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Überflüssiges Fett mit einer Spritze einfach auflösen – eine faszinierende Idee, welche von der Hautärztin Dr. Rittes in Südamerika umgesetzt wurde. Sie entwickelte bereits 1995 ein Verfahren, bei dem die Substanz Phosphatidylcholin (PPT) direkt in die unerwünschten Fettpolster injiziert wird. Der Wirkstoff ist ein Naturpräparat und wird aus der Sojabohne gewonnen. Er wird in gleicher Zusammensetzung im Körper produziert und erfüllt dort vielfältige Aufgaben, insbesondere im Fettstoffwechsel. Kombiniert wird PPT mit der Gallensäure Desoxycholat, die möglicherweise sogar den größeren Anteil an der Fettauflösung übernimmt.

Fettpolster verschwinden langsam

Die Injektionslipolyse ist kein neues Wundermittel zur Gewichtsabnahme. Sie ist aber in der Lage, Fettpölstcherchen, die weder durch Ernährungsumstellung, noch durch gezielte Bewegungstherapie zu reduzieren sind, abzuschmelzen und zu verstoffwechseln. Das Mittel wird per Injektion direkt in die betroffene Region gegeben. Die Injektionslipolyse bietet im Gegensatz zur Liposuction (Fettabsaugung) eine nicht operative Behandlungsmethode, mit der mit wenig Aufwand schonend Fettpölsterchen entfernt werden können.

Die Behandlungswiederholungen sind von der zu behandelnden Körperregion und -größe abhängig und individuell sehr unterschiedlich. Männer reagieren aufgrund der zu Frauen unterschiedlichen Bindegewebsstruktur und den darin abgelagerten Fettzellen oftmals weniger gut auf die Therapie als Frauen. Der Fett-Auflösungsprozess benötigt in der Regel 4-8 Wochen. Es sind in der Regel 2-4 Behandlungen im Abstand von 4-6 Wochen notwendig, um die Therapie erfolgreich abzuschließen.

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Gesichtsbereich

  • Tränensäcke
  • Doppelkinn
  • Jawls – Hängebäckchen

Cellulitebehandlung

  • Oberschenkel
  • Lipome

Körper

  • Reithosen
  • Oberschenkelaußen- und -innenseiten
  • unteres Gesäß/ Übergang zum Oberschenkel
  • „Love-Handles“
  • Hüften
  • Ober- und Unterbauch (kleinere Polster)
  • Fettwülste an den Schulter-Arm-Gelenken
  • Oberarme
  • Knie
  • Rückenpartien

Weitere Informationen zur Fett-weg-Spritze

Aufklärung und Behandlung

Das Medikament für die Injektionslipolyse ist ein seit vielen Jahren bekanntes Leberschutzpräparat und wird auch eingesetzt zur Verhütung von Fettgerinnseln im Blut. Als Injektionslipolyse hat es noch keine Zulassung in Deutschland. Daher bestehen für die Anwendung besondere Anforderungen hinsichtlich der Aufklärung des Patienten. Bei den weltweit vielen Tausenden von Behandlungen traten bislang keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf. Dennoch gehört diese Therapie in die Hände von dafür ausgebildeten Medizinern. Für die erfolgreiche Behandlung sind die Kenntnisse der Fettdepots im Körper, der richtigen Injektionstechnik und der Dosierung dieser scheinbar einfachen Anwendung von großer Bedeutung.

Risiko der Therapie mit der Fett-weg-Spritze

Die Wirkstoffe Phosphatidylcholin und Deyoxycholat selbst und ihre Verstoffwechselung sind sehr gut und grundsätzlich untersucht und dokumentiert worden. Nach der Behandlung treten als Nebenwirkungen bei fast allen Patienten vorübergehende Rötungen, Schwellungen und muskelkaterähnliche Beschwerden auf. Gelegentlich können auch kleine Blutergüsse an den Einstichstellen entstehen. Diese Nebenwirkungen klingen nach unseren Erfahrungen mit der Fett-weg-Spritze in der Regel in wenigen Tagen ab. Bei ca. fünf Prozent der behandelten Patienten kommt es zu keinem oder zu einem ungenügenden Effekt (Non-Responder).

Die Kryolipolyse ist ein neuartiges, von Forschern der Harvard-Universität entwickeltes, kältebasiertes, nicht-invasives Verfahren zur Fettreduktion und Körperformung. Mit diesem Verfahren ist es möglich, durch einstündige lokale Kälteanwendung definierte Fettpolster wie Reithosen, „Love handles“ sowie Fettansammlungen an Bauch und an den Oberschenkeln zu reduzieren.

Das Verfahren beruht auf der Tatsache, dass Fettzellen kälteempfindlicher sind als alle anderen Gewebearten. Mittels eines waffeleisenähnlichen Applikators wird mit einer Vakuumpumpe die Haut mit dem unerwünschten Fettgewebsanteil zwischen die Kühlplatten eingesaugt. Über diese Kühlplatten wird das Gewebe kontrolliert auf ca. 4 Grad heruntergekühlt und diese Temperatur über 1 Stunde gehalten. Die kälteempfindlichen Fettgewebszellen überstehen diese Prozedur nicht und werden innerhalb von 2-4 Monaten vom Körper abgebaut, während die Haut- und Bindegewebszellen die Kälte unbeschadet überstehen. Die Behandlung ist schmerzlos, wird ambulant im Liegen durchgeführt und führt normalerweise zu keinerlei Beeinträchtigung der Patienten. Berufliche Tätigkeit und Sport sind normalerweise am selben Tag wieder möglich.

Indikationen

Das Kryolipolyseverfahren ist besonders geeignet für Areale, die weder Diät noch körperlichem Training zugängig sind (z. B. Bauch, Hüften, Reithosen, „Love-Handles“). Das Fettgewebe darf nicht zu fest und voluminös sein. Das Verfahren ist keine Methode zur Gewichtsreduktion und ersetzt keine Diät!

Kontraindikationen

  • stark übergewichtige Patienten
  • Fettgewebserkrankungen
  • Kälte- oder Druckurtikaria (Nesselsucht)
  • Kryoglobulinämie (Kältekrankheit)
  • Schwangerschaft
  • Wunden, Blutungen oder Blutversorgungsstörungen im zu behandelnden Areal
  • Hauterkrankungen im Behandlungsareal

Vorsichtsmaßnahmen

  • 1 Woche vor der Behandlung keine blutverdünnenden Medikamente, wie Aspirin, Voltaren, Ibuprofen u.ä. und Marcumar einnehmen.
  • Bequeme, weite Kleidung mitbringen.
  • Vor der Behandlung auf die Toilette gehen.
  • Nach der Behandlung 2 Wochen keine Sonnenexposition.
  • Nach der Behandlung 2 Wochen lang kalorienarme Diät und viel Bewegung.

Nebenwirkungen und Risiken

Die Kryolipolyse stellt ein sehr schonendes und risikoarmes Verfahren dar. Nach der Behandlung treten häufiger eine Rötung, Berührungsempfindlichkeit und evtl. leichte Druckschmerzhaftigkeit für einige Stunden bis Tage auf. Bis zu 8 Wochen kann es zu einer vorübergehenden verminderten Gefühlsempfindung im behandelten Gebiet kommen. Durch den Vakuumsog kann es evtl. zu einem Bluterguss kommen. Die behandelten Fettpolster werden pro Behandlung um ca. 1/3 kleiner, wobei die Menge variieren kann. Der Abbau der Fettpolster ist normalerweise gleichmäßig ohne störende Übergänge, kann in vereinzelten Fällen allerdings einmal mit leichter Randbildung erfolgen. Das Verfahren kann jederzeit wiederholt werden. Bei ausgeprägteren oder therapieresistenten Fällen kann das Verfahren auch mit einer Liposuction (Fettabsaugung) kombiniert werden.

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Weitere Informationen

Behandlung: Fettzellen einfrieren

Das Verfahren beruht auf der Tatsache, dass Fettzellen kälteempfindlicher sind als alle anderen Gewebearten. Mittels eines waffeleisenähnlichen Applikators wird mit einer Vakuumpumpe die Haut mit dem unerwünschten Fettgewebsanteil zwischen die Kühlplatten eingesaugt. Über diese Kühlplatten wird das Gewebe kontrolliert auf ca. vier Grad heruntergekühlt und diese Temperatur über eine Stunde gehalten. Die kälteempfindlichen Fettgewebszellen überstehen diese Prozedur nicht und werden innerhalb von 2-4 Monaten vom Körper abgebaut, während die Haut- und Bindegewebszellen die Kälte unbeschadet überstehen. Die Behandlung ist schmerzlos, wird ambulant im Liegen durchgeführt und führt normalerweise zu keinerlei Beeinträchtigung der Patienten. Berufliche Tätigkeit und Sport sind nach unseren Erfahrungen mit Kryolipolyse am selben Tag wieder möglich.

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Indikationen für Fettvereisung

Das Kryolipolyseverfahren ist besonders geeignet für Areale, die weder Diät noch körperlichem Training zugängig sind (z.B. Fett am Bauch, an den Hüften, Reithosen, „Love-Handles“). Das Fettgewebe darf nicht zu fest und voluminös sein. Das Verfahren ist keine Methode zur Gewichtsreduktion und ersetzt keine Diät!

Vorsichtsmaßnahmen:

  • 1 Woche vor der Behandlung keine blutverdünnenden Medikamente, wie Aspirin, Voltaren, Ibuprofen u.ä. und Marcumar einnehmen.
  • Bequeme, weite Kleidung mitbringen.
  • Vor der Behandlung auf die Toilette gehen.
  • Nach der Behandlung 2 Wochen keine Sonnenexposition.
  • Nach der Behandlung 2 Wochen lang kalorienarme Diät und viel Bewegung.

Nebenwirkungen und Risiken der Kryolipolyse

Die Kryolipolyse stellt ein sehr schonendes und risikoarmes Verfahren dar. Nach der Behandlung treten häufiger eine Rötung, Berührungsempfindlichkeit und evtl. leichte Druckschmerzhaftigkeit für einige Stunden bis Tage auf. Bis zu acht Wochen kann es zu einer vorübergehenden verminderten Gefühlsempfindung im behandelten Gebiet kommen. Durch den Vakuumsog kann es evtl. zu einem Bluterguss kommen. Die behandelten Fettpolster werden pro Behandlung um ca. 1/3 kleiner, wobei die Menge variieren kann. Der Abbau der Fettzellen ist normalerweise gleichmäßig ohne störende Übergänge, kann in vereinzelten Fällen allerdings einmal mit leichter Randbildung erfolgen. Das Verfahren kann jederzeit wiederholt werden. Bei ausgeprägten oder therapieresistenten Fällen kann das Verfahren auch mit einer Liposuktion (Fettabsaugung) kombiniert werden.

Weiteres Spektrum der modernen BODY-CONTOURING-Verfahren sind die Injektionslipolyse (Fett-weg-Spritze) und die Liposuktion (Fettabsaugung).

Die Liposuction ist keine Methode zum Gewichtsverlust! Sie ist eine Methode zur Behandlung von lokalisierten Fettansammlungen, die gegenüber Diät und sportlichem Training resistent sind. Die besten Ergebnisse sind bei schlanken, körperlich gut trainierten Menschen mit nur lokalisierten Fettgewebsansammlungen zu erwarten. Bei starker Fettsucht und bereits erschlaffter Haut ist oft nach einer Fettabsaugung eine zusätzliche Plasmastraffung (Renuvion-Verfahren) oder eine operative Entfernung überschüssiger, erschlaffter Haut erforderlich. Das Renuvionverfahren bietet sich als zusätzliche Straffungsmaßnahme bei ausgedehnter Liposuction an und in Regionen, in denen die Haut bereits deutlich erschlafft ist (Unterkiefer, Hals, Bauch, Oberarme, Oberschenkel, Gesäß).

Bei der Entfernung von Bauchfett ist zu bedenken, dass nur das außerhalb der Bauchwandmuskulatur gelegene Fett beeinflusst werden kann, nicht das im Bauchraum befindliche („Bierbauch“). Bei diesem hilft nur strenge Diät.
Nach der Liposuction sind zur schnelleren Entstauung und Abschwellung manuelle oder apparative Entstauungsbehandlungen sinnvoll. Diese Behandlungen führen wir in unserer Kosmetikabteilung durch.

Die Fettabsaugung

eröffnet die Möglichkeit, den Körper zu formen. Einzelne oder mehrere hartnäckige Fettpolster, die auf keine Diät und kein Fitnesstraining ansprechen, und die häufig bereits über Generationen in der Familie weitergereicht wurden (wie zum Beispiel eine Veranlagung zum Doppelkinn) können ausgeglichen werden. Die Liposuction ist inzwischen zum beliebtesten ästhetisch-chirurgischen Eingriff mit jährlich ca. 250.000 Eingriffen in Deutschland geworden.

Tumeszenz-Liposuction

Bei dieser modernen Form der Fettabsaugung wird zunächst mit einer elektrischen Pumpe durch dünne, in das Fettgewebe platzierte Kanülen eine große Menge einer hochverdünnten Lokalanästhesielösung (Tumeszenzlösung) in das Fettgewebe gepumpt. Diese Flüssigkeit enthält örtliche Betäubungsmittel, Mittel zur Hemmung der Blutung, zur Verminderung einer Entzündung und zur Stabilisierung des pH-Werts. Diese Lösung führt zu einer Aufquellung der Fettzellen, die dann anschließend nach einer ca. halbstündigen Einwirkungszeit leicht abgesaugt werden können. Das Fettabsaugen erfolgt durch eine 2-4 mm dicke lange Metallkanüle, unter deren abgerundeter Spitze sich eine seitliche Öffnung befindet. Die Kanüle wird mittels einer elektrischen Rüttelapparatur, ähnlich wie mit einem Schlagbohrer, schnell vor und zurück bewegt, wodurch eine schonende Ablösung der Fettzellen möglich ist, die über eine starke Saugpumpe abgesaugt werden.

Eine Verletzung von Haut, Nerven und Blutgefäßen ist mit der schonenden Rüttel-Absaugmethode praktisch ausgeschlossen. Die Absaugung erfolgt gleichmäßig unter manueller Kontrolle bis zum erwünschten Effekt. Nach Absaugung der aufgelösten Fettzellen bleibt ein Netzwerk von Bindegewebszügen übrig, die durch die anschließend angelegte Kompressionskleidung miteinander verkleben und eine stabile Schicht bilden. Da die Fettzellen sich bei Erwachsenen nicht mehr teilen, ist die Entfernung endgültig. Das Fettgewebe kann somit nicht mehr nachwachsen.

Weitere Informationen zu Fettabsaugung

Wofür eignet sich die Liposuction?

Sie ist am effektivsten für die Entfernung lokalisierter Fettpolster in Körperregionen, die auf Diät oder Training nicht ansprechen. Besonders gut geeignete Regionen sind Hüften („Reithosen“), Oberschenkel, Knieregion, Gesäß, „Love handles“, Bauch, Hals und Fettgewebsansammlungen in der männlichen Brust. Möglich ist eine Fettabsaugung aber auch in jeder anderen Körperregion, z. B. auch von Armen und Kinn.

Die Methode ist auch geeignet zur Entfernung krankhafter Fettgeschwülste (Lipome) und zur Behandlung übermäßigen Schwitzens in der Achselhöhle (Hyperhidrosis).

Wie lange dauert der Eingriff?

Je nach Größe der zu behandelnden Areale zwischen einer und fünf Stunden. Die Behandlung ist schmerzlos. Bei ängstlichen Patienten kann die Liposuction in unserem OP-Zentrum in München im Dämmerschlaf durchgeführt werden.

Was geschieht nach dem Eingriff?

Das mit Betäubungsmittel gesättigte Gewebe bleibt für viele Stunden unempfindlich, somit werden in der Regel auch nach der OP keine Schmerzen nach der Operation empfunden. Außer leichteren, vorübergehenden Blutergüssen und manchmal vorübergehenden Flüssigkeitsansammlungen sind keine Folgen zu erwarten. Schmerzmittel sind meist nicht nötig. Die meisten Patienten können nach 1-2 Tagen wieder uneingeschränkt ihrer Berufstätigkeit nachgehen, körperliche Belastung ist nach 3-7 Tagen wieder möglich. Für die Dauer von 3-4 Wochen muss eine spezielle Kompressionskleidung getragen werden.

Gibt es mögliche Komplikationen?

Beschrieben sind sehr seltene Komplikationen, wie ästhetische Komplikationen, Blutungen, Infektionen, perforierende Verletzungen, Kreislaufkomplikationen. Die meisten sind bei „trockenen“ Operationen in Vollnarkose aufgetreten.

Die Tumeszenztechnik der Liposuction ist dagegen ein bemerkenswert sicheres Verfahren mit wenigen bedeutenden Nebeneffekten. In Untersuchungen von über 15.000 Liposuctions-Eingriffen wurden keine wesentlichen Komplikationen berichtet.

Welches sind die Grenzen der Liposuction?

Die Liposuction ist keine Methode zum Gewichtsverlust! Sie ist eine Methode zur Behandlung von lokalisierten Fettansammlungen, die gegenüber Diät und sportlichem Training resistent sind. Die besten Ergebnisse sind bei schlanken, körperlich gut trainierten Menschen mit nur lokalisierten Fettgewebsansammlungen zu erwarten. Bei starker Fettsucht und bereits erschlaffter Haut ist oft nach einer Fettabsaugung eine zusätzliche Plasmastraffung (Renuvion-Verfahren) oder eine operative Entfernung überschüssiger, erschlaffter Haut erforderlich. Das Renuvionverfahren bietet sich als zusätzliche Straffungsmaßnahme bei ausgedehnter Liposuction an und in Regionen, in denen die Haut bereits deutlich erschlafft ist (Unterkiefer, Hals, Bauch, Oberarme, Oberschenkel, Gesäß).

Bei der Entfernung von Bauchfett ist zu bedenken, dass nur das außerhalb der Bauchwandmuskulatur gelegene Fett beeinflusst werden kann, nicht das im Bauchraum befindliche („Bierbauch“). Bei diesem hilft nur strenge Diät.
Nach der Liposuction sind zur schnelleren Entstauung und Abschwellung manuelle oder apparative Entstauungsbehandlungen (Balancer) sinnvoll.