche Veränderungen oder gar Pusteln dürfen nicht mehr vorhanden sein. Eine orale Isotretinoin- (Vitamin-A-Säure-)-Behandlung muss 6 Monate vor der Lasersitzung beendet werden.
Wie sehen die Langzeit-Ergebnisse aus?
Der Lasereffekt hält bei Narben dauerhaft, bei Falten mindestens 2-3 Jahre – in der Regel aber über 5 Jahre an. Aus histologischen Langzeituntersuchungen (Gewebeuntersuchungen) ist bekannt, dass das Skin-Resurfacing keine Langzeitschäden verursacht. Ein erneutes Skin-Resurfacing ist nach 1-2 Jahren möglich.
Insgesamt stellt das Laser-Skin-Resurfacing ein modernes, sicheres und hocheffektives Verfahren zur Behandlung von feinen Gesichtsfalten, Gesichtsnarben und anderen Hautveränderungen im Gesicht dar.
Mit folgenden Nebenwirkungen müssen Sie rechnen:
- 1. Nässen und Krustenbildung für 7-10 Tage.
- 2. Rötung der gelaserten Haut für 2-6 Wochen, selten länger (Abdecken mit Make-up).
- 3. Selten Pigmentverschiebungen (dunklerer oder hellerer Ton der gelaserten Haut), die allerdings in aller Regel innerhalb der ersten Monate wieder verschwinden.
- 4. Verwenden Sie morgens einen Sun-Blocker.
- 5. Unvollständige Entfernung der Falten, speziell bei zu tiefer Faltenbildung und bei sehr schlaffer Haut. Der Zustand kann dann allerdings durch ein zweites Skin-Resurfacing oft noch gebessert werden. Unvollständige Abflachung von Narben. Hier bringt eine zusätzliche Erbium-YAG-Laserbehandlung meist eine weitere Verbesserung.
Folgende Komplikationen können auftreten:
- Wundheilungsstörungen oder -verzögerungen (z. B. langanhaltende Rötungen). Können bei konsequenter Nachbehandlung in der Regel vermieden werden
- Pigmentverschiebungen (heller/dunkler). Zur Vermeidung einer sichtbaren Aufhellung der Haut („Alabasterhaut“) darf die Lasertiefe einen Maximalwert nicht überschreiten, den wir einhalten. Überpigmentierung entstehen meist durch zu frühe UV-Exposition, die daher 6 Wochen lang gemieden werden muss.
- Infektionen. Gegen bakterielle Infektionen erhalten Sie für 5 Tage das Antibiotikum Ciprohexal 2×1. Zusätzlich müssen Sie jeden Schmutzkontakt mit der Wunde vermeiden. Gegen Herpes-Infektionen erhalten Sie das Herpesmittel Aciclostad 400, das Sie 5 Tage lang 3×1 einnehmen müssen.
- Extrem selten Narbenbildung, speziell wenn individuelle Neigung zu überschießender
Narbenbildung besteht. Kann durch Beschränkung der Lasertiefe und durch konsequente Nachbehandlung vermieden werden.
Das müssen Sie nach der Lasertherapie beachten:
- 1. Nach der Lasertherapie können Sie in der Regel eine Woche lang nicht arbeiten oder gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommen.
- 2. In den ersten 5-7 Tagen müssen Sie täglich zum Verbandswechsel in die Praxis kommen.
- Infektionen. Gegen bakterielle Infektionen erhalten Sie für 5 Tage das Antibiotikum Ciprohexal 2×1. Zusätzlich müssen Sie jeden Schmutzkontakt mit der Wunde vermeiden. Gegen Herpes-Infektionen erhalten Sie das Herpesmittel Aciclostad 400, das Sie 5 Tage lang 3×1 einnehmen müssen.
- 3. In der ersten Woche muss die gelaserte Haut dreimal täglich mit Vaseline bedeckt werden (sterile Holzspatel). Ab der 2. Woche muss morgens Synchroline Terproline Face und anschließend ein Sunblocker 50+ und abends Trio A aufgetragen werden. In den darauffolgenden 4-6 Wochen erhalten Sie bestimmte Aufbau- und Pflegecremes, die Sie konsequent anwenden sollten.
- 4. Für die Dauer von 6 Wochen nach der Lasertherapie muss UV-Licht gemieden werden.
für starkes Anti-Aging
Unser stärkstes Peeling und gleichzeitig die stärkste Anti-Aging-Waffe überhaupt ist das Lips and Eyelid-Peel. Die Straffung und Glättung der Haut, auch bei starken Falten um den Mund oder um die Augen, ist unvergleichlich. Die Behandlung ist durch das enthaltene, schmerzlindernde Phenol praktisch schmerzlos. Nach der Behandlung wird mit einem gelblichen Puder (Wismut) abgedeckt. Die nach einem Tag einsetzende Verkrustung ist erheblich und fällt nach 8-10 Tagen ab, insofern sind 8-10 Tage Arbeitsausfall einzuplanen.
Weitere Informationen über diese Peelings erhalten Sie in unserer Praxis.





