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Enthaarungen können mit Wachs (Brazilian waxing) oder mittels „sugaring“ mit einer Zuckerpaste in unserer Kosmetikabteilung durchgeführt werden. In der Regel werden allerdings Laser-Enthaarungen mit unserem superschnellen, effektiven und praktisch schmerzlosen super hair removal-Laser Soprano Ice durchgeführt. Im Gegensatz zu konventionellen Enthaarungslasern wird hier nicht Schuß neben Schuß gesetzt, was schmerzhaft ist, sondern mehrfach über die Haut mit dem Laserkopf gestrichen, was schmerzlos ist. Im Gegensatz zu IPL-Enthaarungen ist die Laser-Enthaarung permanent und nicht nur vorübergehend. Bei medizinischer Indikation (krankhafter Haarwuchs, zB bei Hormonstörungen, eingewachsene Haare, chronische Haarfollikelentzündungen) wird die Behandlung von den Privatkassen erstattet.

ein innovatives Verfahren zur Hautverjüngung und bei Haarfausfall

Polynukleotide sind natürlich gewonnene DNA – und RNA –Bruchstücke, sogenannte Nukleotide, welche Signalkaskaden des eigenen Körpers triggern (stimulieren) können. Sie werden mittels eines hochkomplexen Reinigungsprozesses aus Süßwasserfischen, die zu menschlichem Verzehr geeignet sind, gewonnen. Der aufwändige, hochkomplexe Reinigungsprozess wird durch die EU überwacht und bietet höchstmögliche Produktsicherheit. Die Polynukleotide werden in die Haut injiziert. Hier entfalten sie 3 unterschiedliche, sich ergänzende Effekte:

Sie binden durch ihre chemische Struktur Wasser in der Haut und führen so zu einer stärkeren Hydratisierung und Auffüllung der Haut. Polynukleotide können mit ihren aromatischen Verbindungen freie Radikale in der Haut binden. Hierdurch kommt es zu einem verlängerten Überleben der Fibroblasten, die für den Aufbau von elastischen Fasern und Collagen verantwortlich sind. Die Nukleotide setzen einen externen Reiz, Umbauprozesse, die zum Beispiel auch bei Verletzung der Haut entstehen, anzuregen. Hierdurch kann die Qualität des Collagenbindegewebes verbessert und damit die Haut gestrafft werden. Die Firma Croma aus Österreich stellt die Polynukleotide in 3 verschiedenen Applikationsformen zur Verfügung, die für unterschiedliche Indikationen in die Haut injiziert werden können. Ein Präparat wurde speziell für die Behandlung der Augenpartie verwendet, um hier feine Knitterfältchen und vor allen Dingen eine dunkle Verfärbung („dark circles“) zu behandeln. Das gleiche Präparat kann auch zur Behandlung der Kopfhaut bei Haarausfall verwendet werden. Ein weiteres, höher konzentriertes Präparat ist zur Behandlung der dickeren Gesichtshaut und zur Behandlung von Aknenarben geeignet. Ein drittes, ebenfalls hochkonzentriertes Präparat enthält darüber hinaus noch Hyaluronsäure und Glycerin, was einen Soforteffekt bewirkt. Es sind in der Regel 3 Behandlungen im Abstand von 3 Wochen als Basistherapie erforderlich. Auffrischungsbehandlungen erfolgen 2 bis 3 mal pro Jahr. Der Hautstraffungseffekt und die Aufhellung der „dark circles“ um die Augen sind nach ca 3 Monaten sichtbar. Im Gegensatz zur Injektion von Fremdmaterialien, wie Hyaluronsäure oder Collagenboostern, werden durch die Injektion von Polynukleotiden körpereigene Regenerationsprozesse angeregt, wodurch die Haut sich selbst erneuert und verjüngt. Die Behandlung ist schmerzlos oder schmerzarm, bei sehr empfindlichen Patienten kann zuvor mit einer Betäubungscreme anästhesiert werden. Außer kurzzeitiger (1 bis 2 Tage) Schwellungen und gelegentlicher Blutergüsse sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Auszuschließen sind lediglich Patienten mit einer bekannten Fischallergie und vorsichtshalber Schwangere und Stillende.

Eine weitere Innovation haben wir eingeführt: die autologe (vom eigenen Körper stammende) regenerative Therapie Seffiller™. Hierbei werden eigene Gewebsflüssigkeit mit Stammzellen und Fettzellen mittels Absaugung unter der (Bauch- oder Hüft-) Haut gewonnen, gewaschen und mittels stumpfer Kanülen unter die Haut im Gesicht oder unter die Kopfhaut gespritzt. Der Effekt ist eine Anregung der Zell- und Gewebsneubildung durch die enthaltenen Wachstumsfaktoren und Stammzellen. Die Haut wird innenhalb von 1- 2 Monaten fester und dicker, damit auch glatter und feinporiger. An der Kopfhaut wird ein starker Reiz zur Neubildung von Haarschäften beim erblichen Haarausfall gesetzt. Auffrischungsbehandlungen sind alle 3-6 Monate erforderlich. Die Behandlung wird in örtlicher Betäubung durchgeführt, ist schmerzlos und dauert ca. 30-60 Minuten. Sie kann sehr gut und vorteilhaft mit Hyaluronsäureunterspritzungen, Laserbehandlungen, Microneedling und Fadenlifting kombiniert werden.

Haarzyklus

Der Lebenszyklus eines Haares am Kopf beträgt 3-4 Jahre. Er setzt sich aus der Anagen-(Wachstums-), der Katagen-(Rückbildungs-) und der Telogen-(Ruhe-)phase zusammen. In der Telogenphase löst sich die Verankerung des Haares im Haarfollikel (Haarbett). Dies führt zum physiologischen Haarausfall (60-100 Kopfhaare pro Tag). Da die Phasen bei den verschiedenen Haaren am Kopf asynchron verlaufen, (im Gegensatz zu manchen Tierarten) kommt es nicht wie bei manchen Tieren zum regelmäßigen Ausfall des gesamten Haarkleides. Die Anagenphase dauert etwa 3 Jahre, die Katagenphase 3 Wochen und die Telogenphase etwa 3 Monate. Entsprechend befinden sich mindestens 85 % der Kopfhaare in der Anagenphase, 10-15 % in der Telogenphase und 0,2-1 % in der Katagenphase. Der Ablauf des Haarzyklus wird durch eine innere „Haarzyklusuhr“ vorgegeben. Darüber hinaus wird der Zyklus durch äußere Signale beeinflußt (Hormone, Wachstumsfaktoren, Neuropeptide aus Nerven).

Zum Haarausfall mit Ausdünnung der Kopfbehaarung kommt es bei Störungen und Verschiebungen des Haarzyklus, das heißt Zunahme der Telogenhaare gegenüber den Anagenhaaren (Wachstumsphase). Bei schweren Störungen (schwere Infektionen, Vergiftungen) kommt es nicht nur zu einem höheren Anteil von Telogenhaaren, sondern zu deformierten (dystrophischen) Haaren.

Symptome:

Oft wird über einen langen Zeitraum ein verstärkter Haarausfall bemerkt, insbesondere bei Frauen. Spürbar ist ein vermehrter Haarausfall, wenn deutlich mehr als 100 Haare pro Tag ausfallen. Bei der häufigsten Form des Haarausfalls lichten sich zunächst die seitlichen (Geheimratsecken) und dann die mittleren Stirnpartien. Manchmal folgt dann die Hinterkopfpartie (Tonsur), diese kann seltener auch zuerst betroffen sein. Bei einem Teil der Männer weiten sich die kahlen Stellen aus, bis sie schließlich zu einer großen Fläche zusammenfließen. Übrig bleibt dann nur noch ein Kranz. Bei Frauen ist das Muster vergleichbar, in der Regel kommt es hier aber nicht zum Totalausfall, sondern nur zu einer Ausdünnung des Haarkleides.

Der Beginn der Glatzenbildung ist bei manchen Männern schon früh, mit 20-30 Jahren, bei den meisten aber erst jenseits der 50-er Jahre. Bei manchen Betroffenen kommt es nicht zu kahlen Arealen, sondern nur zu einer diffusen Ausdünnung (dünner Schopf). Manche Haarausfallformen gehen mit Juckreiz einher, bei anderen sind auch die Nägel oder die Schleimhäute betroffen (Lichen ruber/Knötchenflechte). Es gibt herdförmige Haarausfallformen, deren häufigster Vertreter die Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall) ist und vernarbende Haarausfallformen (bei entzündlichen Haarbodenerkrankungen und bei ausgeprägten Infektionen).

Ursachen für verstärkten Haarausfall

1. Diffuser Haarausfall

Es sind mehr als 80 Haarausfallursachen bekannt. Die häufigsten sind:

  • Physiologischer Haarausfall:

    Haarausfall ist nach der Geburt (Neugeborenenhaarausfall) und nach der Entbindung (Schwangerenhaarausfall) nicht unüblich. Durch die hormonelle Umstellung kommt es etwa ab der achten Woche nach der Entbindung physiologischerweise zu einem verstärkten Haarausfall, der sich nach einigen Monaten spontan wieder normalisiert. Nur selten handelt es sich um so einen starken Haarausfall, dass er hormonell behandelt werden muss.

  • Nach der Pubertät:

    Bei Mädchen zwischen 16 und 20 Jahren kommt es manchmal zu einem verstärkten Haarausfall. Dies liegt an der hormonellen Umstellung in dieser Phase.

  • Altershaarausfall:

    Physiologischerweise werden die Haare mit zunehmendem Alter durch Schrumpfung der Haarfollikel dünner und feiner. Da jeder Mensch (auch Frauen) meist mehr als 50 % seiner Haare im Alter verliert und die Haare in sich dünner sind, wirkt das Haarkleid bei älteren Menschen sehr ausgedünnt.

2. Krankhafte Ursachen

Nach fieberhaften Krankheiten kann es zu Mangelerscheinungen kommen (Eisen, Zink, Biotin, Folsäure, Vitamin-B12, Eiweißmangel, Mangelernährung durch forcierte Diäten, Magersucht, bei Alkoholismus und Stoffwechselerkrankungen), Schilddrüsenfunktionsstörungen (speziell Schilddrüsenüberfunktion). Lokale Erkrankungen: Lokale Kopfhauterkrankungen (Pilzinfektionen, vernarbende Entzündungen, Collagenosen) können zu narbigem Haarausfall führen, der nicht mehr reversibel ist.

3. Androgenetische Alopecie (hormonell bedingter Haarausfall)

Dieser stellt die häufigste Form des Haarausfalls dar. Er kommt bei Männern wie bei Frauen vor. Die Ursache liegt darin, dass die Haarwurzelzellen bei manchen Individuen eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber dem männlichen Hormon Testosteron aufweisen. Testosteron wird bei Männern in den Hoden und bei Frauen in den Eierstöcken gebildet.

Zur androgenetischen Alopezie kommt es auch ohne Störungen des Hormonhaushaltes durch eine genetische Veränderung der Empfindlichkeit der Haarwurzelzellen für männliche Hormone. Diese erhöhte Empfindlichkeit findet sich in der Regel nur im oberen Kopfbereich, weswegen bei der männlichen Glatzenbildung ein Kranz stehen bleibt. In leichteren Fällen kommt es nur zu Geheimratsecken oder zu Hinterhauptsglatzen. Auch bei Frauen kann das Haarkleid in diesem Areal ausgedünnt werden, zur vollständigen Glatzenbildung kommt es aber in der Regel nicht.

Sonderform von Haarausfall

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)

Bei dieser Sonderform des Haarausfalls kommt es herdförmig zu kahlen Stellen, die sich ausbreiten und wieder zurückbilden können und in seltenen Fällen (10 %) zum totalen Verlust der Behaarung (inklusive Augenbrauen, Wimpern, Axillar- und Genitalbehaarung) führen kann. Zugrunde liegt dieser Erkrankung eine Immunstörung, die zu einem Angriff bestimmter Immunzellen auf die Haarwurzelzellen führt. Die Immunstörung wiederum kommt häufig bei Allergikern vor und wird durch Beeinträchtigungen des Immunsystems (Infekte, Stoffwechselstörungen, psychischer Stress) ausgelöst.

Diagnostik

1. Trichogramm

Durch das Herausreißen von 50 bis 100 Haaren mit einer speziellen Zange können Haare und Haarwurzelzellen mikroskopisch analysiert und ausgezählt werden. Dies ergibt einen guten Anhalt für den Zustand der Haarwurzelzellen und über die mögliche Schädigungsursache. Die ausgerissenen Haare wachsen nach. Das Trichogramm wird heute wegen seiner unangenehmen Prozedur meist von der Computer-Haaranalyse (Trichoscan) abgelöst.

2. Trichoscan

Ein kleines Areal der Kopfhaut wird rasiert, nach 3 Tagen werden die nachwachsenden Haarstoppeln eingefärbt, mit dem Video-Auflichtmikroskop eingescannt und mit einer speziellen Auswertungssoftware ausgewertet. Nach 30 Minuten hat man ein exaktes Ergebnis für die Haarausfallrate, die Haardichte und das Haarausfallmuster.

3. Laboruntersuchungen

Sinnvoll ist die Abklärung hormoneller Störungen und der Ausschluss von stummen Infektionen, Schilddrüsenerkrankungen und Mangelerscheinungen.

4. Haardickenmessung

Diese ist mit speziellen Micro-Zirkeln möglich und erlaubt die Beurteilung therapeutischer Erfolge.

Behandlung

Nach Aufdeckung der zugrunde liegenden Ursache wird diese möglichst abgestellt und die spezifische Therapie (Ausgleich von Hormonstörungen und Mangelerscheinungen, Behandlung von Infektionen) eingeleitet.

Diffuser Haarausfall

Bei der androgenetischen Alopezie (hormoneller Haarausfall) haben sich hormonhaltige Haarwässer und Lösungen bewährt. Darüber hinaus werden Präparate für die optimale Ernährung der Haarwurzelzellen und Spezialshampoos verordnet.

Finasterid (Propecia)

Dieses neue Medikament hemmt ein bestimmtes Enzym im Haarfollikel, dass das männliche Hormon Testosteron in eine aktivierte Form überführt. Da dieses Enzym nur am Haarfollikel vorkommt, wirkt Finasterid nur dort. Da die Ursache für männlichen Haarausfall (und Glatzenbildung), nämlich die erhöhte Testosteronempfindlichkeit, beseitigt wird, ist dieses Medikament hochwirksam. In ca. 90 % der Fälle kann Glatzenbildung verhindert werden und in 30 – 60 % der Fälle kommt es zu einem mehr oder weniger ausgeprägten Nachwachsen von Haaren. Das Medikament wird in Tablettenform einmal täglich eingenommen und ist zur Zeit nur für Männer einsetzbar. Das Medikament muss langfristig eingenommen werden, da es nach dem Absetzen zum erneuten Haarausfall kommt. Die Kosten werden nicht von den Krankenversicherungen übernommen.

TrichosenseTM

Eine neue Dreifachkombination von Melatonin, Gingko biloba und Biotin stimuliert das Wachstum von Haarwurzelzellen und Haarschäften, wirkt gleichzeitig antioxidativ und verbessert die Stoffwechselsituation in den Haarwurzelzellen. Die Lösung kann durch Kapseln und ein Shampoo ergänzt werden. In ausgeprägten Haarausfallfällen können auch Minoxidil, Trichosense und (bei Männern) Finasterid kombiniert werden.

In ausgeprägteren Fällen von diffusem Haarausfall hat sich auch eine Mesotherapie mit Medikamentenkombinationen (z. B. Procain, Buflomedil zur Durchblutungsförderung und NCTF 135 (Vitamin-Spurenelement-Gemisch zur Verbesserung der Haarwurzelzell-Ernährung), Kupferpeptid, Wachstumsfaktoren und Coenzym10 (Mesoline Hair)) bewährt. Diese muss kurmäßig 3-6mal in 1-2-wöchigem Abstand durchgeführt werden.

Trichosense intensiv ist ein oral einzunehmendes Gel, das hydrolisiertes Collagen, Vitamin B5 und B6 und Zink enthält, Substanzen, die zum Aufbau neuer Haare benötigt werden.

Minoxidil

Gilt heute als das Standardmedikament der ersten Wahl bei diffusem Haarausfall. Eigentlich als Mittel gegen hohen Blutdruck eingeführt, zeigte sich zufällig, daß dieses Medikament das Haarwachstum fördert. Minoxidil wird in Lösungen als Schaum zweimal täglich auf die Kopfhaut aufgetragen.

Bei der androgenetischen Alopezie (hormoneller Haarausfall) haben sich zusätzlich hormonhaltige Haarwässer und Lösungen bewährt. Darüber hinaus werden Präparate für die optimale Ernährung der Haarwurzelzellen und Spezialshampoos verordnet.

Finasterid (Propecia):

Dieses neue Medikament hemmt ein bestimmtes Enzym im Haarfollikel, dass das männliche Hormon Testosteron in eine aktivierte Form überführt. Da dieses Enzym nur am Haarfollikel vorkommt, wirkt Finasterid nur dort. Da die Ursache für männlichen Haarausfall (und Glatzenbildung), nämlich die erhöhte Testosteronempfindlichkeit, beseitigt wird, ist dieses Medikament hochwirksam. In ca. 90 % der Fälle kann Glatzenbildung verhindert werden und in 30 – 60 % der Fälle kommt es zu einem mehr oder weniger ausgeprägten Nachwachsen von Haaren. Das Medikament wird in Tablettenform einmal täglich eingenommen und ist zur Zeit nur für Männer einsetzbar. Das Medikament muss langfristig eingenommen werden, da es nach dem Absetzen zum erneuten Haarausfall kommt. Die Kosten werden nicht von den Krankenversicherungen übernommen.

Botox

Neu ist die Injektion von Botulinum in die Kopfhaut bei Haarausfall. Durch Weitstellung der Blutgefäße wird die Durchblutung gesteigert, wodurch auch der Haarwuchs gefördert wird.

JetopHair

Das Konzentrat wird mittels des JetPeel-Verfahrens in die Kopfhaut eingebracht. Es enthält Capixyl™️, ein Peptid, das mit Roter-Klee-Extrakt kombiniert wurde und in dieser Kombination das Enzym 5-alpha-Reductase hemmt, welches aus dem Männerhormon Testosteron das zum Haarausfall führende Dihydrotestosteron (DHT) macht. Zusätzlich wird die Collagensynthese angeregt. Des Weiteren enthält es Granatapfelextrakt, dessen Polyphenole ebenfalls die 5-Alpha-Reductase hemmen und das Haarwachstum fördern. Redensyl™️, eine Kombination aus Polyphenolen, Glycin und Zink, stimuliert die Stammzellen des Haares und führt durch den Einbau des für die Haarneubildung essentiellen Glycins zum Neuaufbau von Haaren.

Plättchenreiches Plasma

Eine neue Therapie stellt das PRP (Plättchenreiches Plasma) dar. Dieses Verfahren wird auch in anderen Regionen, wie der Haut, den Gelenken bei Arthrose und zur Wundheilungsbeschleunigung eingesetzt. Es handelt sich um durch ein spezielles Zentrifugationsverfahren gewonnenes Blutplättchen-(Thrombozyten-)reiches Plasma, das eine hohe Konzentration (3-7x höher gegenüber der normalen Serumkonzentration) an Wachstumsfaktoren aufweist, das bei Injektion in die Gewebe Reparatur- und Regenerationsprozesse ankurbelt.

Es wird 3-6 mal mit feinen Kanülen in die Kopfhaut eingespritzt im Abstand von 2 Wochen, evtl kombiniert mit einer Mesotherapie. Die Besonderheit bei der Behandlung ist die Verwendung eigenen Plasmas, weshalb Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten nicht zu erwarten sind und eine unbegrenzte Verfügbarkeit besteht. Die manuelle Injektion mit zahlreichen Injektionspunkten wird dabei heute zusehends durch automatisierte Injektionen mit elektrisch oder druckluftbetriebenen Injektionspistolen ersetzt. Mit diesen ist eine schmerzarme, schnelle und gleichmäßige Injektion in den betroffenen Arealen möglich.

Bei chronischer Anspannung der Nacken- und/oder Stirnmuskulatur hat sich die Injektion von Botulinum in den Kopfhauthautmuskel (Musculus epicranius) bewährt. Durch Entspannung dieses Muskels verbessert sich die Durchblutungssituation, was den Neuwuchs von Haaren fördert.

LaseMD

Eine innovative, effektive Behandlungsform stellt die Behandlung mit dem Thullium-Laser (LaseMD) dar. Die Laserimpulse führen allein schon zu einer Stimulation der Haarwurzelzellen. Gleichzeitig können über die Laserkanälchen Substanzen wie PRP, Aminosäuren. Minoxidil, Kupfer, Zink und andere eingeschleust werden, was den Effekt wesentlich verstärkt.

Haartransplantation

STRIP-Technik

Diese am meisten gebrauchte Methode beruht auf der Entnahme eines dicht behaarten, ca. 1 cm breiten Hautstreifens am Hinterkopf in Lokalanästhesie. Der entstandene Defekt wird mittels einer speziellen Nahttechnik wieder verschlossen, so dass später die Haare wieder durch die Narbe hindurch wachsen können und diese daher kaum sichtbar sein wird. Es ist daher zu empfehlen, vor der Transplantation das darüberliegende Haar länger zu tragen, damit die Naht überdeckt wird. Nach ca. 14 Tagen werden die Fäden gezogen und es bleibt eine kaum sichtbare strichförmige Narbe zurück, die lediglich bei einer Totalrasur sichtbar ist.

Aus dem entnommenen Hautstreifen werden nun die follikulären Units präpariert, d. h. es entstehen winzige Einheiten mit ein, zwei, drei oder maximal vier Haaren.
Während der Haarpräparation durch speziell geschulte Assistentinnen („Hair Technicians“) wird das markierte Transplantationsareal örtlich betäubt, und es werden mit kleinsten Messerchen Minischlitze in die Kopfhaut gebohrt (Slittechnik), in die anschließend mittels feinster Pinzetten die präparierten Haare implantiert werden.

FUE-Technik (Follicular Unit Extraction)

Bei dieser Technik werden die einzelnen Haarwurzelgruppen („follicular units“) mittels Hohlbohrer (manuell oder maschinell) entnommen und anschließend wie bei o. g. Technik mittels Minischlitzen in die Kopfhaut implantiert. Die Entnahmestellen werden offen gelassen und heilen mit kleinen punktförmigen Närbchen ab.

Da diese Technik weitaus zeitaufwendiger und verletzungsanfälliger für die Haarwurzeln ist, ist sie nicht für jeden Patienten geeignet, da in der Regel weitaus weniger Haare transplantiert werden können.

Mit beiden Verfahren können bis zu mehreren Tausend Haaren transplantiert und gelichtete oder kahle Areale wieder natürlich aufgefüllt werden. Unser erfahrenes Haartransplantationsteam führt beide Verfahren in unserem OP-Zentrum durch.

Was Sie selbst tun können:

  • Waschen Sie die Haare mit milden Shampoos. Die Häufigkeit der Haarwäsche ist dabei ohne Einfluss auf den Haarausfall.
  • Verwenden Sie nach der Haarwäsche Haarspülungen, damit das Haar leichter kämmbar wird.
  • Vermeiden Sie eine mechanische Schädigung der Haare (strenge Frisuren mit straffen Haarklammern, festes Kämmen und Bürsten der Haare, zu heißes Fönen, Salzwasser und Sonnenlicht).
  • Insbesondere bei gefärbtem oder getöntem Haar sollten Sie bei Sonnenexposition eine Kopfbedeckung tragen.
  • Ernähren Sie sich gesund (vollwertig, reichlich Gemüse und Salat, vitaminreich, wenig Alkohol).
  • Vermindern Sie psychischen Stress (ausreichend Ruhepausen, Ausgleichssport, ausreichend Schlaf, Wochenende in der Natur).
  • Dauerwellen, Haarfarben und Haarsprays können das Haar schädigen, nicht dagegen Haargele und –wachse.

Das Haarkleid des Menschen, insbesondere das Kopfhaar, aber auch die Augenbrauen, nehmen schon seit jeher eine besondere Stellung in der Ästhetik und Psyche des Menschen in allen Kulturen ein.

Ursachen von Haarausfall

Haarverlust kann unterschiedliche Ursachen haben: Meist ist er genetisch bedingt (androgenetische Alopezie), aber auch Unfälle, Verbrennungen, Operationen (z. B. narbige Alopezie) können zu einem dauerhaften Haarverlust führen. Es sind häufiger Männer, aber auch in zunehmendem Maße Frauen betroffen, für die es oft eine noch stärkere psychische Belastung darstellt.

Zuerst sollte bei Haarausfall die Ursache geklärt werden. Durch Stress, schwere Erkrankungen, Stoffwechselstörungen oder Schwangerschaft kann es zu vorübergehendem Haarverlust kommen, der jedoch in der Regel wieder reversibel ist. Im frühen Stadium des erblich bedingten Haarausfalls können Medikamente (Finasterid, u./o. Minoxidil) das Voranschreiten des Haarausfalls stoppen. Sind schon lichte bzw. kahle Stellen vorhanden, ist eine Eigenhaartransplantation sinnvoll.

Haarverpflanzung mit Eigenhaar

Das Grundprinzip der Eigenhaartransplantation ist die Umverteilung des eigenen Haares. Bereits in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckte man, dass die aus dem Haarkranz entnommenen Haare ihre genetische Information des dauerhaften Haarwuchses nicht verlieren und daher auch im Empfängergebiet (z. B. Geheimratsecken, Tonsur) ihr Leben lang weiterwachsen und nicht ausfallen. Damit war der Therapieansatz für die Behandlung des Haarausfalls gefunden.

Dank der Entwicklung mikrochirurgischer Techniken in den letzten Jahren kann eine Haartransplantation heutzutage Ergebnisse von nahezu perfekter Natürlichkeit liefern.

Es gibt zwei Techniken, mit denen die Haarwurzeln zur Haartransplantation entnommen werden können:

STRIP-Technik (FUT)

Diese Methode wird am häufigsten angewandt. Sie beruht auf der Entnahme eines dicht behaarten bis zu 1,5 cm breiten Hautstreifens am Hinterkopf in Lokalanästhesie, der zuvor rasiert wird. Der entstandene Defekt wird mittels einer speziellen Nahttechnik wieder verschlossen, so dass später die Haare wieder durch die Narbe hindurchwachsen können. Bereits bei einer Haarlänge von 1,5 cm wird die Naht am Hinterkopf überdeckt und ist bei Ende des Eingriffs nicht mehr sichtbar.

Aus dem entnommenen Hautstreifen werden nun unter Vergrößerung die Haarwurzeleinheiten präpariert. Nach örtlicher Betäubung des Empfängerareals (z. B. Geheimratsecken, Tonsur) werden mit kleinsten Messerchen Schlitze in die Kopfhaut gesetzt, in die anschließend die präparierten Haarwurzeln mit feinsten Pinzetten implantiert werden.

FUE-Technik (Follicular Unit Extraction)

Bei dieser Technik werden nach Rasur des gesamten Hinterkopfes die einzelnen Haarwurzelgruppen unter lokaler Betäubung mittels eines kleinen Hohlbohrers (Durchmesser 0,8-1,1 mm) entnommen und anschließend wie bei o. g. Technik mittels Minischlitzen in die Kopfhaut eingepflanzt. Die Entnahmestellen werden offen gelassen und heilen mit kleinen punktförmigen, kaum sichtbaren Narben ab. Diese Technik ist zeitaufwendiger und verletzungsanfälliger für die Haarwurzeln. Zudem ist die Zahl der möglichen transplantierten Haare geringer als bei der STRIP-Technik. Sie ist daher nicht für jeden Patienten geeignet.

Postoperativer Verlauf

Ähnlich wie bei einer kleinen Schnittverletzung sorgt das im Blut enthaltende Fibrin als „körpereigener Klebstoff“ dafür, dass die Transplantate halten und sich die winzige Wunde rasch schließt. Daher ist nach der Behandlung kein Kopfverband nötig. In den nächsten Tagen bilden sich kleine Krusten am Kopf, die binnen 10 – 14 Tagen bei der Haarwäsche abfallen. Die Haare sollten Sie sich bereits ab dem 2. postoperativen Tag täglich mit einem milden Shampoo vorsichtig waschen. Der Faden von der Entnahmestelle am Hinterkopf sollte nach 14 – 21 Tagen entfernt werden. Weiterhin können nach der Operation Schwellungen am Kopf und an der Stirn auftreten, die innerhalb weniger Tage wieder rückläufig sind.

Rechnen Sie damit, dass Ihr neues Haarwachstum erst ca. 12 Wochen nach der Verpflanzung beginnt, da durch den kurzzeitigen Sauerstoffmangel der Haare während der Operation die transplantierten Haare ausfallen. Dies ist eine normale Reaktion, und es werden sofort neue Haare produziert, die man nach ca. 12 Wochen an der Kopfhaut mit ersten Stoppeln bemerkt. Sie müssen daher ca. 16 Wochen Geduld aufbringen, bis Sie den ersten Zentimeter Ihres neuen Haarkleides bemerken. Das “neue Haar“ wächst zunächst etwas gewellter als ihr übriges Haar. Dies betrifft allerdings nur die ersten 4-5 Zentimeter. Wenn dieser Abschnitt nach dem ersten Friseurbesuch entfernt ist, wächst das Haar dann in Form, Farbe und Struktur weiter wie es bislang im (Entnahme-)Bereich am Hinterkopf gewachsen ist. Bitte vermeiden Sie eine chemische Behandlung der Haare (Färben, Dauerwelle) ca. acht Wochen nach der Haarverpflanzung, bis sich die Kopfhaut wieder vollends beruhigt hat.

Nebenwirkungen und Komplikationen

Wie bereits oben beschreiben, kommt es immer im Bereich des transplantierten Areals zur Krustenbildung, die sich nach ca. 10 – 14 Tagen ablöst. Weiterhin kommt es oft zu vorübergehenden Schwellungen im Kopf- und Gesichtsbereich.
Gelegentlich treten kleinere Pickelchen auf. Meist handelt es sich um eingewachsene Härchen, die durch Eröffnen und Desinfektion zur Abheilung gebracht werden.

Wie bei jedem operativen Eingriff besteht ein Infektionsrisiko, das jedoch bei einer von einem erfahrenen Team exakt durchgeführten Behandlung äußerst gering ist. Äußerst selten kann es im behandelten Gebiet zu einer Gefühlsminderung kommen. Diese entsteht dadurch, dass die feinen Nervennetze in Mitleidenschaft gezogen worden sind und der neue Zusammenschluss einige Zeit dauert. So kann es bis zu zwölf Monaten dauern, bis sich diese feinen Nerven wieder regeneriert haben.

Anweisungen zur Vor- und Nachbehandlung

Vor der Behandlung

  • Zehn Tage vorher kein Aspirin, ASS, Voltaren, Ibuprofen oder andere blutverdünnende Schmerzmittel einnehmen.
  • Keinerlei Alkohol in den letzten 36 Stunden vor der Behandlung.
  • Kaffee in großen Mengen vermeiden.
  • Falls Sie Raucher sind, sollten Sie Ihren Zigarettenkonsum am Tag des Eingriffs einschränken bzw. das Rauchen gänzlich unterlassen.
  • Keine Beruhigungsmittel am Behandlungstag. Falls erforderlich, werden Sie entsprechende Medikamente durch uns erhalten.
  • Genügend entspannter Schlaf am Vorabend.
  • Bitte waschen Sie Ihr Haar am Morgen vor dem Eingriff und verzichten Sie auf Haarspray oder Haargel.
  • Bitte nehmen Sie am Morgen der Behandlung ein normales kleines Frühstück zu sich, kommen Sie keinesfalls mit nüchternem Magen.
  • Kleidung: Tragen Sie am Behandlungstag möglichst ein Hemd oder ein Kleidungsstück mit weitem Halsausschnitt, damit Ihre Transplantate beim An- und Ausziehen nicht durch ein enges Halsbündchen gefährdet werden.
  • Ihr Haar sollte zum Zeitpunkt der Behandlung nicht zu kurz geschnitten sein. Etwa 2 – 3 cm Länge sind nötig, um die Entnahmestelle gut abdecken zu können.
  • Bitte massieren Sie sich in den Wochen vor dem Eingriff täglich kräftig den Hinterkopfbereich bis zum Nacken. Die dadurch bewirkte Lockerung der Kopfhaut erleichtert dem Arzt die Entnahme des Gewebes und führt zu einem spannungsärmeren Verschließen der Entnahmestelle.
  • Bitte reisen Sie rechtzeitig an, damit Sie ausgeruht zur Behandlung kommen können. Im Normalfall können Sie kurze Zeit nach der Behandlung bereits die Heimreise wieder antreten. Sie selbst sind 24 Stunden nach dem Eingriff durch die Beruhigungsmedikamente fahruntauglich, daher sollten Sie sich abholen lassen oder die öffentlichen Verkehrsmittel bzw. ein Taxi benutzen.

Nach der Behandlung

  • Verschiedene Muster des Haarausfalls vom männlichen Typ (androgenetische Alopezie).
  • Tätigkeit: In den ersten drei Tagen nach einer Transplantation soll schwere körperliche Arbeit, besonders das Heben schwerer Gegenstände, vermieden werden.
  • Sofern Sie keine körperlich anstrengende Tätigkeit ausüben, können Sie bereits am nächsten Tag wieder Ihrer Arbeit nachgehen.
  • Sport: Je nach Art des ausgeübten Sports müssen Sie mit ein bis drei Wochen Pause oder reduziertem Programm rechnen.
  • Sauna: Bitte die ersten drei Wochen keine Saunabesuche.
  • Sonne, Solarium: Starke Sonnenbestrahlung auf dem behandelten Gebiet sollten Sie vier Wochen lang vermeiden.
  • Salzwasser: Darf die ersten zehn Tage nicht an die behandelten Zonen kommen.
  • Helme: Das Tragen von Helmen (Motorrad, Fahrrad, Bau) ist zwei Wochen lang zu unterlassen.

Haarwäsche

Ab dem zweiten Tag nach der Transplantation waschen Sie bitte Ihren gesamten Kopf täglich und vorsichtig mit einem milden Shampoo (z. B. einem Baby-Shampoo). Innerhalb der ersten 10 bis 14 Tage werden dabei die Krusten abfallen. Sollten nach dieser Zeit noch Krusten auf dem Kopf sein, so können Sie diese vorsichtig aufweichen und entfernen. Nach 14 Tagen können Sie wieder Ihr gewohntes Shampoo verwenden.

Frisieren

In den ersten acht Tagen sollten Sie sich etwas vorsichtiger kämmen, damit die Zinken des Kammes oder der Bürste nicht in die Krusten kommen. Auch müssen Sie in den ersten Tagen auf Haarspray verzichten. Sie können aber ohne weiteres Ihr Haar über das behandelte Gebiet frisieren, bis das transplantierte Haar genügend Länge aufweist. Ansonsten gibt es keinerlei Einschränkung.

Die Naht

Der Faden der Naht sollte am 10. – 14. Tag nach der Behandlung entfernt werden. Selbstverständlich können Sie dies nach kurzfristiger Voranmeldung bei uns vornehmen lassen, aber auch bei jedem unserer Fachberater. Da das Entfernen des Fadens weder schwierig noch schmerzhaft ist, kann dies auch durch eine andere Person geschehen. Das Entfernen ist sehr einfach: Mit einer Pinzette wird jede einzelne Schlinge des Fadens angehoben und nahe der Kopfhaut abgeschnitten. Die einzelnen Fadenstückchen werden mit der Pinzette herausgezogen. Bitte halten Sie sich an den vorgegebenen Termin, der Faden sollte nicht länger in der Haut verbleiben, damit er nicht mit dem Gewebe verwächst.

Schmerzen

Wie bereits erwähnt, findet die Behandlung in örtlicher Betäubung statt. Sowohl das Entnehmen als auch das Einsetzen der Transplantate ist dadurch absolut schmerzlos. Sie werden lediglich die Einstiche für die örtliche Betäubung spüren. Das Schmerzempfinden ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Erfahrungsgemäß reicht es von „überhaupt kein Schmerz“ bis „erträglicher Wundschmerz“. Für alle Fälle geben wir Ihnen ein Rezept für geeignete Schmerztabletten mit.

Schwellungen

Sie können als völlig natürliche Reaktion des Gewebes auftreten. Sie setzen meist wenige Tage nach der Behandlung ein und können auch im Bereich der Stirn und der oberen Gesichtshälfte auftreten. Diese Schwellungen sind nicht mit Schmerzen verbunden und klingen innerhalb einiger Tage ab. Zur Unterstützung des Abklingens erhalten Sie von uns ein Rezept für die entsprechenden Tabletten.

Haarwachstum

Rechnen Sie grundsätzlich damit, dass Sie Ihr neues Haarwachstum erst circa zwölf Wochen nach der Verpflanzung bemerken werden. Der Grund: Die in den versetzten Haarwurzeln verbliebenen Haarstoppeln werden oft (aber nicht immer), bedingt durch den kurzen Durchblutungs- und Sauerstoffmangel während des Eingriffs, innerhalb der ersten zwei Wochen abgestoßen. Das ist eine ganz normale Reaktion, die keinerlei Bedeutung für das Anwachsen der Haarwurzel selbst hat. Die Haarzwiebel baut jedoch ein neues Haar auf, welches nach etwa zwölf Wochen auf der Hautoberfläche sichtbar wird. Das normale Längenwachstum eines Haares beträgt zwischen 1,0 und 1,5 cm pro Monat. Demnach müssen Sie etwa 16 Wochen Geduld aufbringen, bis der erste Zentimeter Haarwuchs aus allen umverpflanzten Wurzeln sichtbar ist. Ein Jahr nach der Behandlung ist das Haar dann etwa neun Zentimeter lang – und es wächst lebenslang weiter.

Haarqualität

Das „neue Haar“ wächst zunächst etwas gewellter als Ihr sonstiges Haar. Dies betrifft allerdings nur die ersten vier bis fünf Zentimeter. Wenn dieser Abschnitt nach dem ersten Friseurbesuch entfernt ist, wächst das Haar in Form, Farbe und Struktur genauso weiter, wie es bislang im (Entnahme-) Bereich am Hinterkopf gewachsen ist.
Bitte vermeiden Sie chemische Behandlung (Färben, Dauerwelle etc.) ca. 8 Wochen, bis sich die Kopfhaut wieder vollends beruhigt hat.

Haardichte

Auch wenn wir unseren Patienten bereits kahle Stellen wieder mit Haaren besiedeln und ihnen damit ein jüngeres Aussehen zurückgeben können: Wir können die Menge der vorhandenen Wurzeln nicht vermehren, wir können nur geschickt umverteilen. Den dichten Haarschopf eines 16-Jährigen können wir nicht wiederherstellen.

Ebenfalls müssen wir beim Einsetzen der einzelnen Transplantate kleinste Hautbrücken als Zwischenräume belassen, damit die Wurzeln vom umgebenen Gewebe her in die Durchblutung aufgenommen werden. Dies ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für das sichere Anwachsen. Wird eine Transplantation in einem völlig kahlen Gebiet durchgeführt, so ist der Erfolg zunächst eine flächendeckende, lichte Behaarung. Hier kann man in einer Folgebehandlung in die Zwischenräume transplantieren, so dass eine gute Haardichte erreicht werden kann. Weist das behandelte Areal noch eigenes Resthaar auf, so kann man in diese schütteren Stellen Transplantate einsetzen, um wieder optische Dichte zu erzielen. Dennoch muss man sich dabei bewusst sein, dass das „Resthaar“ weiterhin ausfallen kann. Aber natürlich kann man auch hier wieder durch Transplantate eine Verdichtung vornehmen. Gerade für derartige Überlegungen sollten Sie mit einem erfahrenen Spezialisten sprechen. Er kann schon im Vorfeld abschätzen, wie viele zur Umverteilung geeignete Haarwurzeln zur Verfügung stehen und welche Areale langfristig damit bedeckt werden können.

Heilungsdauer

Der Heilungsprozess ist natürlich nicht bei jedem gleich. Es wird je nach Hauttyp ein bis drei Wochen dauern, bis die behandelten Stellen nicht mehr sofort auffallen. In vielen Fällen lässt sich das behandelte Gebiet mit eigenen Haaren überkämmen und somit „tarnen“ (wie es ja auch an der Entnahmestelle am Hinterkopf der Fall ist).

Folgebehandlungen

Sollten Sie eine weitere Behandlung einplanen, so empfehlen wir, diese frühestens vier Monate nach der Erstbehandlung vornehmen zu lassen. Der Grund für diese Wartezeit: Erst nach dieser Frist kann Ihr Arzt das vollständige Behandlungsergebnis ermessen und die weitere Behandlung bzw. Verdichtung entsprechend Ihren Wünschen planen und exakt und natürlich durchführen.

Wenn Männer, aber auch Frauen ihre Haare verlieren, verlieren sie weitaus mehr als ihre jugendhafte Erscheinung. Sie verlieren oft auch ihr Selbstwertgefühl, das mit vollem, gesund aussehendem Haar verbunden ist.

Schönes, volles Haar mit Jetop Hair!

Mit Jetop Hair vermindern Sie Haarverlust. Es wurden hochwirksame Reagenzien entwickelt, die den Haarwuchs anregen, Haarausfall vermindern, die Kopfhaut pflegen und optimal sogar auf eine eventuell geplante Haartransplantation vorbereiten.
Die Jetop Hair Reagenzien enthalten drei Hauptwirkstoffe: Granatapfelextrakt, CapixylTM und Redensyl®.

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Jetop Hair Behandlung mit JetPeel from Landsberg on Vimeo.

CapixylTM

ist ein neuer Anti-Hairlost & Hair-Growth Complex, der in einem einzigartigen aktiven Prozess Haarverlust vorbeugen oder stoppen und Haarwachstum anregen kann. CapixylTM ist ein Peptid, das mit dem Extrakt aus Rotem Klee kombiniert wurde. Roter-Klee-Extrakt hemmt mit dem Bio-Peptid das für Haarverlust verantwortliche Enzym 5-Alpha-Reduktase. Durch dieses Enzym wird an der Haarwurzel das männliche Hormon Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) umgewandelt und Haarverlust ausgelöst. Durch die Hemmung des Enzyms wird Haarverlust vermindert. Menschen, die unter Haarverlust leiden, haben meist einen unterbrochenen Haarwuchszyklus, hervorgerufen durch einen Anstieg an DHT, Verlust an Bindegewebe an der Haarwurzel, Entzündungen und gewisse Stoffwechselstörungen (oxidativer Stress) in der Kopfhaut. CapixylTM hemmt entzündungsfördernde Cytokine und das glatzenbildende 5-alpha-Reduktase Enzym in der Kopfhaut. Die Kollagensynthese wird angeregt und das Haar-Bindegewebe gestärkt.

Granatapfel

Die Polyphenole des Granatapfels wirken als Antioxidanzien auf Entzündungsprozesse der Kopfhaut und reduzieren die Aktivität der 5-Alpha-Reduktasen. Granatapfel fördert dadurch das Haarwachstum und gibt dem Haar neuen Glanz.

Redensyl®

wurde aus patentierten Polyphenolen und Epigallocatechingallat-Glucosid formuliert, die die Stammzellen des Haares stimulieren. Glycin und Zink fördern den Haarstoffwechsel. Glycin ist ein Baustein eines wichtigen haarspezifischen Proteins. Zink fördert den Einbau von Cystin in das Keratin des Haares.

Wissenschaftliche Studie zu JetPeel – Jetop Hair:

  • In klinischen Studien (Universitätskliniken Leipzig & Hamburg) wurde nach einer dreimonatigen, täglichen Anwendung von Redensyl® eine Zunahme der Anagen-Haare um 9 % und Abnahme der Telogen-Haare um 17 % nachgewiesen.
  • Anzahl: 8 Behandlungen
    Rhythmus: 1. – 4. Behandlung wöchentlich, 5. – 8. Behandlung einmal pro Monat
  • Empfehlenswert sind unterstützende Behandlungen im Abstand von 4 – 8 Wochen.

Dieses Verfahren, das ursprünglich vor etwa 50 Jahren von dem französischen Arzt Dr. Michel Pistor zur Schmerztherapie entwickelt wurde, wird heute für vielfältige Indikationen in der Allgemeinmedizin und in der Dermatologie eingesetzt. Das Verfahren besteht darin, dass mit unterschiedlich langen, hauchfeinen Kanülen manuell oder mit Hilfe einer elektronischen Pistole in vielen feinen Punktionen Medikamente oder Medikamentengemische in oder unter die Haut gebracht werden und dort ihre Wirkung entfalten. Wir verwenden in unserer Praxis in München das Verfahren für drei Indikationen:

1. Haarausfall

Je nach Typ des Haarausfalls, ob Haarausfall vom männlichen Typ, diffuser Haarausfall aus anderer Ursache oder der immunologisch bedingte kreisrunde Haarausfall, werden unterschiedliche Medikamente und Medikamentenkombinationen (unter anderem durchblutungsfördernde Medikamente, hochdosierte Vitaminkomplexe und Kortikoide bei Alopecia areata) in die Kopfhaut injiziert. Die Mesotherapie Behandlung wird kurmäßig für ca. 6-12 Wochen durchgeführt.

2. Meso-Lift

Hierbei wird ein Medikamentengemisch, unter anderem native Hyaluronsäure, manuell oder mittels elektronischer Pistole in die Haut des Gesichtes, des Halses, des Dekolletés und evtl. des Handrückens injiziert. Es werden in der Regel drei Behandlungen im Abstand von vier Wochen durchgeführt. Der Effekt der Unterspritzung ist, dass neues kollagenes Bindegewebe aufgebaut wird und die Haut dadurch fester, straffer und glatter wird. Feine Falten werden bei dieser Hautverjüngung geglättet. Vorteilhaft ist, dass die Patienten in der Regel am nächsten Tag schon wieder gesellschaftsfähig sind.
Verstärkt werden kann die Mesotherapie Behandlung durch die zusätzliche Einspritzung von eigenem wachstumsfaktorenreichen Thrombozytenkonzentrat („Vampir-oder Dracula-Lifting“ wegen der Einspritzung eigenen Blutes genannt). Durch die Gabe der Wachstumsfaktoren baut sich neues Kollagengewebe schneller und vermehrt auf.

3. Cellulitebehandlung

Cellulite zeigt sich vor allem durch Dellen- und Pölsterchenbildung und sog. Orangenhaut am Gesäß und an den Oberschenkeln bei Frauen. Ursache ist eine Fettgewebsverteilungsstörung und eine spezielle Architektur des Hautbindegewebes, die nur bei Frauen vorkommt. In ausgeprägten Fällen führen wir die Mesotherapie mit Phosphatidyl (Lipostabil, „Fett-weg-Spritze“) und weiteren Medikamentenzusätzen durch. Das Medikamentengemisch wird in unterschiedliche Tiefen des Fettgewebes injiziert und führt zu einem Schrumpfen des überschießenden Fettgewebes, wodurch sich die Haut glättet. Die Behandlung wird regelmäßig in der Regel vier- bis sechsmal durchgeführt.

Eigenblutbehandlung mit plättchenreichem Plasma (PRP)

Der Trend der Anti-Aging-Methoden liegt bei natürlichen und präventiven Behandlungen. Eine davon ist die PRP-Therapie. Dabei entnimmt der Arzt dem Patienten Blut, isoliert die Thrombozyten in einer kleinen Menge Plasma und stellt ein Gel her, das sogenannte autologe plättchenreiche Plasma (PRP®). Es enthält spezielle Wachstumsfaktoren und Stammzellen. Nach nur 10 Minuten ist dieses körpereigene Blutkonzentrat einsatzbereit und kann aufgetragen oder injiziert werden. PRP kann auch sehr effektiv mit einer Microneedling- oder fraktionalen Laserbehandlung kombiniert werden. Hierdurch potenziert sich zum einen der Effekt auf die Wachstumsfaktoren und damit auf die Kollagenproduktion, zum anderen wird die Haut durch die Vorbehandlung durchlässig, so dass die Wachstumsfaktoren aus dem PRP in die Tiefe der Haut gelangen können.

Anwendungsgebiete der PRP Therapie

Die Methode der Eigenbluttherapie wird z. B. in der Gesichtschirurgie schon lange zur Regeneration von Wunden genutzt. Für den Bereich der ästhetischen Medizin gibt es vielfältige Anwendungsgebiete:

  • Falten, Augenringe, Dekolleté und Hautqualität werden mit einer PRP-Behandlung erheblich verbessert. Wachstumsfaktoren im körpereigenen Blutkonzentrat stimulieren die Mikroblutzirkulation und unterstützen den natürlichen Regenerationsprozess.
  • Akne- oder hypotrophische Narben sowie Schwangerschaftsstreifen können mit PRP Injektionen effektiv behandelt werden.
  • Nach Laser- oder Peelingbehandlungen wirkt eine Therapie mit PRP schmerzlindernd, entzündungshemmend und beschleunigt die Wundheilung.
  • Haarausfall: Injektionen von PRP in die Kopfhaut bewirken zuerst eine Verlangsamung des Haarausfalls und unterstützen dann den Haarwuchs. Dies geschieht durch eine Stimulation der Stammzellen und der Mikrozirkulation. Der Effekt einer Behandlung hält vier bis sechs Monate.

Die Vampir Lifting Behandlung wird in einer Oberflächenanästhesie durchgeführt und ist schmerzarm. Es entstehen keine Ausfallzeiten durch die Plasmatherapie. Üblicherweise sind ein bis drei Sitzungen im Abstand von zwei bis vier Wochen erforderlich.