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Fraktionaler CO2-Laser

Hier wird ein feiner CO2-Laserstrahl mittels eines computergesteuerten Scanners über die Haut geführt und mit dem Laserstrahl feine, bis ca 1 mm tiefe Löcher in die Haut geschossen. Es werden dabei variabel 10-40% der Hautoberfläche behandelt. Von den nicht behandelten Partien geht die Heilung aus, die dadurch sehr rasch (ca 1 Woche) ist. Durch die gleichzeitige Erhitzung der Haut durch den Laserstrahl auf 120 Grad schrumpft die Haut und es wird die Neubildung von Kollagengewebe provoziert. Die Haut ist anschließend fester, straffer und gleichmäßig pigmentiert. Der Arbeitsausfall beträgt in der Regel 1 Woche.

CO2-Skin-Resurfacing

Hier wird ein CO2-Laserstrahl mit einem computergesteuerten Scanner vollflächig über die Haut geführt. Durch die starke Erhitzung der Haut in Millisekunden auf 120 Grad verdampft die oberste Schicht und die Haut schrumpft. Gleichzeitig wird eine starke Neubildung von Kollagengewebe provoziert. Es werden 2-3 Durchgänge durchgeführt. Die Regeneration geht von den angeschnittenen Haar-Talgdrüsenausführungsgängen aus. Sie dauert ca 1 Woche. Die Glättung und Straffung der Haut ist frappierend und anderweitig kaum erzielbar. Allerdings ist hier eine langanhaltende Rötung der Haut (4-8 Wochen) in Kauf zu nehmen, die allerdings in der Regel gut abgedeckt werden kann. Besonders geeignet sind die Unterlider und das Gesicht.

Eine weitere Innovation haben wir eingeführt: die autologe (vom eigenen Körper stammende) regenerative Therapie Seffiller™. Hierbei werden eigene Gewebsflüssigkeit mit Stammzellen und Fettzellen mittels Absaugung unter der (Bauch- oder Hüft-) Haut gewonnen, gewaschen und mittels stumpfer Kanülen unter die Haut im Gesicht oder unter die Kopfhaut gespritzt. Der Effekt ist eine Anregung der Zell- und Gewebsneubildung durch die enthaltenen Wachstumsfaktoren und Stammzellen. Die Haut wird innenhalb von 1- 2 Monaten fester und dicker, damit auch glatter und feinporiger. An der Kopfhaut wird ein starker Reiz zur Neubildung von Haarschäften beim erblichen Haarausfall gesetzt. Auffrischungsbehandlungen sind alle 3-6 Monate erforderlich. Die Behandlung wird in örtlicher Betäubung durchgeführt, ist schmerzlos und dauert ca. 30-60 Minuten. Sie kann sehr gut und vorteilhaft mit Hyaluronsäureunterspritzungen, Laserbehandlungen, Microneedling und Fadenlifting kombiniert werden.

Wir können den Lauf der Zeit nicht anhalten, aber wir können das Rad der Zeit zurückdrehen:

Mit Fäden zu jüngerem Aussehen – mit Princess®- und CARA™-PDO-, Happy Lift™-PCL- und Silhouette Soft®-PLLA-Fäden.

Der Alterungsprozess der Haut schreitet unaufhaltsam voran. Bei den meisten Menschen zeigen sich ab dem 30. Lebensjahr erste Alterungserscheinungen in Form von feinen Fältchen und ein langsames Herabsinken der Wangenweichteile. Dies tritt umso häufiger ein, je schmaler die Wangenknochen sind (schließlich sind diese die „Kleiderbügel“ für die Wangenweichteile) und je mehr die Haut vorgeschädigt ist (vor allem durch Sonne und Rauchen). Durch den ständigen Zug der Schwerkraft nach unten und die nachlassende Elastizität der Haut kommt es zu einem sukzessiven Absinken der Wangenweichteile samt dem Unterhautfettgewebe. Dadurch vertieft sich die Tränenrinne, tiefe Nasolabialfalten ziehen herab und über den Unterkieferästen wölben sich die sogenannten Jawls (Hamsterbäckchen) hervor. Aus dem jugendlichen dreiecksförmigen Gesicht mit der Spitze am Kinn wird allmählich ein umgekehrtes Dreieck mit der Spitze an der Nasenwurzel.

Fadenlifting – resorbierbare Fäden

Die drei führenden Fadentypen auf dem Markt sind hier das Polydioxanon-(PDO)-System mit und ohne Widerhaken (Princess, CARA), das Polycaprolacton-(PCL)-System (Happy Lift) und das Polymilchsäure-(PCL)-System (Silhouette soft). Alle drei Fadenarten sind biologisch vollständig abbaubar. Die Bestandsdauer ist bei den Polymilchsäurefäden am längsten (1-1,5 Jahre), bei den PCL-Fäden kürzer und am kürzesten (6-12 Monate) bei den PDO-Fäden. Die Fäden sind entweder glatt (PDO) oder enthalten als Widerstandsgeber Widerhäkchen (PDO, PCL) oder so genannte Cones, trichterförmige Anhängsel (Silhouette soft). Letztere bieten die festeste und am längsten haltbare Verankerung im Gewebe wegen ihrer großen Oberfläche. Sie sind aufwendiger und schwieriger zu implantieren, haben aber den stärksten Effekt.

Die Zielgruppe sind Frauen und Männer zwischen 35 und 60, deren Haut zwar schon nachgelassen hat und etwas abgesunken ist (siehe Bild oben), aber noch nicht so ausgeprägt, als dass nur ein operatives Lifting helfen könnte.

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Mehr Informationen

Weitere Informationen zum Fadenlifting

Indikationen

Ideal ist das Fadenlifting für abgesunkene Wangenweichteile (Wangenlifting), Kinnlinie und Hals, gute Indikationen sind aber auch Augenbrauenlifting und Dekolleté.

Zwei Methoden beim Fadenlifting

Bei beiden Verfahren werden selbstauflösende Fäden mit Widerhäkchen oder „Cones“ mittels einer oder zweier Nadeln unter die Haut in örtlicher Betäubung eingeführt und dann durch Anziehen gestrafft. Die Widerstandsgeber (Häkchen oder Cones) sorgen für eine Verankerung im Gewebe, sodass der Anhebungseffekt beibehalten wird. Dies bedingt den Soforteffekt des Fadenliftings. Ein weiterer, zusätzlicher Effekt entsteht dadurch, dass die Fäden unter der Haut eine Bindegewebsreaktion auslösen, die das Gewebe zudem, auch über den Abbau der Fäden hinaus, strafft und verfestigt. Beim PDO-Fadenlifting können außerdem noch glatte Fäden in größerer Zahl nebeneinander in die Hautpartien eingelegt werden, die stark knittrig geworden sind (Oberlippe, Wangen, Hals, Dekolleté). Der Fremdkörperreiz der Fäden führt zur Neubildung von Collagenfasergewebe, was die Haut wieder strafft und glättet.

Materialien

PDO (Polydioxanon) ist ein synthetisches Material, das seit nahezu 30 Jahren in der Chirurgie verwendet wird. Es ist ein völlig inertes, d. h. gewebeverträgliches Material, das innerhalb von 6-12 Monaten vollständig abgebaut wird. Polycaprolacton (PCL) ist wie PDO ein synthetischer Polyester, der vollständig biologisch abbaubar ist und häufig in der Medizin verwendet wird mit mittlerer Haltbarkeit. Die Polymilchsäure-Fäden beim Silhouette-Soft-Lifting sind ebenfalls vollständig abbaubar, allerdings erst nach 1-2 Jahren. Auch dieses Material findet sowohl in der ästhetischen Chirurgie (z. B. zur Wangenauffüllung) und auch in der Orthopädie (Schrauben, Platten) seit vielen Jahren Verwendung.

Durchführung der Fadenlift Behandlung

Die Nadeln werden nach exakter Anzeichnung des Fadenvektors in örtlicher Betäubung unter der Haut eingeführt, die Fäden werden dann angezogen, gestrafft und abgeschnitten. Die Behandlung wird in örtlicher Betäubung durchgeführt und ist weitgehend schmerzlos. Nebenwirkungen bzw. Risiken beim Fadenlifting sind das Auftreten von vorübergehenden Verwerfungen der Haut durch den Fadenzug (2-7 Tage) und von Hämatomen. Da die Behandlung unter streng sterilen Kriterien im OP durchgeführt wird, sind Infektionen nach unseren Erfahrungen beim Fadenlifting normalerweise kein Thema. Die Ausfallzeiten betragen beim PDO-Fadenlifting 1-2 Tage, beim Silhouette-Fadenlifting etwas länger.

Dauer des Effektes

Die Princess-PDO-Fäden lösen sich zwar nach 6-12 Monaten, die Silhouette-Soft-Fäden nach 1-2 Jahren auf, der Effekt hält aber dadurch länger, dass die Fäden im Gewebe eine Bindegewebsreaktion auslösen, die die Haut verfestigt und strafft. Dieser Effekt hält 1 ½ bis 2 Jahre an (Silhouette Soft® evtl. länger).

Die Vorteile der Behandlung sind

  • keine OP / nichtinvasives Verfahren
  • keine sichtbaren Narben
  • sofort gestraffte Haut
  • nachhaltige Neokollagenese
  • natürliches Ergebnis
  • sehr lange Haltbarkeit
  • kein langer Arbeitsausfall

Kombinationen

Das Fadenlifting kann mit vielen anderen ästhetischen Maßnahmen (z. B. Botox, Filler, Laserbehandlungen, Mikrodermabrasion) kombiniert werden.
Nach dem Fadenlifting sollten für zwei Wochen stärkere Bewegungen, auch Massagen des Gesichtes unterbleiben. Oberflächliche Behandlungen, wie Peelings und Mikrodermabrasionen, sind aber ohne weiteres möglich. Günstig ist eine hydratisierende Pflege mit hyaluronsäurehaltigen Präparaten. Auch die Gabe von Vitamin-C-haltigen Präparaten oder Konzentraten ist hilfreich, um den Collagenneuaufbau zu fördern. Diese Präparate können auch mit Ultraschall oder Mikroporation/Radiofrequenz/Iontophorese eingeschleust werden.

Wir verlieren jährlich 1 % unseres Collagens. Dadurch wird die Lederhaut dünner und schlaffer. Dies stellt den normalen Alterungsprozess dar, der durch schädliche Einflüsse wie intensiver Sonnen- oder Solariumkonsum, Rauchen oder Stress noch wesentlich verstärkt werden kann. Die Folge ist eine dünne erschlaffte, faltige Haut. Weitere Ursachen für erschlaffte faltige Haut sind starke Gewichtsabnahme oder vorherige starke Hautüberdehnung (z. B. durch Schwangerschaft).

Bisher konnte die erschlaffte Haut am Bauch, an den Armen und Oberschenkeln nur operativ gestrafft werden. Bei dem neuartigen Renuvion-Verfahren wird ein Helium-Plasma-Gas unter die Haut eingebracht und mittels Radiofrequenz-Strom kurzzeitig auf 85 Grad erwärmt. Idealerweise wird die Behandlung nach einer Liposuction (Fettabsaugung) durchgeführt, bei der die Haut mittels einer Tumeszenzflüssigkeit vorher betäubt wurde und dann das Fett mit stumpfen Kanülen abgesaugt wurde. Unterschiedlich lange Sonden werden nach der Fettabsaugung in die bereits bestehenden Hautlöcher der Liposuction unter die Haut eingeführt und durch fächerförmige Hin-und Herbewegungen die Bindegewebsstränge unter der Haut im restlichen Fettgewebe erhitzt. Diese ziehen sich dadurch zusammen und schrumpfen. Dies bewirkt eine Straffung und Schrumpfung auch der darüber liegenden Lederhaut, wodurch diese sich glättet. Der Effekt ist sofort sichtbar, verstärkt sich aber innerhalb der nächsten Monate durch Umbau des Bindegewebes noch.

Die Behandlung ist durch die Tumeszenzanästhesie schmerzlos und wegen der nur sehr kurzen Erhitzung der Bindegewebssepten für das umliegende Gewebe nicht schädlich. Durch ständiges Hin- und Herbewegen wird vermieden, dass an einer Stelle zu große Hitze entsteht, die dann zur Verbrennung führen könnte. Das eingeführte Plasmagas entweicht durch die anderen Hautlöcher von der Liposuction, ggf. muss das Gas herausmassiert werden, was nicht schmerzhaft ist.

Die Behandlung dauert ca. 30-40 Minuten pro Region. Gut geeignet sind Bauch, Oberschenkelinnenseiten und Oberarme. Auch die Straffung des Halses ist mit kurzen Sonden möglich. Nach der Behandlung wird ein Kompressionsmieder angelegt, das 2 Wochen Tag und Nacht und danach noch für 4 Wochen nur tagsüber getragen werden muss. Die Renuvion-Hautstraffung führt üblicherweise zu langanhaltenden Straffungsergebnissen.

Was ist Botulinumtoxin A und wie wirkt es?

Botulinumtoxin A ist ein natürlich vorkommendes Bakterieneiweiß. Wird es in einen Muskel gespritzt, so blockiert es dort gezielt die Nervenimpulse. Dadurch kann der entsprechende Muskel nicht mehr wie gewohnt angespannt werden. Andere Nervenfunktionen – wie das Fühlen oder Tasten – werden nicht beeinflusst. Die Wirkung hält ca. 3-6 Monate an. Bis dahin werden die vom Botulinumtoxin A blockierten Überträgerproteine wieder aufgebaut und die Nervenübertragung auf den Muskel funktioniert wieder.

Botulinumtoxin A wird seit vielen Jahren in der Neurologie zur Behandlung von Muskelverkrampfungen eingesetzt.

Korrektur mimisch bedingter Falten mit Botulinumtoxin A

Welche Möglichkeiten der Behandlung von Mimikfalten gibt es?

Ausgeprägte Mimikfalten können durch Fadenlifting, operative Liftings, durch Einspritzung von Füllmaterialien oder Medikamenten, wie z. B. Botulinumtoxin A oder durch eine Kombination der verschiedenen Verfahren korrigiert werden. Welche Methode die richtige ist, hängt von der Lage und der Ausprägung der Falten ab.

Die Korrektur von Gesichtsfalten durch Einspritzung von Botulinumtoxin A (Botox = Vistabel, Dysport = Azzalure, Xeomin = Bocouture) wird schon seit ihrer Erfindung durch das kanadische Arztehepaar Curruthers 1998 durchgeführt. Die Einspritzung sehr geringer Mengen Botulinumtoxin A schwächt die entsprechenden mimischen Muskeln im Gesicht durch Hemmung der Übertragung von elektrischen Impulsen von den Gesichtsnerven auf diese Muskeln. Die volle Wirkung entfaltet sich 3-5 Tage nach der Einspritzung und hält 3-6 Monate an. Der Effekt ist dabei voll reversibel.

Wie wird behandelt?

Die Lösung mit dem Botulinumtoxin A wird mit einer sehr feinen Nadel direkt in den entsprechenden Muskel bzw. in die Umgebung des Muskels gespritzt.

Welche mimischen Falten können mit Botulinumtoxin A behandelt werden?

  • Stirnquerfalten
  • Zornesfalten
  • seitliche Augenbrauenanhebung
  • Fältchen unter den Augenlidern
  • Häschenfalten „bunny lines“
  • Oberlippenfältchen
  • nach unten gezogene Mundwinkel
  • senkrechte Halsfalten (Truthahnhals)
  • Wangenglättung (Mesobotox)

Weitere Effekte von Botulinum

Interessant sind hier auch die neuesten Forschungsergebnisse: Auffällig war seit langem die Beobachtung, dass Menschen, die über Jahre Botulinuminjektionen erhalten haben, ein viel glatteres, festeres und gleichmäßigeres Hautbild zeigen. Dies beruht gemäß neuesten in-vitro-und in-vivo-Untersuchungen auf einer Zunahme der Collagenproduktion, die messbar ist. Ursachen sind eine Stimulation des Collagenaufbaus, vor allem aber eine Hemmung der Collagenabbauenden Enzyme. Drüber hinaus wird die Aktivität der Hautdrüsen, wie Schweiß- und Talgdrüsen gebremst, was zu einem feinporigerem Hautbild führt. Dabei ist die therapeutische Breite (Verhältnis tödlicher/toxischer Dosis gegenüber therapeutischer Dosis ) mit 50-100 extrem groß (tödliche Dosis erst bei 50-100facher therapeutischer Dosis. Zum Vergleich: Digitalis, das aus dem Fingerhut gewonnen wird, hat nur eine therapeutische Breite von 2!


Maximale Anspannung vor der Injektion

14 Tage danach

Welche Nebenwirkungen und Komplikationen können auftreten?

Botulinumtoxin A (Botox) ist eine der bestverträglichen Substanzen überhaupt. Nebenwirkungen und Komplikationen sind kaum zu erwarten. Wie bei jeder anderen Einspritzung in die Haut kann es in seltenen Fällen zu einer Hautreizung, einer Hautinfektion oder zu einer leichten Schwellung kommen.

In seltenen Fällen kann auch ein kleiner Bluterguss entstehen. Bitte nehmen Sie daher eine Woche vor dieser Behandlung keine Medikamente ein, die Schmerzmittel (z.B. Aspirin) oder andere blutverdünnende Substanzen (Gingko, Vitamin E) enthalten. Informieren Sie uns bitte, wenn Sie dauerhaft Blutgerinnungshemmer einnehmen müssen. Allergische Reaktionen (Rötung, Juckreiz) an der Injektionsstelle, die auch nach wiederholter Anwendung von Botox auftreten können, sind ebenfalls höchst selten. Diese unerwünschten Erscheinungen bilden sich aber innerhalb weniger Tage zurück.

Bei ungleichmäßiger Wirkung kann vorübergehend ein asymmetrischer Gesichtsausdruck entstehen. Dieser wird durch ein Nachspritzen mit Botox innerhalb der nächsten 2 Wochen korrigiert.

Im Einzelnen können folgende unerwünschte Wirkungen auftreten:

Behandlung der Zornesfalte:

Vorübergehend kann es zu einem leichten Absacken der inneren Augenbraue und leichten Schwellungen im Augenwinkel kommen. Das Heben der seitlichen Augenbraue ist möglich, meist sogar erwünscht – sollte es störend sein, so kann es durch eine Nachinjektion behoben werden. Fältchen über der seitlichen Augenbraue können neue entstehen, bestehende können sich vorübergehend verstärken. In seltenen Fällen kann es bei ausgeprägter Wirkung zu einer vorübergehenden Absenkung des Oberlids kommen (Augenlidptosis). Diese muss über mehrere Wochen mit Iopidine Augentrofen behandelt werden, die durch Aktivierung des Müllerschen Lidhebers das Auge wieder öffnen können.

Behandlung der Stirnfalten:

Im Stirnbereich können durch das injizierte Volumen vorübergehend Kopfschmerzen auftreten. Bestehende Schlupflider können verstärkt werden. Bei ausgeprägter Wirkung kann es zu einer vorübergehenden Absenkung der Augenbraue (Augenbrauenptosis) bzw. des Oberlids kommen.

Behandlung der Lachfältchen (Krähenfüße):

Kommt es durch das Glätten der Lachfältchen zu einem Hautüberschuss, so kann sich dieser nach unten verteilen und evtl. die Fältchen unter den Augenlidern verstärken.

Behandlung der Augenunterlider:

In seltenen Fällen kann es zu einem vorübergehenden Abstehen des Unterlides (sog. Ektropium) kommen. Bei vorher leichtem, bzw. unerkanntem Ansatz von so genannten Tränensäcken kann die Behandlung zu deren Verstärkung führen.

Seitliches Augenbrauenlifting:

Es können neue Fältchen über der gelifteten Augenbraue entstehen, die aber in der Regel nach 1-3 Wochen wieder verschwinden. In sehr seltenen Fällen kann es vorübergehend zu Augentrockenheit kommen.

Behandlung der Oberlippenfältchen:

Durch die Behandlung wird die Oberlippenmuskulatur geschwächt, wodurch sich die vorhandenen Fältchen glätten. Anfangs kann es zu vorübergehenden Schwierigkeiten beim Pfeifen, beim Trinken (v. a. mit dem Strohhalm) oder beim Suppenessen kommen. Rauchen ist in der Mitte des Mundes schwer möglich. Selten treten vorübergehend Schwierigkeiten beim Aussprechen bestimmter Buchstaben („B“ oder „P“) auf.

Behandlung von nach unten gezogenen Mundwinkeln:

Hier kann es bei einer übermäßigen Wirkung zu Schwierigkeiten beim Essen und Trinken kommen.

Senkrechte Halsfalten (Truthahnhals):

In seltenen Fällen kann es zu Schluckbeschwerden bzw. zu einer allgemeinen Halsmuskelschwäche kommen.

Wangenglättung (Mesobotox):

Nach flächiger Einspritzung von hochverdünnter Botox-Lösung in die Wangen zur flächigen Glättung kann es zu einer Einschränkung des Lachens kommen.

Allgemeine unerwünschte Wirkungen:

In seltenen Fällen wurde nach der Behandlung mit Botulinumtoxin A über Müdigkeit, Mundtrockenheit und allgemeines Krankheitsgefühl berichtet. Sämtliche Nebenwirkungen sind aber nach dem heutigen Stand der Wissenschaft vorübergehend. Langfristige Nebenwirkungen sind bei der Behandlung von mimisch bedingten Falten nicht bekannt. Auch Anreicherungen oder Ablagerungen in anderen Organen, speziell beim Menschen, sind nicht nachgewiesen worden.

Keine Angst vor Botulinumtoxin (Botox)

In den Medien fanden sich immer wieder beunruhigende Meldungen über Botulinumtoxin.

Was ist an diesen Meldungen dran?
Botox ist kein „Schlangengift“, sondern eine in Großlabors von Bakterienkulturen produzierte Eiweißsubstanz, die als Arzneimittel für verschiedene Indikationen zugelassen ist. Die Produktion unterliegt äußerst strenger Aufsicht, so daß jede Charge exakt die gleiche Menge an Eiweiß enthält.

Botox blockiert die Übertragung von Nervenimpulsen auf Muskeln und wirkt nur an der injizierten Stelle. Es erzeugt keine weiteren Effekte und lagert sich nirgendwo ab. Der Effekt ist vollständig innerhalb von 3-6 Monaten reversibel.

Bezüglich der Langzeitwirkungen ist festzustellen, dass der kosmetische Gebrauch von Botulinumtoxin zur Faltenglättung schon seit fast 30 Jahren erfolgt. Der erste Bericht hierzu wurde 1990 veröffentlicht. In den vielen Jahren des Einsatzes auf diesem Sektor fand eine rasante Zunahme der Behandlungen statt (tatsächlich zählt die Botulinumtoxinbehandlung mimischer Falten inzwischen zu den häufigsten ästhetischen Behandlungen). Hierbei ergab sich eine ausgezeichnete Verträglichkeit ohne Hinweise auf schwerwiegende Reaktionen oder Spätschäden.

Seit über 30 Jahren ist Botulinumtoxin zur Behandlung neuro-muskulärer Störungen, wie Muskelkrämpfe, Muskelzuckungen oder Lidkrampf im klinischen Gebrauch, meist in deutlich höheren Dosen als beim kosmetischen Einsatz. Botulinumtoxin ist ein zugelassenes Arzneimittel für die Neurologie und für bestimmte kosmetische Indikationen (Zornesfalte). Hierzu liegen auch gut dokumentierte Langzeitstudien vor.

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Weitere Informationen

Andere ästhetische Indikationen

Pflastersteinkinn

Durch übermäßige Aktivität der mimischen Muskeln im Kinnbereich kann dieses vermehrt faltig aufgeworfen werden („Pflastersteinrelief“). Durch Einspritzen einer kleinen Menge von Botox kann dieses Erscheinungsbild deutlich verbessert werden. Bewegungsstörungen der Unterlippe treten nur bei Überdosierung auf.

Masseterhypertrophie

Wenn der Kaumuskel (Masseter) durch übermäßige Anspannung (Bruxismus, Zähneknirschen) wächst, verleiht dies dem Gesicht eine kastenartige Form. Abhilfe kann hier die Injektion von Botox in den Muskel bringen. Bei Überdosierung kann eine Kauschwäche eintreten. Diese ist aber sehr unwahrscheinlich, da die Funktion dann weitgehend von dem anderen Kaumuskel (M. temporalis) übernommen wird.

Wadenmuskelhypertrophie

Manche Menschen haben auffällig starke Waden („Gnomenwaden“). Da dies insbesondere bei Frauen im Sommer (Röcke, Kleider) als unschön empfunden wird, können die Wadenmuskeln durch Injektion von Botox verkleinert werden. Aufgrund der Größe des Muskels müssen oft größere Mengen (ca. 100 E Btx) verabreicht werden. Eine Überkorrektur kann zu einer Muskelschwäche (Schwierigkeiten beim Zehenstand) führen. Dies kann durch eine zweizeitige Behandlung in 14tägigem Abstand weitgehend vermieden werden.

Botulinumtoxin-Vorbehandlung vor Operationen und Laserbehandlungen im Gesicht

In Studien konnte nachgewiesen werden, dass Operationswunden und Laserbehandlungen im Gesicht nach Ruhigstellung der darunterliegenden mimischen Muskulatur mit Botox deutlich schneller und schöner abheilen. Diesen Effekt nutzen wir bei bestimmten Operationen (Lidstraffungen, Laserbehandlungen, Narbenkorrekturen, Tumoroperationen an der Stirn usw.).

Zusammenfassend kann festgestellt werden:

Nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand ist bei der üblichen Anwendung für ästhetische Indikationen, bei denen kleinste Mengen Botulinumtoxin in mimische Muskeln gespritzt werden, nicht mit Spätfolgen zu rechnen. Das gleiche gilt für die Anwendung bei übermäßigem Schwitzen (Achseln, Hände, Füße, Stirn), zur Behandlung der Migräne und der Muskelhypertrophie.

Erweiterte Indikationen:

Migräne

Manche Formen der Migräne und des Spannungskopfschmerzes reagieren gut auf die Injektion von Botox in die Stirnpartie. Offenbar werden hier gestörte neuromuskuläre Regelkreise unterbrochen, wodurch der Kopfschmerz aufhört. Die Durchführung und Risiken sind die gleichen wie bei der Faltenbehandlung.

Haarausfall

Dies ist eine neue, allerdings noch zu wenig untersuchte Indikation für Botulinumtoxin. Dieses wird in die Stirn- und Kopfmuskulatur (M. epicranius) injiziert. Die Vorstellung ist die, dass durch die Entspannung der Kopfmuskulatur die Durchblutung der Kopfhaut gesteigert wird, was die Haarwurzeln zur vermehrten Neubildung von Haarsubstanz anregen soll.

Analfissur

Risse in der Analschleimhaut sind oft sehr schmerzhaft und zeigen schlechte Heilungstendenz. Dies deshalb, da der Schließmuskel sich reflektorisch verkrampft und damit die Stuhlpassage erschwert, wodurch der Riss immer wieder aufreißt. Der Teufelskreis kann durch eine Injektion von Botox in den Schließmuskel beidseits der Fissur durchbrochen werden. Der Schließmuskel wird entspannt, wodurch die Abheilung wesentlich beschleunigt wird.

Schwitzen

Botulinumtoxin unterbricht nicht nur die Übertragung von Nervenimpulsen auf Muskeln, sondern auch auf Schweißdrüsen. Die Injektion in typische Schwitzareale (Achseln, Hände, Füße, auch Gesicht) führt über einen Zeitraum von 6-12 Monaten zu einem völligen Stopp der Schweißproduktion in dem eingespritzten Areal. Für die Temperaturregulation spielt dies keine Rolle.

Chemical Peeling

Bei der chemischen Schälbehandlung bewirken auf die Haut aufgebrachte Peel-Substanzen (Säuren, Phenol) eine Schälung der Haut in unterschiedlichem Ausmaß mit einer nachfolgenden und kalkulierbaren Regeneration der Ober- und Lederhaut. Je nach Eindringtiefe der Substanzen haben die Peelings unterschiedliche Wirkungen.

Ein ganz oberflächliches Peel (z. B. Fruchtsäurepeeling, Eindringtiefe 0,06 mm) vermindert die Haftung der Hautzellen in der Oberhaut und kann bis in die oberste Lederhaut wirken. Mitteltiefe Peels (z. B. Easy-Peel, Monheit-Peel, Unideep, TCA-Peeling, Eindringtiefe 0,45 mm) wirken bis in die mittleren Schichten der Lederhaut. Tiefe Peels (Phenol-Peel, Eindringtiefe 0,6 mm) wirken bis in tiefere Schichten der Lederhaut.

Mitteltiefe und tiefe Peels sind eingreifendere Behandlungsmethoden mit folgenden mehrtägigen Abschälungsvorgängen. Das Prinzip der Peelings liegt dabei darin, dass die Ober- und Teile der Lederhaut vorübergehend durch die Peelingsubstanzen geschädigt werden, wodurch Wundheilungs- und Reparaturvorgänge ausgelöst werden. Durch Sonnenlicht geschädigte Collagenfasern werden daraufhin durch neue, regelrecht und parallel angeordnete Collagenfasern und elastische Fasern ersetzt. Durch die Reparaturvorgänge kommt es auch wieder zu einem Volumenaufbau der Lederhaut, wodurch diese dicker und straffer wird. Der Wundheilungsverlauf und die ausgelösten Reparaturvorgänge sind dabei abhängig von der Eindringtiefe der Peelingsubstanzen.

Indikationen

oberflächliches Peeling

(Alpha-Peel, Fruchtsäure-Peeling, Jessner-Peeling, SRT-Peeling, Salicylsäure-Peeling, TCA-Peeling)

  • Fältchen
  • Hyperpigmentierungen, Melasma (Pigmentstörungen)
  • unreine Haut
  • leichtgradige Akne
  • Rosacea
  • Hyperkeratosen (Verhornungen)

mitteltiefes Peeling

(Easy Peel, TCA-Peel, Jessner-TCA-Peel, Unideep Peel)

  • Hyperpigmentierungen/Melasma
  • ausgeprägte Akne papulopustulosa
  • flache Aknenarben
  • oberflächliche Falten
  • Rosacea
  • Lichtschäden (Aktinische Keratosen)

tiefes Peeling

(Phenol-Peeling, Lip-& Eyelid-Peel)

  • tiefe Falten
  • tiefe Aknenarben
  • ausgeprägte Lichtschäden

Weitere Informationen zum Chemical Peeling

Durchführung der Peelings

Um lange Nachwirkungen wie langanhaltende Rötungen oder Pigmentierungen zu vermeiden, muss die Haut vor jeder Peeling-Behandlung (außer Alpha-Peel) vorbehandelt werden.

Technik oberflächlicher Peelings

Nach gründlicher Reinigung mit Seife und Entfettung mit Aceton wird die Peelinglösung gleichmäßig mit einem Pinsel auf die Gesichtshaut aufgetragen. Wenn Rötungen und Brennen auftreten, wird die Säure mit Natriumbicarbonat neutralisiert. Anschließend wird das Gesicht gründlich mit Wasser abgewaschen. Abschließend wird eine beruhigende Creme aufgetragen. Wiederholungen werden in 1-2-wöchigem Abstand durchgeführt.

Technik mitteltiefer Peelings

Nach gründlicher Reinigung des Gesichtes mit einer Syndetlösung und Entfettung mit Aceton wird die Peelingsubstanz mit Watteträgern oder Kompressen gleichmäßig in mehreren Schichten aufgetragen, bis eine gleichmäßige Weißfärbung („Frost“) auftritt. Beim Auftragen der Peelingsubstanz tritt für 1-2 Minuten ein starkes Brennen auf, deshalb muss während des Auftretens mit einem Ventilator oder einem starken Kaltluftgerät gekühlt werden. Anschließend werden für 10 Minuten feuchte Kochsalzumschläge aufgelegt. Nach beendetem Peel wird eine fetthaltige Pflegesalbe aufgetragen. Der weiße Frost wird nach wenigen Minuten durch eine Rötung und Schwellung abgelöst, die nach 48 Stunden ihren Höhepunkt überschritten hat. Es bilden sich dann bräunliche Krusten aus, die zwischen dem 7. und 12. Tag vollständig abgeblättert sind.

Legen Sie bitte 2 x täglich für eine halbe Stunde feuchte Kochsalzkompressen auf Ihr Gesicht auf. Tragen Sie danach bitte 3 x täglich für 15 Tage die Heilsalbe und danach die Heilcreme auf. Meiden Sie bitte 6 Wochen lang jegliches Sonnenlicht, danach Sonnenexposition nur mit einem Sun-Blocker. Beginnen Sie bitte 4 Wochen nach der Peelingbehandlung mit der hydrochinon-tretinoinhaltigen Postpeel-Lotion.

Technik tiefer Peelings (Phenol-Peel, Lipand Eyelid-Peel)

Phenol wird über die Haut aufgenommen und über Leber und Niere ausgeschieden. Bei großflächiger Behandlung kann Phenol Nebenwirkungen auf den Herzmuskel haben (Herzrhythmusstörungen). Daher müssen vor einer großflächigen Peelingbehandlung Leber- und Nierenwerte bestimmt werden. Die großflächige Behandlung selbst wird unter EKG-Kontrolle in Vollnarkose oder Sedoanalgesie (Zufuhr von Beruhigungs- und Schmerzmitteln) durchgeführt. Kleinflächige Areale können ohne EKG-Kontrolle in Lokalanästhesie durchgeführt werden (Unterlider, Lippen, Mundpartie).

Nach gründlicher Reinigung mit einem Syndet und Entfettung mit Aceton wird die Peelinglösung in mehreren Schichten mit einem Watteträger unter starkem Druck eingerieben, bis ein grau-weißer Frost entsteht. Nach vollständigem Auftragen wird ein Tape-Pflaster darüber geklebt, um die Eindringtiefe zu erhöhen. Beim Lip-and-Eyelid-Peel wird mit einem Wismut-Puder nachbehandelt. Nach der Behandlung entsteht eine starke Schwellung und ein Nässen. Der Tape-Verband wird nach 24-48 Stunden abgenommen. Anschließend wird in der Praxis eine Wundreinigung durchgeführt (Wundpflege mit Kochsalz-Weinessig, Wasserstoffsuperoxyd, mechanische Reinigung). Anschließend werden antibakterielle Wundsalben und später Cremes aufgetragen. Die vollständige Abheilung der Oberhaut ist meist bis zum 10. Tag abgeschlossen. Die Haut ist anschließend noch bis zu 12 Wochen mehr oder weniger stark gerötet. Die Rötung kann mit Make-up abgedeckt werden.

Nebenwirkungen und Komplikationen bei mitteltiefen und tiefen Peelings

Rötung, Schwellung, Nässen und Verkrustung: treten regelmäßig auf. Persistierende Rötung: Gelegentlich kann die Rötung länger als 12 Wochen persistieren. Hier wird mit speziellen Cremes nachbehandelt. Teleangiektasien: Nach tiefen Peelings können feine Äderchen entstehen, die mit speziellen Lasern beseitigt werden können. Hyperpigmentierungen: Bei dunkleren Hauttypen (Hauttyp 3) können diese vorübergehend auftreten. Durch intensive Vor- und Nachbehandlung mit hydrochinonhaltigen Präparaten sind diese aber meist vermeidbar. Milien: Es handelt sich um kleine Talgzysten durch Verschluss von Talgdrüsenausführungsgängen, die leicht entfernt werden können. Infektionen (viral/bakteriell): Insbesondere bei tiefen Peelings entstehen große, nässende Wundflächen, die infektionsgefährdet sind.

Weitere Peelings:

  • TCA-Peeling
  • Fuß-Peeling
  • Hand-Peelings
  • Jessner-Peeling
  • Fruchtsäure-Peeling
  • Rosacea-Peeling

Hyaluronsäure

Die bei uns verwendeten Hyaluronsäurepräparate werden gentechnologisch hergestellt und enthalten daher keine Fremdeiweißrückstände (wie z. B. Vogelprotein) mehr. Das Hyaluron ist hautidentisch. Allergische Reaktionen treten daher nicht auf. Eine Vortestung ist nicht erforderlich. Die von uns verwendeten Hyaluronsäureprodukte stehen in unterschiedlichsten Zubereitungsformen zur Verfügung und unterscheiden sich durch die Konzentration der Hyaluronsäure, die Partikelgröße und den Vernetzungsgrad der Hyaluronsäuremoleküle. Es wird unterschieden:

Die vernetzte Hyaluronsäure:

Hier sind mehrere bis viele Hyaluronsäuren zu größeren Konglomeraten vernetzt. Je nach Molekülgröße, Vernetzungsgrad und Konzentration der Hyaluronsäurepartikel kommen die Präparate in dünnflüssiger, galertartiger oder pastös-/ gelartiger Form vor. Die Auswahl der Präparate erfolgt je nach Größe und Tiefe der Falten und nach behandelter Region. Je oberflächlicher und dünner die Falten sind, desto dünnflüssiger, geringer vernetzt und mit kleinerer Molekülgröße müssen die Präparate versehen sein. Die dickflüssigsten Präparate werden in das subcutane Fettgewebe implantiert. Die Haltbarkeit der vernetzten Hyaluronsäureprodukte beträgt im Mittel 6-9 Monate, kann im Einzelfall aber auch kürzer sein.

Unvernetzte Hyaluronsäure:

Diese Präparate enthalten native (wie in der Haut vorhandene), unvernetzte Hyaluronsäure. Diese wird in die oberflächlichsten Hautschichten gequaddelt, entweder mit der Hand oder mittels einer elektronisch gesteuerten Pistole (Mesotherapie). Diese Quaddelung wird dreimal im Abstand von 2-4 Wochen durchgeführt (Grundbehandlung). Danach erfolgen 6-12-monatlich Auffrischungsbehandlungen mit geringen Dosen. Hauptindikation sind kleine, feine Knitterfalten an den Wangen, an den Unterlidern, feinere Falten im Dekolleté und eine Hautatrophie an den Handrücken. Durch die Injektion der nativen Hyaluronsäure wird die Neubildung von Collagen und elastischen Fasern induziert. Die Haut wird also wieder straffer und elastischer.

Lippenvergrößerung

Bei vielen jungen Frauen besteht der Wunsch nach schönen, vollen Lippen. Diese sind nach den Augen der wichtigste Blickfang eines Gesichtes. Dabei wünschen sich junge Frauen meist ein deutlich akzentuiertes, sichtbares Ergebnis, während reifere Frauen mehr ein unauffälliges, möglichst natürliches Ergebnis wünschen. Da jede Lippe anders ist, müssen unterschiedlichste Techniken kunstvoll kombiniert werden, um, je nach Wunsch, mehr die Lippenkontur und das Philtrum (mittlere senkrechte Oberlippenleisten) zu betonen oder mehr das Lippenvolumen aufzufüllen oder die Mundwinkel anzuheben oder mehr Lippenrot sichtbar zu machen.

Es stehen heute zur Auffüllung von Falten, Narben und Lippen eine Vielzahl von Füllmaterialien zur Verfügung. Sie polstern das Gewebe geradezu auf, Lippen werden dadurch aufgespritzt und Gesichtsfalten, wie Falten am Mund, Augen und Stirn, geglättet. Aufgrund einer ausgiebigen, langjährigen Erfahrung mit verschiedenen Fillern haben wir uns in unserer Praxis auf wenige Materialien beschränkt, die das beste Nutzen-Risiko-Verhältnis aufweisen. Es sind dies ausschließlich biologische, abbaubare Filler. Nicht abbaubare oder synthetische Filler verwenden wir nicht mehr, da diese zwar eine längere Haltbarkeit, aber dafür auch ein wesentlich höheres Nebenwirkungsprofil aufweisen (z. B. Knötchenbildung, Abstoßungsreaktionen).

Als Alternative zur Implantation von biologischen Fillern bieten wir noch die Eigenfettimplantation/ Transplantation/Eigenfettunterspritzung an, die zwar am risikoärmsten ist, gute Erfolge aufweist, aber durch die Eigenfettentnahme und Aufbereitung aufwendig ist.

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Polycaprolacton (Ellansé):

Auch dieser Kollagen-Booster besteht aus der Trägersubstanz CMC-Gel, in dem Poly-Caprolactonpartikel (PCL) suspendiert sind. PCL provoziert die Neubildung von Kollagengewebe. Die Indikationen gleichen denen von Radiesse (siehe oben). Durch unterschiedliche Kettenlängen sind unterschiedliche Bestandsdauern von 1-4 Jahren erreichbar. Das Präparat ist sehr gut verträglich und biologisch vollständig abbaubar.

Die neuartige Behandlungsmethode der fraktionalen Behandlung bieten wir in mehreren Varianten an:

1. Die fraktionale CO2-Laserbehandlung

Nach Applikation einer Lokalanästhesiecreme werden mittels eines computergesteuerten Scanners, in variablen Mustern und variierbarer Dichte, mit einem CO2-Laserstrahl feine Löcher in die Haut geschossen. In diese wachsen innerhalb weniger Tage aus der Umgebung der Löcher neue Hautzellen hinein. Effekt ist, dass das behandelte Areal glatter und gleichmäßiger wird und die Haut sich durch die Erwärmung durch den CO2-Laser zusammenzieht und damit glättet und strafft. Die Abheilungszeit beträgt, je nach gewählter Dosis und damit Eindringtiefe, 3-6 Tage.

Die Behandlung kann erforderlichenfalls nach 3 Wochen wiederholt werden.

Indikationen sind:

  • chronisch lichtgeschädigte Haut
  • Fältchen (z. B. Unterlider) und Falten (z. B. Wangen)
  • Pigmentverschiebungen (z. B. Melasma)
  • Narben (z. B. Gesichtsnarben bei Akne, Keloide)

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2. Fraktionale Er:YAG-Laserbehandlung

Auch hier werden mit einem Erbium-YAG-Laser-Strahl feinste Löcher in die Haut geschossen. Ein Laser-Scanner verteilt die Löchereinschüsse hierbei in Form eines Sechsecks gleichmäßig so, dass zwischen den feinen Löchern intakte Hautbrücken stehen bleiben. Durch die feinen Löcher werden Reparaturvorgänge in der Haut angeregt, wodurch neues Bindegewebe in die feinen Löcher einwächst. Die Tiefe der Löcher wird dadurch erreicht, dass die Strahlen in sehr kurz getakteten Intervallen mehrmals hintereinander auf die gleiche Stelle appliziert werden. Mit einer Zusatzfunktion können die feinen Löcher anschließend noch erwärmt werden, wodurch der Effekt auf die Bindegewebsneubildung noch deutlich verstärkt wird. Die Löcher wachsen innerhalb von 3-5 Tagen zu. Nach 7 Tagen ist histologisch kein Defekt mehr nachweisbar. Die fraktionale Er:YAG-Laserbehandlung eignet sich für folgende Anwendungen:

Hautglättung

Geeignet sind feinere Fältchen, z. B. um die Augen und an den Wangen. Tiefe Falten sind nicht geeignet. Durch die Behandlung wird die Hautoberfläche glatter und feinporiger.

Narbenbehandlung

Insbesondere einzelne verdickte, wulstige oder multiple eingesunkene, atrophische Narben (z. B. nach Akne oder Windpocken)

Melasma, Pigmentstörungen

Hier wird durch die feinen Laserlöcher ohne die thermische Zusatzfunktion „gebohrt“. Das überschüssige Pigment wird teils entfernt, teils abgebaut. Die Haut wird einheitlicher pigmentiert.

3. Fractional-AFX-PDT

Die ablative fraktionale CO2-Laserbehandlung (AFX) lässt sich sehr vorteilhaft mit einer photodynamischen Therapie (PDT) bei chronisch lichtgeschädigter Haut, bei weißem Hautkrebs und dessen Vorstufen kombinieren. Bei der PDT wird eine natürliche, lichtsensibilisierende Substanz (5-ALA) in Form einer Creme auf die zu behandelnde Haut aufgetragen und 3 Stunden einwirken gelassen. Durch ihren unterschiedlichen Stoffwechsel sind dann nur die lichtgeschädigten bösartigen Hautzellen und ihre Vorstufen mit dieser Substanz beladen. Durch eine 20- bis 30-minütige Bestrahlung mit einem speziellen IR-Licht werden die beladenen (stark lichtgeschädigten und bösartigen) Hautzellen abgetötet und dann durch neue gesunde Zellen ersetzt. Im Ergebnis sind nach 2 Wochen die lichtgeschädigten Zellen eliminiert. Als angenehmer Begleiteffekt sieht die Haut nach der Behandlung wesentlich jünger aus.

4. Fraktionale Plasmabehandlung

Plasma ist energiereiches Gas, das durch elektrische Entladung entsteht (z. B. in der Nähe von Blitzen). Elektrische Funken springen von einer Nadelelektrode auf die Hautoberfläche über und erzeugen hier winzige Verdampfungszonen. Die fraktionale Plasmabehandlung besteht darin, dass zahlreiche Nadelelektroden auf einer Walze über die Haut gerollt werden und und dadurch ein Raster an winzigen Verdampfungszonen produziert wird. Dadurch werden Reparationsprozesse angeworfen, die die gesamte behandelte Hautoberfläche erneuern. Wegen der geringen Eindringtiefe und der nur teilweisen Verdampfung der Haut erfolgt die Heilung bei der fraktionalen Plasmabehandlung besonders schnell. Es wird gleichzeitig ein starker Reiz gesetzt, neues Kollagengewebe aufzubauen.

Bei allen fraktionalen Behandlungen wird die Hautoberfläche geöffnet und damit Kanälchen geöffnet, durch die auch größere Moleküle in die Tiefe eindringen können. Insofern wird das Verfahren auch zunehmend genutzt, um Wirkstoffe in die Haut einzuschleusen. Beispiele hierfür sind Vitamine, Aminosäuren, Hyaluronsäure und insbesondere eigene Wachstumsfaktoren in Form des PRP (s. dort).

5. Nadel-Radiofrequenzbehandlung (GENIUS)

Bei der Genius-Behandlung werden 49 mit Teflon isolierte Nadeln mittels eines computergesteuerten Handstückes in 3 verschiedenen Tiefen in Oberflächenanästhesie in die Haut eingestochen. Dann werden die nicht isolierten Nadelspitzen mittels Radiofrequenzstrom kurzzeitig auf ca 80 Grad erhitzt. Dies führt zu einer Schrumpfung der Kollagenfasern und zu einer Kollagenneubildung. Der Kollagenneuaufbau benötigt ca 3 Monate. Daher werden in der Regel 3 Behandlungen in 3monatigen Abständen durchgeführt. Besonders geeignet sind Gesicht, Hals, Decolleté, Hände, Oberarme und Oberschenkel.

Zwei Laserverfahren wenden wir für die Hautglättung an, das Laser-Skin-Resurfacing für ausgeprägte Faltenbildung und tiefere Narben und die fraktionale Laserbehandlung für leichte und mittelgradige Falten- und Narbensituationen.

Das Laser-Skin-Resurfacing ist eine Behandlungsmethode zur Behandlung von Falten im Gesicht und von sonnenbedingten Hautschäden, wie Pigmentanomalien, Hautkrebsvorstufen und Hautunebenheiten. Diese Behandlung ist möglich geworden durch die Entwicklung eines technischen Gerätes, dem Highdose-Ultrapuls-CO2-Laser. Mit Hilfe dieses Gerätes wird ein Laserstrahl hoher Energie, mit ultrakurzen Impulsen, mit einem Computerscanner gesteuert, auf die zu behandelnde Haut appliziert. Das CO2-Laserlicht wird sehr stark vom Gewebewasser absorbiert, sodass die Eindringtiefe sehr gering ist.

Die Haut wird somit oberflächlich abgetragen und gleichzeitig durch die Schrumpfung durch Erwärmung gespannt. Es entsteht somit ein ähnlicher Effekt wie beim operativen Lifting, daher auch der Ausdruck „Laserlifting“. Da der Schrumpfungseffekt nicht so ausgeprägt ist wie beim operativen Lifting, ist das Skin-Resurfacing in erster Linie für oberflächliche und feinere Fältchen geeignet, z. B. bei stark sonnengeschädigter Haut, bei kleinen Fältchen (Krähenfüße) um die Augen und bei radiären Falten um den Mund (Tabaksbeutelmund).

Wie geht das Laser-Skin-Resurfacing vor sich?

Das Skin-Resurfacing wird im Operationsraum unter sterilen Bedingungen durchgeführt. Da die Behandlung schmerzhaft ist, wird vor der Behandlung 1 Stunde lang eine Lokalanästhesie-Maske aufgelegt, durch die eine Verminderung der Schmerzempfindung erzielt wird. Zusätzlich wird die Haut mit einem örtlichen Betäubungsmittel unterspritzt. Die Behandlung dauert – je nach Umfang – zwischen 30 und 90 Minuten. Nach der Behandlung wird die gelaserte Haut desinfiziert und gereinigt und dick mit Vaseline eingecremt. Für 3-5 Tage werden täglich reinigende Kochsalzumschläge durchgeführt und die Haut dreimal täglich mit Vaseline eingerieben. Diese werden dann täglich – eine Woche lang – gewechselt. Nach dieser Zeit ist die Wundheilung weitgehend abgeschlossen – die gelaserte Haut hat sich nun mehr regeneriert und erscheint glatt und rosa. Die Rötung bleibt noch ca. 2 bis 6 Wochen bestehen, kann aber mit einem Make-up abgedeckt werden. Das endgültige Ergebnis ist nach 6 bis 12 Wochen erzielt. Nach Beendigung der Foliennachbehandlung werden spezielle Cremes und Salben rezeptiert, die die Abheilung beschleunigen.

Bei manchen Patienten ist das Laser-Skin-Resurfacing nur unter erhöhten Vorsichtsmaßnahmen durchzuführen, z. B. bei Patienten mit chronischem Herpes im Gesicht, bei Neurodermitis-Patienten, bei Patienten mit entzündlichen Hauterkrankungen.

Besonderheiten für Akne-Patienten

Das Laser-Skin-Resurfacing eignet sich hervorragend zur Behandlung von oberflächlichen Aknenarben. Tiefere Aknenarben müssen evtl. zusätzlich operativ behandelt werden. Vor Lasertherapie von Aknenarben muss die Akne allerdings vollständig ausgeheilt sein, entzündliche Veränderungen oder gar Pusteln dürfen nicht mehr vorhanden sein.

Das müssen Sie nach der Lasertherapie beachten

Nach der Lasertherapie können Sie in der Regel eine Woche lang nicht arbeiten oder gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommen. In den ersten 7 – 10 Tagen müssen Sie täglich zum Verbandwechsel in die Praxis kommen. In den darauffolgenden 4 – 6 Wochen erhalten Sie bestimmte Aufbau- und Pflegecremes, die Sie konsequent anwenden sollten. Für die Dauer von 6 Wochen nach der Lasertherapie muss Sonnenlicht gemieden werden. Insgesamt stellt das Laser-Skin-Resurfacing ein modernes, sicheres und hocheffektives Verfahren zur Behandlung von feinen Gesichtsfalten, Aknenarben und anderen Hautveränderungen im Gesicht dar.

Wie sehen die Langzeitergebnisse aus?

Aus Erfahrungen von amerikanischen Zentren, die das Laser-Skin-Resurfacing schon länger durchführen als die europäischen Zentren, ist bekannt, dass der Lasereffekt mindestens 2 – 3 Jahre, in der Regel aber über 5 Jahre anhält. Aus histologischen Langzeituntersuchungen (Gewebeuntersuchungen) ist bekannt, dass das Skin-Resurfacing keine Langzeitschäden verursacht. Ein erneutes Skin-Resurfacing ist nach 1 – 2 Jahren möglich.

Mit folgenden Nebenwirkungen müssen Sie rechnen

Nässen und Krustenbildung für 7 – 10 Tage.
Rötung der gelaserten Haut für 2 – 6 Wochen. Selten Pigmentverschiebungen (dunklerer oder hellerer Ton der gelaserten Haut), die allerdings in aller Regel innerhalb der ersten Monate wieder verschwinden. Extrem selten Narbenbildung, speziell wenn individuelle Neigung zu überschießender Narbenbildung besteht.
Unvollständige Entfernung der Falten, speziell bei zu tiefer Faltenbildung und bei sehr schlaffer Haut. Der Zustand kann dann allerdings durch ein zweites Skin-Resurfacing oft noch gebessert werden.

Im Laufe der Hautalterung ab dem 30. Lebensjahr kommt es zu einer zunehmenden Schrumpfung der Oberhaut, der Lederhaut und des Fettgewebes, vor allem an den Wangen und im Nasolabialbereich. Oft bilden sich durch das Herabsinken der Haut auch tiefe Ringe an den Unterlidern aus. Diese Veränderungen können sehr vorteilhaft mit einer Eigenfetttransplantation (Lipofilling) behandelt werden. Falten werden bei dieser verträglichen Eigenfettaufpolsterung unterfüttert. Es wird ausschließlich körpereigenes Fett als Filler verwendet.

Wie läuft das Lipofilling ab?

Zunächst muss Fettgewebe gewonnen werden. Dieses wird aus fettgewebereichen Regionen wie der Gesäßregion, den seitlichen Hüften oder aus dem Bauch gewonnen. Mit einer Pumpe wird eine spezielle Flüssigkeit (Tumeszenzlösung) in die abzusaugende Region infiltriert, wodurch diese schmerzlos und blutungsfrei wird und das Fettgewebe aufgeweicht wird. Anschließend wird mittels stumpfer Kanülen das Fettgewebe schonend gewonnen (Liposuction). Das gewonnene Fett wird filtriert, gewaschen und die lebenden Fettzellen in sterile Insulinkanülen gefüllt. Nach einer Stichinzision in Lokalanästhesie werden diese Fettzellen mit speziellen stumpfen Kanülen in die Region eingespritzt, in denen eine Aufpolsterung erwünscht ist.

Welche Komplikationen sind zu erwarten?

Es treten Schwellungen für einige wenige Tage auf, gelegentlich kann es auch zu Blutergüssen kommen, die in der Regel innerhalb von 7 – 10 Tagen verschwinden. Es kann zu Infektionen, sog. Ölzysten und Fettgewebsgranulomen kommen, diese Komplikationen sind aber allesamt sehr selten und können gut behoben werden. Das Lipofilling stellt eine gute Ergänzung anderer kosmetischer Maßnahmen, wie dem Fadenlifting, der Fillerimplantation und der Botulinumtoxinbehandlung dar. Die Dauer des Erfolges ist individuell sehr unterschiedlich und reicht von Monaten bis Jahre.

Dieses Verfahren, das ursprünglich vor etwa 50 Jahren von dem französischen Arzt Dr. Michel Pistor zur Schmerztherapie entwickelt wurde, wird heute für vielfältige Indikationen in der Allgemeinmedizin und in der Dermatologie eingesetzt. Das Verfahren besteht darin, dass mit unterschiedlich langen, hauchfeinen Kanülen manuell oder mit Hilfe einer elektronischen Pistole in vielen feinen Punktionen Medikamente oder Medikamentengemische in oder unter die Haut gebracht werden und dort ihre Wirkung entfalten. Wir verwenden in unserer Praxis in München das Verfahren für drei Indikationen:

1. Haarausfall

Je nach Typ des Haarausfalls, ob Haarausfall vom männlichen Typ, diffuser Haarausfall aus anderer Ursache oder der immunologisch bedingte kreisrunde Haarausfall, werden unterschiedliche Medikamente und Medikamentenkombinationen (unter anderem durchblutungsfördernde Medikamente, hochdosierte Vitaminkomplexe und Kortikoide bei Alopecia areata) in die Kopfhaut injiziert. Die Mesotherapie Behandlung wird kurmäßig für ca. 6-12 Wochen durchgeführt.

2. Meso-Lift

Hierbei wird ein Medikamentengemisch, unter anderem native Hyaluronsäure, manuell oder mittels elektronischer Pistole in die Haut des Gesichtes, des Halses, des Dekolletés und evtl. des Handrückens injiziert. Es werden in der Regel drei Behandlungen im Abstand von vier Wochen durchgeführt. Der Effekt der Unterspritzung ist, dass neues kollagenes Bindegewebe aufgebaut wird und die Haut dadurch fester, straffer und glatter wird. Feine Falten werden bei dieser Hautverjüngung geglättet. Vorteilhaft ist, dass die Patienten in der Regel am nächsten Tag schon wieder gesellschaftsfähig sind.
Verstärkt werden kann die Mesotherapie Behandlung durch die zusätzliche Einspritzung von eigenem wachstumsfaktorenreichen Thrombozytenkonzentrat („Vampir-oder Dracula-Lifting“ wegen der Einspritzung eigenen Blutes genannt). Durch die Gabe der Wachstumsfaktoren baut sich neues Kollagengewebe schneller und vermehrt auf.

3. Cellulitebehandlung

Cellulite zeigt sich vor allem durch Dellen- und Pölsterchenbildung und sog. Orangenhaut am Gesäß und an den Oberschenkeln bei Frauen. Ursache ist eine Fettgewebsverteilungsstörung und eine spezielle Architektur des Hautbindegewebes, die nur bei Frauen vorkommt. In ausgeprägten Fällen führen wir die Mesotherapie mit Phosphatidyl (Lipostabil, „Fett-weg-Spritze“) und weiteren Medikamentenzusätzen durch. Das Medikamentengemisch wird in unterschiedliche Tiefen des Fettgewebes injiziert und führt zu einem Schrumpfen des überschießenden Fettgewebes, wodurch sich die Haut glättet. Die Behandlung wird regelmäßig in der Regel vier- bis sechsmal durchgeführt.

Das Microneedling, auch Mikroneedling oder Dermaroller-Therapie genannt, stellt ein neues Verfahren zur Hautglättung und Hautstraffung mit Stechen von Mikronadeln dar. Die Nadeln, die je nach Indikation eine Länge von 0,25 bis 2,5 mm aufweisen, werden mittels eines walzenartigen Applikators (Dermaroller) oder mittels eines elektrisch betriebenen Nadelstempels (MCURE) in die Haut eingebracht.

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Needling Behandlung

Es werden jeweils mehrere Dutzend mikrofeine Nadeln pro Quadratzentimeter in die Haut eingebracht. Die entstehenden Mikroverletzungen provozieren Reparationsvorgänge der Haut mit Ausschüttung von Wachstumsfaktoren und Gewebshormonen zum Aufbau neuer Collagenfasern. Dies bewirkt eine Verdickung, Verfestigung und Straffung der Haut durch Neuaufbau collagener und elastischer Fasern. Im Anschluss an die Micro-Needlingbehandlungen können wirkstoffreiche Präparate auf die Haut aufgebracht werden, die dann durch die entstandenen Mikrokanäle in die Tiefe der Haut eingeschleust werden (z. B. Hyaluronsäure, Boswellia-Extrakt, Wachstumsfaktoren, Vitamine).

Dadurch wird der Anti-Aging-Effekt noch verstärkt. Die Behandlung kann mehrmals im Abstand von 14 Tagen durchgeführt werden, wodurch der Glättungs- und Straffungseffekt intensiviert wird. Die Microneedling Behandlung kann ohne oder mit Oberflächenanästhesie durchgeführt werden und ist schmerzarm. Ab 1 mm Länge entstehen feine kapilläre Blutungen, die mit kalten Kochsalzkompressen gestillt werden. Die mikrofeinen Einstiche sind nach 1-2 Tagen nicht mehr sichtbar.

Das Verfahren ist auch sehr gut zur Behandlung atrophischer (eingesunkener) Narben im Gesicht (nach Akne und nach Windpocken) und am Rücken geeignet. Ebenfalls können Striae (Dehnungsstreifen) hiermit gut gebessert werden. Für die Behandlung der Cellulite werden besonders lange Nadeln (3 mm) verwendet, oft in Kombination mit einer apparativen Kompressionsbehandlung.

Nebenwirkungen

Die Behandlung ist in der Regel nur minimal spürbar. Bei längeren Nadeln (ab 1 mm) kann es zu kapillären Blutungen kommen, die aber in der Regel innerhalb von einigen Minuten wieder aufhören. Nach der Behandlung ist die Haut für 1-2 Tage gerötet. Bei dunkel pigmentierten Menschen kann es gelegentlich zu Pigmentierungen im Bereich der Nadeleinstiche kommen, die mit einer Bleichcreme nachbehandelt werden müssen. Eine Narbenbildung ist nur in äußerst seltenen Einzelfällen beschrieben worden. Dies sollte aber bei Menschen mit Neigung zu überschießender Narbenbildung (Keloiden) beachtet werden. Die Dermaroller oder MCURE-Behandlung kann auch im Anschluss an eine Aknebehandlung, zur Beschleunigung der Abheilung und Verbesserung des Hautbildes, durchgeführt werden.

Zur Straffung der Haut stehen verschiedene Radiofrequenzgeräte zur Verfügung. Diese führen zu einer Erwärmung der Haut auf 42-45 °C, wodurch sich die Kollagenfasern zusammenziehen und neues kollagenes Fasergewebe aufgebaut wird. Die Haut wird hierdurch glatter, fester und straffer. Der Prozess benötigt bei der Radiofrequenzbehandlung allerdings einige Monate.

Wassermoleküle sind elektrische Dipole mit negativ und positiv geladenem Ende. Durch Einwirken eines Radiofrequenz-Wechselstromes werden die Wassermoleküle sehr schnell hin und her rotiert, wodurch Reibungswärme im Gewebe entsteht (wie in der Mikrowelle).

In unserer Praxis bieten wir 3 Radiofrequenzverfahren an:

1. Skin-Refacing

Das Skin-Refacing mit dem radioSURG®2200-Gerät stellt eine neuartige Radiofrequenzbehandlung zur Hautstraffung und Faltenglättung dar.

Durch Applikation von kurzwelligen elektromagnetischen Radiowellen werden die Kollagenfasern in der Lederhaut auf 40-45 Grad erwärmt. Dadurch werden diese Fasern verkürzt und es wird ein Reiz gesetzt zur Neubildung von kollagenen und elastischen Fasern. Die Behandlung wird mittels verschieden großer Metallapplikatoren nach Auftragen einer wirkstoffhaltigen Creme (z. B. Boswellia-Extrakt) durchgeführt und dauert zwischen zwei und zehn Minuten. Die Erwärmung der Haut wird mittels Infrarot-Thermometer kontrolliert. Nach der Behandlung zeigt sich ein unmittelbarer Glättungs- und Straffungseffekt, der nach einigen Tagen wieder nachlässt. Innerhalb von 3-4 Wochen kommt es dann zu einer erneuten Straffung durch Neubildung von Kollagengewebe. Die Behandlung mit Radiofrequenzen wird in der Regel mehrmals im Abstand von zwei Wochen durchgeführt. Die Behandlung ist schmerzfrei und nicht belastend. Spürbar ist lediglich ein deutliches Wärmegefühl. Nach der Behandlung, die anfangs 2-4 Minuten, am Ende bis zu 30 Minuten dauert, wird ein hyaluronsäurehaltiges, kühlendes Gel aufgetragen. Die Nachbehandlung durch den Patienten erfolgt mit Synchroline Terproline Face Creme und mit Fillast Hyaluronsäuregel für zwei Wochen. Dadurch wird der Behandlungserfolg der Radiofrequenztherapie noch verbessert.

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Mikroporation

Durch die Radiofrequenzbehandlung werden die Abtransportkanäle weitgestellt. Durch anschließende Applikation größerer molekularer Substanzen können diese durch die weitgestellten Kanäle in die Tiefe der Haut transportiert werden. Es gelangen damit auch Wirkstoffe in tiefere Hautzonen, die normalerweise nicht die Hautbarriere durchdringen.

Kontraindikationen

Patienten mit Metallendoprothesen, Herzschrittmachern und Tumoren sollten ausgeschlossen werden. Außerdem sollten 4 Wochen zuvor keine Hyaluronsäureinjektionen durchgeführt worden sein. Zur Sicherheit sollten im Behandlungsareal keine Ekzeme oder Hautinfektionen bestehen.

Nebenwirkungen

Durch die Erwärmung kann es zu einem leichten Brennen kommen. In der Regel ist die Behandlung nicht schmerzhaft. Nach der Behandlung ist die Haut für 1-2 Stunden gerötet und kann auch leicht geschwollen sein. Leichte Verkrustungen sind die Ausnahme.

Ergebnisse

Der Behandlungserfolg zeigt sich in der Regel nach 8-14 Tagen und steigert sich innerhalb von 3 Monaten, meist sind mehrere Behandlungen erforderlich. Das Ergebnis hält dann 9-15 Monate an. Wiederholungsbehandlungen sind jederzeit ohne Schädigung der Haut möglich.

2. Accent-Radiofrequenzbehandlung

Mit diesem innovativen Gerät des israelischen Herstellers Alma Lasers™ wird hochfrequenter (Radiofrequenz)-Strom (40,68 MHz) zur tiefen Erwärmung des Gewebes verwendet. Das Gerät wird eingesetzt bei Cellulite, lokalisierten Fettgewebsansammlungen und zur gesamten Körperformung. Das Gerät verfügt über 2 Handstücke, ein unipolares zur tiefen Fettgewebs-Erwärmung und ein bipolares zur oberflächlichen Unterhauterwärmung. Beim bipolaren Handstück fließt der Strom nur über eine kurze Strecke zwischen der zentralen RF-Elektrode und der umgebenden ringförmigen Erdungselektrode. Hierdurch ist die Eindringtiefe in die Haut auf 2-6 mm begrenzt. Der applizierte Radiofrequenzstrom erreicht eine Energie von bis zu 110 Watt. Beim unipolaren Handstück strahlt die Radiofrequenzenergie vom kugelförmigen Kopf des Handstückes in das umgebende Gewebe und penetriert hier bis zu einer Tiefe von 15 mm. Die Radiofrequenzenergie erreicht hierbei 220 Watt.

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Unipolarer Modus

Mit der unipolaren Elektrode wird eine Erwärmung des Fettgewebes bis zu einer Tiefe von 15 mm durch kreisende Bewegungen des RF-Kopfes über der Haut des Behandlungsareales erzielt. Unter ständiger Kontrolle mit einem Laserthermometer wird die Haut über ca. 3 Minuten auf einer Temperatur von 39 bis 44 Grad gehalten. Hierdurch wird ein Fettgewebsabbau induziert und durch Weitstellung der Blut- und Lymphgefäße der Lymphabtransport beschleunigt. Die Behandlungen werden 3-6 mal im Abstand von 3 Wochen durchgeführt.

Bipolarer Modus

Mit dem bipolaren Handstück wird mit geringerer Eindringtiefe überwiegend die Lederhaut erwärmt, was zu einem Zusammenziehen und zu einer Straffung der collagenen Fasern führt und die Neubildung von Collagen anregt. Die Behandlung läuft analog mit der bipolaren Elektrode ab, lediglich die Energiedosen sind hier niedriger. Besonders geeignet für die bipolare Methode ist die Haut des Gesichtes, des Halses und des Bauches (z. B. nach Schwangerschaft, nach Fettabsaugung).

3. Genius

Bei der Genius-Behandlung werden 49 mit Teflon isolierte Nadeln mittels eines computergesteuerten Handstückes in 3 verschiedenen Tiefen in Oberflächenanästhesie in die Haut eingestochen. Dann werden die nicht isolierten Nadelspitzen mittels Radiofrequenzstrom kurzzeitig auf ca 80 Grad erhitzt. Dies führt zu einer Schrumpfung der Kollagenfasern und zu einer Kollagenneubildung. Der Kollagenneuaufbau benötigt ca 3 Monate. Daher werden in der Regel 3 Behandlungen in 3monatigen Abständen durchgeführt. Besonders geeignet sind Gesicht, Hals, Decolleté, Hände, Oberarme und Oberschenkel.

Das Laser-Skin-Resurfacing ist eine hochwirksame Methode zur Glättung von Falten und Narben im Gesicht und zur Entfernung von sonnenbedingten Hautschäden wie Pigmentanomalien, Hautkrebsvorstufen und Hautunebenheiten. Diese Behandlung ist möglich geworden durch die Entwicklung eines technischen Gerätes, dem Highdose-Superpuls-CO2-Laser. Mit Hilfe dieses Gerätes wird ein Laserstrahl mit einem Computer-Scanner gesteuert und mit ultrakurzen Impulsen und hoher Energie auf die zu behandelnde Haut appliziert. Das CO2-Laserlicht wird sehr stark vom Gewebewasser absorbiert, sodass die Eindringtiefe sehr gering ist. Das Laserlicht entfaltet hierbei zwei Effekte:

Es werden obere Hautschichten bis zu einer genau festgelegten Tiefe regelrecht verdampft, d. h. wie mit der Rasierklinge abgetragen. Durch den Computer-Scanner ist diese Abtragung äußerst präzise, auf den tausendstel Millimeter genau möglich.

Die zweite Hautschicht (Corium, Bindegewebsschicht) wird durch den Laserstrahl auf bis zu 120 C° erwärmt, wodurch es zu einer Schrumpfung dieser Hautschicht um bis zu 30 % kommt.

Die Haut wird somit oberflächlich abgetragen und gleichzeitig durch die Schrumpfung durch Erwärmung gespannt. Es entsteht somit ein ähnlicher Effekt wie beim operativen Lifting, daher auch der Ausdruck „Laserlifting“. Da der Schrumpfungseffekt nicht so ausgeprägt ist wie beim operativen Lifting, ist das Skin-Resurfacing in erster Linie für oberflächliche und feinere Fältchen geeignet, z. B. bei stark sonnengeschädigter Haut, bei kleinen Fältchen (Krähenfüße) um die Augen und bei radiären Falten um den Mund (Tabaksbeutelmund). Sehr gut geeignet ist das Verfahren auch zur Glättung von Akne-, Operations- oder Unfallnarben, insbesondere im Gesicht. Hier kann die Behandlung gut mit anderen Verfahren wie der Erbium-YAG- oder der fraktionalen Laserbehandlung kombiniert werden.
Die Methode kann auch hervorragend kombiniert werden mit Injektionsbehandlungen mit Botulinumtoxin und mit Fillern (Hyaluronsäure oder Calcium-Hydroxylapatit).

Weitere Informationen zum Skin Resurfacing

Wie geht das Laser-Skin-Resurfacing vor sich?

Das Skin-Resurfacing wird in unserem OP-Zentrum in der Theatinerstraße in örtlicher Betäubung, evtl. im Dämmerschlaf, bei großflächiger Behandlung des ganzen Gesichtes auch in Vollnarkose, unter sterilen Bedingungen durchgeführt. Da die Behandlung schmerzhaft ist, wird vor der Behandlung eine Stunde lang eine Lokalanästhesie-Maske aufgelegt, durch die eine Verminderung der Schmerzempfindung erzielt wird. Zusätzlich wird die Haut mit einem örtlichen Betäubungsmittel unterspritzt. Die Behandlung dauert – je nach Umfang – zwischen 30 und 90 Minuten. Nach der Behandlung wird die gelaserte Haut desinfiziert und gereinigt und mit Vaseline bedeckt. Diese wird dann eine Woche lang dreimal täglich aufgetragen. Nach dieser Zeit ist die Wundheilung weitgehend abgeschlossen – die gelaserte Haut hat sich nunmehr regeneriert und erscheint glatt und rosa. Die Rötung bleibt noch ca. 2-6 Wochen bestehen, kann aber mit einem Make-up abgedeckt werden. Das endgültige Ergebnis ist nach 6 bis 12 Wochen erzielt. Nach Beendigung der Vaselinebehandlung werden spezielle Cremes und Salben rezeptiert, die die Abheilung beschleunigen.
Bei manchen Patienten ist das Laser-Skin-Resurfacing nur unter erhöhten Vorsichtsmaßnahmen durchzuführen, z. B. bei Patienten mit häufigem Herpes im Gesicht, bei Neurodermitis-Patienten, bei Patienten mit entzündlichen Hauterkrankungen.

Besonderheiten für Akne-Patienten:

Das Laser-Skin-Resurfacing eignet sich hervorragend zur Behandlung von oberflächlichen Aknenarben. Tiefere Aknenarben müssen evtl. zusätzlich operativ behandelt werden. Vor Laser-Therapie von Aknenarben muss die Akne allerdings vollständig ausgeheilt sein, entzündliche Veränderungen oder gar Pusteln dürfen nicht mehr vorhanden sein. Eine orale Isotretinoin- (Vitamin-A-Säure-)-Behandlung muss 6 Monate vor der Lasersitzung beendet werden.

Wie sehen die Langzeit-Ergebnisse aus?

Der Lasereffekt hält bei Narben dauerhaft, bei Falten mindestens 2-3 Jahre – in der Regel aber über 5 Jahre an. Aus histologischen Langzeituntersuchungen (Gewebeuntersuchungen) ist bekannt, dass das Skin-Resurfacing keine Langzeitschäden verursacht. Ein erneutes Skin-Resurfacing ist nach 1-2 Jahren möglich.

Insgesamt stellt das Laser-Skin-Resurfacing ein modernes, sicheres und hocheffektives Verfahren zur Behandlung von feinen Gesichtsfalten, Gesichtsnarben und anderen Hautveränderungen im Gesicht dar.

Mit folgenden Nebenwirkungen müssen Sie rechnen:

  • 1. Nässen und Krustenbildung für 7-10 Tage.
  • 2. Rötung der gelaserten Haut für 2-6 Wochen, selten länger (Abdecken mit Make-up).
  • 3. Selten Pigmentverschiebungen (dunklerer oder hellerer Ton der gelaserten Haut), die allerdings in aller Regel innerhalb der ersten Monate wieder verschwinden.
  • 4. Verwenden Sie morgens einen Sun-Blocker.
  • 5. Unvollständige Entfernung der Falten, speziell bei zu tiefer Faltenbildung und bei sehr schlaffer Haut. Der Zustand kann dann allerdings durch ein zweites Skin-Resurfacing oft noch gebessert werden. Unvollständige Abflachung von Narben. Hier bringt eine zusätzliche Erbium-YAG-Laserbehandlung meist eine weitere Verbesserung.

Folgende Komplikationen können auftreten:

  • Wundheilungsstörungen oder -verzögerungen (z. B. langanhaltende Rötungen). Können bei konsequenter Nachbehandlung in der Regel vermieden werden
  • Pigmentverschiebungen (heller/dunkler). Zur Vermeidung einer sichtbaren Aufhellung der Haut („Alabasterhaut“) darf die Lasertiefe einen Maximalwert nicht überschreiten, den wir einhalten. Überpigmentierung entstehen meist durch zu frühe UV-Exposition, die daher 6 Wochen lang gemieden werden muss.
  • Infektionen. Gegen bakterielle Infektionen erhalten Sie für 5 Tage das Antibiotikum Ciprohexal 2×1. Zusätzlich müssen Sie jeden Schmutzkontakt mit der Wunde vermeiden. Gegen Herpes-Infektionen erhalten Sie das Herpesmittel Aciclostad 400, das Sie 5 Tage lang 3×1 einnehmen müssen.
  • Extrem selten Narbenbildung, speziell wenn individuelle Neigung zu überschießender
    Narbenbildung besteht. Kann durch Beschränkung der Lasertiefe und durch konsequente Nachbehandlung vermieden werden.

Das müssen Sie nach der Lasertherapie beachten:

  • 1. Nach der Lasertherapie können Sie in der Regel eine Woche lang nicht arbeiten oder gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommen.
  • 2. In den ersten 5-7 Tagen müssen Sie täglich zum Verbandswechsel in die Praxis kommen.
  • Infektionen. Gegen bakterielle Infektionen erhalten Sie für 5 Tage das Antibiotikum Ciprohexal 2×1. Zusätzlich müssen Sie jeden Schmutzkontakt mit der Wunde vermeiden. Gegen Herpes-Infektionen erhalten Sie das Herpesmittel Aciclostad 400, das Sie 5 Tage lang 3×1 einnehmen müssen.
  • 3. In der ersten Woche muss die gelaserte Haut dreimal täglich mit Vaseline bedeckt werden (sterile Holzspatel). Ab der 2. Woche muss morgens Synchroline Terproline Face und anschließend ein Sunblocker 50+ und abends Trio A aufgetragen werden. In den darauffolgenden 4-6 Wochen erhalten Sie bestimmte Aufbau- und Pflegecremes, die Sie konsequent anwenden sollten.
  • 4. Für die Dauer von 6 Wochen nach der Lasertherapie muss UV-Licht gemieden werden.

Der Wunsch nach einem verjüngten, frischen Aussehen ist so alt wie die Menschheit selbst. Doch viele Menschen scheuen sich vor einem großen chirurgischen Eingriff mit langer Heilungszeit. Genau hier kommt das S-Lift ins Spiel – eine sanfte Methode der Gesichtsstraffung, die für natürliche Ergebnisse sorgt. In unserer Praxis Dermatologie am Dom in München bieten wir Ihnen diese moderne Technik an, um Ihre Gesichtszüge zu verfeinern und Ihre jugendliche Ausstrahlung zurückzugewinnen.

Was ist ein S-Lift?

Das S-Lift, auch als Mini-Lift bekannt, ist ein minimalinvasives Verfahren zur langanhaltenden Straffung des unteren Gesichtsdrittels und des Halses. Seinen Namen verdankt es der s-förmigen Schnittführung vor dem Ohr, die eine besonders dezente Narbenbildung ermöglicht. Durch diese Technik wird die Haut sanft gestrafft, ohne dass das Gesicht unnatürlich oder „maskenhaft“ wirkt.

In unserer Praxis kombinieren wir das S-Lift häufig mit einer Hals-Liposuction, um überschüssiges Fett unter dem Kinn und im Bereich der „Jawls“ (Hamsterbäckchen) zu entfernen.

Vorteile eines S-Lifts gegenüber einem herkömmlichen Facelift

Im Vergleich zu einem klassischen Facelift bietet das S-Lift zahlreiche Vorteile:

  • Minimalinvasiv: Kleinere Schnitte, geringere Belastung.
  • Natürliches Ergebnis: Erhalt der Mimik, kein maskenhafter Ausdruck.
  • Kürzere Heilungszeit: Bereits nach 8–10 Tagen gesellschaftsfähig.
  • Kaum sichtbare Narben: Die Schnittführung in der Ohrkante macht Narben nahezu unsichtbar.
  • Individuell kombinierbar: In unserer Praxis ergänzen wir das S-Lift häufig durch eine Hals-Liposuction für ein harmonisches Gesamtergebnis.

Für wen ist ein S-Lift geeignet?

Das S-Lift eignet sich besonders für Frauen und Männer, die sich eine sanfte Verjüngung im unteren Gesichtsbereichwünschen, aber keinen großen operativen Eingriff wie bei einem Facelift vornehmen lassen möchten. Typische Anwendungsfälle sind:

  • hängende Wangen und nachlassende Kieferkonturen,
  • tiefere Nasolabialfalten (Nasenlippenfalten),
  • überschüssiges Fett und Haut am Hals (Doppelkinn, Hamsterbäckchen)
  • mäßige bis mittlere Hauterschlaffung, die noch keiner umfassenden Facelift-OP bedarf.

Wenn Sie unsicher sind, ob der Mini-Lift für Sie geeignet ist, beraten wir Sie gern individuell in unserer Praxis.

Ablauf eines S-Lifts in unserer Praxis

Der operative Eingriff wird in unserem OP-Zentrum ambulant im Dämmerschlaf durchgeführt. Der Ablauf gestaltet sich wie folgt:

Beratungsgespräch zwischen Arzt und Patient

1. Individuelle Beratung

Zunächst analysieren wir Ihre individuellen Gesichtszüge und ermitteln, ob das S-Lift für Sie geeignet ist. Dabei klären wir auch Ihre Wünsche und Erwartungen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Darüber hinaus erhalten Sie eine umfassende Aufklärung über den Ablauf und Risiken des Eingriffs, mögliche Alternativen sowie die erwartbaren Ergebnisse. Selbstverständlich beantworten wir ausführlich Ihre Fragen.

Hals-Liposuction

2. Der Eingriff

Kombination mit Hals-Liposuction

In vielen Fällen wird das S-Lift mit einer Hals-Liposuctionkombiniert, um die Konturen des Gesichts und Halses harmonisch zu straffen. Diese Kombination bietet den Vorteil, dass überschüssiges Fett im Kinn- und Halsbereich entfernt wird, bevor die Haut gestrafft wird.

Zunächst erfolgt die Fettabsaugung am Hals. Dabei wird eine feine Kanüle in die entsprechenden Bereiche eingeführt, um überschüssige Fettpolster gezielt zu reduzieren. Diese Vorbereitung sorgt dafür, dass die anschließende Straffung mit dem Mini-Lift noch wirkungsvoller ist.

S-Lift / Mini-Lift

S-Lift / Mini-Lift

Das S-Lift wird ambulant in örtlicher Betäubung im Dämmerschlaf durchgeführt, sodass die Patientin oder der Patient entspannt und schmerzfrei bleibt. Der Schnitt erfolgt entlang der Ohrkante und ist später kaum sichtbar.

Nachdem die Haut vorsichtig vor dem Ohr geöffnet wurde, wird sie etwa 5 cm weit nach vorne sanft stumpf präpariert. Dies ermöglicht es, die darunterliegende Bindegewebeschicht (SMAS) mit speziellen Raffnähten zu straffen. Durch diese Technik wird nicht nur die Haut, sondern auch die darunterliegenden Strukturen gestrafft, was für ein langanhaltendes, natürliches Ergebnis sorgt.

Nach der Straffung wird der entstandene Hautüberschuss entfernt. Anschließend erfolgt der Hautverschluss mit selbstauflösenden Fäden. Der gesamte Eingriff (mit Hals-Liposuction) nimmt etwa drei Stunden in Anspruch.

Nachsorge und Heilung

3. Nachsorge und Heilung

Direkt nach dem Eingriff wird ein Gesichts-Halsmieder angelegt, das für eine Woche getragen werden soll, um das Ergebnis zu stabilisieren. In der Regel können Sie nach der OP am selben Tag nach Hause gehen.

Dank der schonenden Operationstechnik und der feinen Schnittführung sind die Ausfallzeiten gering. Bereits nach 8–10 Tagen sind unsere Patientinnen und Patienten wieder gesellschafts- und arbeitsfähig. Der große Vorteil des S-Liftes ist der kurze Schnitt in der Ohrkante, der nach einiger Zeit nicht oder kaum noch sichtbar ist.

Was kostet ein S-Lift?

Die Kosten für ein S-Lift variieren je nach individuellen Voraussetzungen und gewünschten Zusatzmaßnahmen. In einem ausführlichen Beratungsgespräch geben wir Ihnen eine präzise Kostenübersicht.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin und lassen Sie sich individuell beraten – für ein strahlendes, natürliches und verjüngtes Aussehen!

FAQs S-Lift München

Wie lange hält das Ergebnis eines S-Lifts?

Die Ergebnisse eines S-Lifts sind langanhaltend und bleiben in der Regel 5 bis 10 Jahre bestehen. Der genaue Effekt hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Hautbeschaffenheit, individuelle Heilung und Lebensstil. Der Alterungsprozess wird jedoch nicht gestoppt, sodass nach vielen Jahren eine erneute Behandlung sinnvoll sein kann.

Ist ein S-Lift schmerzhaft?

Der minimalinvasive Eingriff erfolgt in lokaler Betäubung im Dämmerschlaf, sodass keine Schmerzen empfunden werden. Nach der OP kann es zu leichten Schwellungen, Spannungsgefühlen oder einem leichten Druckgefühl kommen, die Sie jedoch mit Schmerzmitteln gut behandeln können.

Wann kann ich nach dem S-Lift wieder meine Haare waschen?

Nach einem Mini-Facelift können Sie Ihre Haare in der Regel nach 2 bis 3 Tagen wieder waschen.

Wie schnell bin ich wieder gesellschaftsfähig?

Die meisten Patienten können nach 8 bis 10 Tagen wieder in den Alltag zurückkehren. Schwellungen und kleine Blutergüsse klingen in dieser Zeit weitgehend ab.

Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es gewisse Risiken, darunter leichte Schwellungen, Blutergüsse oder minimale Narbenbildung. Schwerwiegende Komplikationen sind jedoch selten.

Was kann ich tun, um das Ergebnis zu optimieren?

Eine gesunde Lebensweise, der Verzicht auf Rauchen und intensive Sonneneinstrahlung sowie eine gute Hautpflege können dazu beitragen, dass das Ergebnis des S-Lifts länger anhält.
Dr. Voigt

Ihr Spezialist für das S-Lift in München

Wenn Sie sich für ein Mini-Lift in München interessieren und mehr über die Möglichkeiten einer sanften Gesichtsstraffung erfahren möchten, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. In der Dermatologie am Dom profitieren Sie von langjähriger Erfahrung, modernsten Techniken und einer persönlichen Beratung. Vereinbaren Sie gern einen Termin.

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Was ist Agnes?

Agnes ist ein neues, modernes Gerät, das Radiofrequenztechnologie und Microneedling kombiniert. Besonders erfolgreich ermöglicht die Methode Hautstraffungen an den Augen. Hiermit können Tränensäcke ohne OP behandelt werden. Ferner ist die Methode auch sehr wirksam bei Doppelkinn und Akne. Radiofrequenztechnologie in Kombination mit Microneedling kann die Haut wieder verfestigen und straffen.


AGNES Medical

AGNES Medical

Neue Behandlung für die Schönheit

Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Festigkeit und Elastizität. Fältchen und Falten entstehen, der Teint wirkt müde. Bereits ab einem Alter von etwa 30 Jahren nimmt die körpereigene Produktion von Kollagen ab. Wir verlieren jährlich 1 Prozent unseres Kollagens. Dadurch gibt die Haut der Schwerkraft mehr nach, wodurch die Wangenweichteile und der Hals herabhängen und Falten entstehen.

Das innovative Agnes-Gerät nutzt die Erkenntnisse aus der Wundheilungsforschung. Diese hat herausgefunden, dass neues Kollagen durch drei Mechanismen aufgebaut wird: Wärme, Verletzung und Stimulation der Kollagen-aufbauenden Fibroblasten (durch Kollagen-Booster und Wachstumsfaktoren). Mit Agnes kann Radiofrequenzenergie zielgenau platziert und genau dosiert unter der Hautoberfläche angewendet werden. Dadurch wird die Haut schonend und wirksam gestrafft. Weitere Vorteile der Behandlung sind die geringen Nebenwirkungen, wenig Schmerzbelastungen und die schnelle Abheilung.

Gewebestraffung mit Agnes

Bei der AGNES-Behandlung werden ein bis drei mit Teflon isolierte Nadeln bis 4 mm tief in die Haut eingeführt und das Gewebe dann kurzzeitig auf 70-80 °C erhitzt. Hiermit können gezielt und präzise kleine Fettdepots eingeschmolzen und die darüberliegende Haut gestrafft werden. Besonders geeignet sind Unterlider („Tränensäcke“), Wangen (“Hamsterbäckchen“) und Hals.

Sehr effektiv kann das Gerät auch zur Einschmelzung von entzündlichen Akneknoten verwendet werden.

In der Regel sind 2-3 Behandlungen in 2-3 wöchigen Abständen erforderlich.

Anwendungsgebiete:

  • Doppelkinn
  • Tränensäcke
  • Hautstraffung
  • Akne
  • Mitesser