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Was versteht man unter einem „Bullhorn Lift“?

Unter einem Bullhorn Lift versteht man ein operatives Lifting der Oberlippe durch eine Stierhorn-förmige Schnittführung unterhalb der Nase.

Für wen ist ein Oberlippenlift geeignet?

Ein Oberlippenlift ist für Menschen mit zu langem Abstand zwischen Nase und Oberlippe geeignet und dies subjektiv als störend empfinden. Die ideale Länge dieses Bereichs beträgt 12 – 15 mm und kann durch 2 Techniken verkürzt werden, um die gewünschte Länge zu erreichen. Bei der ersten Technik erfolgt der Schnitte entlang er Oberlippengrenze, wobei ein kleiner Teil der Haut entfernt und infolgedessen die Oberlippe angehoben wird. Die Gefahr dabei ist jedoch eine dauerhaft sichtbare Narbe. Somit ist die zweite und beliebtere Methode das Bullhorn -Lift mit Inzision unterhalb der Nase, sogenannte subnasale Oberlippenhebung, um den Schnitt so wenig wie möglich sichtbar zu machen.

Wie verläuft ein Oberlippenlift?

Der Eingriff wird in unserem OP-Zentrum in der Theatinerstrasse durchgeführt. Auf Wunsch kann die Operation im Dämmererschlaf durchgeführt werden. Die OP erfolgt unter Lokalanästhesie und dauert in etwa eine Stunde. Über eine Schnittführung unterhalb der Nase wird ein Teil der Haut (3-10 mm) entfernt und die Oberlippe angehoben. Anschließend wird die Haut mit einer kosmetischen Naht mit selbstauflösenden Fäden unter der Haut vernäht. Die Oberfläche wird geklebt. In der Regel kann das OP-Zentrum nach dem Eingriff nach 1 Stunde wieder verlassen werden.

Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es bei einem Oberlippenlift?

Nach einem Oberlippenlift kann es vorübergehend zu leichten Schmerzen kommen, welche bedarfsweise mit Schmerzmittel behandelt werden können. Zudem können Schwellungen und Blutergüsse auftreten. Diese bilden sich jedoch innerhalb einiger Tage
wieder zurück. Wie bei jedem operativen Eingriff besteht das Risiko einer Infektion und Wundheilungsstörung. Durch zu intensive Lippenbewegungen kann die Naht aufplatzen, weswegen die Lippe einige Tage geschont werden muß.

Wann kann ein Oberlippenlift nicht durchgeführt werden?

In seltenen Fällen können sowohl medizinische als auch psychologische Faktoren gegen ein Oberlippenlift sprechen. In einem persönlichen Beratungsgespräch werden die möglichen Kontraindikationen sowie Risiken individuell erörtert und abgewogen.

Was muss vor einem Oberlippenlift beachtet werden?

Eine Woche vor dem Eingriff sollte auf blutverdünnende Medikamente verzichtet werden. Auch sollte eine Woche vor und zwei Wochen nach dem Oberlippenlift ein Nikotinkonsum vermieden werden, da die Gefahr von Wundheilungsstörungen erhöht ist.

Was muss nach einem Oberlippenlift beachtet werden?

Nach der Operation muss für ca. 1 Woche auf Sport, Sauna- und Solariumgänge verzichtet werden. Alltägliche Aufgaben können sofort wieder aufgenommen werden. In den ersten 1 – 2 Wochen sollte gänzlich auf Nikotin und Alkohol verzichtet werden, da dies zu Wundheilungsstörungen führen kann.

Wann ist man nach einem Oberlippenlift wieder gesellschaftsfähig?

Nach einem Oberlippenlift ist man nach 4-5 Tagen wieder gesellschaftsfähig und es können alltägliche Aufgaben wieder aufgenommen werden.

Wann kann nach einem Oberlippenlift wieder Sport betrieben werden?

In der ersten zwei Wochen nach einem Oberlippenlift sollte kein Sport betrieben werden.

Wann und wie lange ist das Ergebnis sichtbar?

Das endgültige Ergebnis ist in der Regel nach 14 Tagen sichtbar, nachdem Blutergüsse und Schwellungen vollständig abgeklungen sind. Das Resultat nach einem Oberlippenlift ist dauerhaft.

Bleiben nach einem Oberlippenlift Narben zurück?

Bei einem Oberlippenlift verläuft die Schnittführung direkt unterhalb der Nase. Die Narben sind nach wenigen Wochen meist nicht mehr sichtbar. Sollte diese nach 6 Wochen noch sichtbar sein, können die Narben mittels spezieller Lasertechniken unsichtbar gemacht werden.

Radiäre Lippenfältchen („Barcode“) entstehen durch den Zug der ringförmigen mimischen Muskulatur um den Mund. Bei Rauchern sind sie oft ausgeprägter.
Bei einzelnen Fältchen sind diese meist sehr effektiv mittels Einspritzen einer dünnflüssigen, niedrig vernetzten Hyaluronsäure zu behandeln. Die Haltbarkeit beträgt 6-10 Monate.
Bei zahlreichen Mundfältchen sind Laserbehandlungen effektiver. Es werden ablative (abtragende Laser), wie der Erbium:YAG- und der CO2-Laser eingesetzt. Auch durch den kombinierten Einsatz beider Laser sind meist sehr deutliche Glättungen zu erzielen. Die Abheilungszeit beträgt 8-10 Tage. Allerdings ist die Haut anschließend noch 4-8 Wochen gerötet, weshalb sie abgedeckt werden muß. Der Effekt ist in der Regel anhaltend.

Wir können den Lauf der Zeit nicht anhalten, aber wir können das Rad der Zeit zurückdrehen:

Mit Fäden zu jüngerem Aussehen – mit Princess®- und CARA™-PDO-, Happy Lift™-PCL- und Silhouette Soft®-PLLA-Fäden.

Der Alterungsprozess der Haut schreitet unaufhaltsam voran. Bei den meisten Menschen zeigen sich ab dem 30. Lebensjahr erste Alterungserscheinungen in Form von feinen Fältchen und ein langsames Herabsinken der Wangenweichteile. Dies tritt umso häufiger ein, je schmaler die Wangenknochen sind (schließlich sind diese die „Kleiderbügel“ für die Wangenweichteile) und je mehr die Haut vorgeschädigt ist (vor allem durch Sonne und Rauchen). Durch den ständigen Zug der Schwerkraft nach unten und die nachlassende Elastizität der Haut kommt es zu einem sukzessiven Absinken der Wangenweichteile samt dem Unterhautfettgewebe. Dadurch vertieft sich die Tränenrinne, tiefe Nasolabialfalten ziehen herab und über den Unterkieferästen wölben sich die sogenannten Jawls (Hamsterbäckchen) hervor. Aus dem jugendlichen dreiecksförmigen Gesicht mit der Spitze am Kinn wird allmählich ein umgekehrtes Dreieck mit der Spitze an der Nasenwurzel.

Fadenlifting – resorbierbare Fäden

Die drei führenden Fadentypen auf dem Markt sind hier das Polydioxanon-(PDO)-System mit und ohne Widerhaken (Princess, CARA), das Polycaprolacton-(PCL)-System (Happy Lift) und das Polymilchsäure-(PCL)-System (Silhouette soft). Alle drei Fadenarten sind biologisch vollständig abbaubar. Die Bestandsdauer ist bei den Polymilchsäurefäden am längsten (1-1,5 Jahre), bei den PCL-Fäden kürzer und am kürzesten (6-12 Monate) bei den PDO-Fäden. Die Fäden sind entweder glatt (PDO) oder enthalten als Widerstandsgeber Widerhäkchen (PDO, PCL) oder so genannte Cones, trichterförmige Anhängsel (Silhouette soft). Letztere bieten die festeste und am längsten haltbare Verankerung im Gewebe wegen ihrer großen Oberfläche. Sie sind aufwendiger und schwieriger zu implantieren, haben aber den stärksten Effekt.

Die Zielgruppe sind Frauen und Männer zwischen 35 und 60, deren Haut zwar schon nachgelassen hat und etwas abgesunken ist (siehe Bild oben), aber noch nicht so ausgeprägt, als dass nur ein operatives Lifting helfen könnte.

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Weitere Informationen zum Fadenlifting

Indikationen

Ideal ist das Fadenlifting für abgesunkene Wangenweichteile (Wangenlifting), Kinnlinie und Hals, gute Indikationen sind aber auch Augenbrauenlifting und Dekolleté.

Zwei Methoden beim Fadenlifting

Bei beiden Verfahren werden selbstauflösende Fäden mit Widerhäkchen oder „Cones“ mittels einer oder zweier Nadeln unter die Haut in örtlicher Betäubung eingeführt und dann durch Anziehen gestrafft. Die Widerstandsgeber (Häkchen oder Cones) sorgen für eine Verankerung im Gewebe, sodass der Anhebungseffekt beibehalten wird. Dies bedingt den Soforteffekt des Fadenliftings. Ein weiterer, zusätzlicher Effekt entsteht dadurch, dass die Fäden unter der Haut eine Bindegewebsreaktion auslösen, die das Gewebe zudem, auch über den Abbau der Fäden hinaus, strafft und verfestigt. Beim PDO-Fadenlifting können außerdem noch glatte Fäden in größerer Zahl nebeneinander in die Hautpartien eingelegt werden, die stark knittrig geworden sind (Oberlippe, Wangen, Hals, Dekolleté). Der Fremdkörperreiz der Fäden führt zur Neubildung von Collagenfasergewebe, was die Haut wieder strafft und glättet.

Materialien

PDO (Polydioxanon) ist ein synthetisches Material, das seit nahezu 30 Jahren in der Chirurgie verwendet wird. Es ist ein völlig inertes, d. h. gewebeverträgliches Material, das innerhalb von 6-12 Monaten vollständig abgebaut wird. Polycaprolacton (PCL) ist wie PDO ein synthetischer Polyester, der vollständig biologisch abbaubar ist und häufig in der Medizin verwendet wird mit mittlerer Haltbarkeit. Die Polymilchsäure-Fäden beim Silhouette-Soft-Lifting sind ebenfalls vollständig abbaubar, allerdings erst nach 1-2 Jahren. Auch dieses Material findet sowohl in der ästhetischen Chirurgie (z. B. zur Wangenauffüllung) und auch in der Orthopädie (Schrauben, Platten) seit vielen Jahren Verwendung.

Durchführung der Fadenlift Behandlung

Die Nadeln werden nach exakter Anzeichnung des Fadenvektors in örtlicher Betäubung unter der Haut eingeführt, die Fäden werden dann angezogen, gestrafft und abgeschnitten. Die Behandlung wird in örtlicher Betäubung durchgeführt und ist weitgehend schmerzlos. Nebenwirkungen bzw. Risiken beim Fadenlifting sind das Auftreten von vorübergehenden Verwerfungen der Haut durch den Fadenzug (2-7 Tage) und von Hämatomen. Da die Behandlung unter streng sterilen Kriterien im OP durchgeführt wird, sind Infektionen nach unseren Erfahrungen beim Fadenlifting normalerweise kein Thema. Die Ausfallzeiten betragen beim PDO-Fadenlifting 1-2 Tage, beim Silhouette-Fadenlifting etwas länger.

Dauer des Effektes

Die Princess-PDO-Fäden lösen sich zwar nach 6-12 Monaten, die Silhouette-Soft-Fäden nach 1-2 Jahren auf, der Effekt hält aber dadurch länger, dass die Fäden im Gewebe eine Bindegewebsreaktion auslösen, die die Haut verfestigt und strafft. Dieser Effekt hält 1 ½ bis 2 Jahre an (Silhouette Soft® evtl. länger).

Die Vorteile der Behandlung sind

  • keine OP / nichtinvasives Verfahren
  • keine sichtbaren Narben
  • sofort gestraffte Haut
  • nachhaltige Neokollagenese
  • natürliches Ergebnis
  • sehr lange Haltbarkeit
  • kein langer Arbeitsausfall

Kombinationen

Das Fadenlifting kann mit vielen anderen ästhetischen Maßnahmen (z. B. Botox, Filler, Laserbehandlungen, Mikrodermabrasion) kombiniert werden.
Nach dem Fadenlifting sollten für zwei Wochen stärkere Bewegungen, auch Massagen des Gesichtes unterbleiben. Oberflächliche Behandlungen, wie Peelings und Mikrodermabrasionen, sind aber ohne weiteres möglich. Günstig ist eine hydratisierende Pflege mit hyaluronsäurehaltigen Präparaten. Auch die Gabe von Vitamin-C-haltigen Präparaten oder Konzentraten ist hilfreich, um den Collagenneuaufbau zu fördern. Diese Präparate können auch mit Ultraschall oder Mikroporation/Radiofrequenz/Iontophorese eingeschleust werden.

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Hyaluronsäure

Die bei uns verwendeten Hyaluronsäurepräparate werden gentechnologisch hergestellt und enthalten daher keine Fremdeiweißrückstände (wie z. B. Vogelprotein) mehr. Das Hyaluron ist hautidentisch. Allergische Reaktionen treten daher nicht auf. Eine Vortestung ist nicht erforderlich. Die von uns verwendeten Hyaluronsäureprodukte stehen in unterschiedlichsten Zubereitungsformen zur Verfügung und unterscheiden sich durch die Konzentration der Hyaluronsäure, die Partikelgröße und den Vernetzungsgrad der Hyaluronsäuremoleküle. Es wird unterschieden:

Die vernetzte Hyaluronsäure:

Hier sind mehrere bis viele Hyaluronsäuren zu größeren Konglomeraten vernetzt. Je nach Molekülgröße, Vernetzungsgrad und Konzentration der Hyaluronsäurepartikel kommen die Präparate in dünnflüssiger, galertartiger oder pastös-/ gelartiger Form vor. Die Auswahl der Präparate erfolgt je nach Größe und Tiefe der Falten und nach behandelter Region. Je oberflächlicher und dünner die Falten sind, desto dünnflüssiger, geringer vernetzt und mit kleinerer Molekülgröße müssen die Präparate versehen sein. Die dickflüssigsten Präparate werden in das subcutane Fettgewebe implantiert. Die Haltbarkeit der vernetzten Hyaluronsäureprodukte beträgt im Mittel 6-9 Monate, kann im Einzelfall aber auch kürzer sein.

Unvernetzte Hyaluronsäure:

Diese Präparate enthalten native (wie in der Haut vorhandene), unvernetzte Hyaluronsäure. Diese wird in die oberflächlichsten Hautschichten gequaddelt, entweder mit der Hand oder mittels einer elektronisch gesteuerten Pistole (Mesotherapie). Diese Quaddelung wird dreimal im Abstand von 2-4 Wochen durchgeführt (Grundbehandlung). Danach erfolgen 6-12-monatlich Auffrischungsbehandlungen mit geringen Dosen. Hauptindikation sind kleine, feine Knitterfalten an den Wangen, an den Unterlidern, feinere Falten im Dekolleté und eine Hautatrophie an den Handrücken. Durch die Injektion der nativen Hyaluronsäure wird die Neubildung von Collagen und elastischen Fasern induziert. Die Haut wird also wieder straffer und elastischer.

Lippenvergrößerung

Bei vielen jungen Frauen besteht der Wunsch nach schönen, vollen Lippen. Diese sind nach den Augen der wichtigste Blickfang eines Gesichtes. Dabei wünschen sich junge Frauen meist ein deutlich akzentuiertes, sichtbares Ergebnis, während reifere Frauen mehr ein unauffälliges, möglichst natürliches Ergebnis wünschen. Da jede Lippe anders ist, müssen unterschiedlichste Techniken kunstvoll kombiniert werden, um, je nach Wunsch, mehr die Lippenkontur und das Philtrum (mittlere senkrechte Oberlippenleisten) zu betonen oder mehr das Lippenvolumen aufzufüllen oder die Mundwinkel anzuheben oder mehr Lippenrot sichtbar zu machen.

Es stehen heute zur Auffüllung von Falten, Narben und Lippen eine Vielzahl von Füllmaterialien zur Verfügung. Sie polstern das Gewebe geradezu auf, Lippen werden dadurch aufgespritzt und Gesichtsfalten, wie Falten am Mund, Augen und Stirn, geglättet. Aufgrund einer ausgiebigen, langjährigen Erfahrung mit verschiedenen Fillern haben wir uns in unserer Praxis auf wenige Materialien beschränkt, die das beste Nutzen-Risiko-Verhältnis aufweisen. Es sind dies ausschließlich biologische, abbaubare Filler. Nicht abbaubare oder synthetische Filler verwenden wir nicht mehr, da diese zwar eine längere Haltbarkeit, aber dafür auch ein wesentlich höheres Nebenwirkungsprofil aufweisen (z. B. Knötchenbildung, Abstoßungsreaktionen).

Als Alternative zur Implantation von biologischen Fillern bieten wir noch die Eigenfettimplantation/ Transplantation/Eigenfettunterspritzung an, die zwar am risikoärmsten ist, gute Erfolge aufweist, aber durch die Eigenfettentnahme und Aufbereitung aufwendig ist.

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Polycaprolacton (Ellansé):

Auch dieser Kollagen-Booster besteht aus der Trägersubstanz CMC-Gel, in dem Poly-Caprolactonpartikel (PCL) suspendiert sind. PCL provoziert die Neubildung von Kollagengewebe. Die Indikationen gleichen denen von Radiesse (siehe oben). Durch unterschiedliche Kettenlängen sind unterschiedliche Bestandsdauern von 1-4 Jahren erreichbar. Das Präparat ist sehr gut verträglich und biologisch vollständig abbaubar.

Im Laufe des Alterns verdünnen sich alle Schichten der Haut. Zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr schrumpft zum Beispiel die Lederhaut um 30 %. Darüber hinaus lässt die Elastizität der Collagen- und elastischen Fasern nach. Sie können somit dem ständigen Zug der Schwerkraft nicht mehr genügend widerstehen, wodurch die Haut erschlafft. Zudem können sich die mimischen Muskeln, die die Mundwinkel anheben, verlängern, wodurch die Mundwinkel zusehends herabhängen.

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Anheben der Mundwinkel

Wenn die gesamten Wangenweichteile noch nicht zu sehr erschlafft sind, dass ein Facelift erforderlich wird, kann hier ein isoliertes Mundwinkellifting eine deutliche optische Verbesserung der Mundpartie erbringen. Hierbei werden die hängenden Mundwinkel mit einem speziellen kosmetischen Verfahren angehoben, um einen freundlicheren, jugendlicheren Gesichtsausdruck zu erzielen. Da einige Medikamente Blutungen und Wundheilungsstörungen begünstigen, sollten Sie uns vor der Behandlung über alle Medikamente, die Sie einnehmen, informieren.

Durchführung des Mundwinkelliftings

Es wird zunächst ein Dreieck am seitlichen Rand der Oberlippe mit Basis entlang der Lippenrotkante und der Spitze in Richtung auf die Ohrspitze eingezeichnet. Diese Dreiecke werden mit einem blutstillenden Betäubungsmittel unterspritzt. Die Dreiecke werden mit einem spitzen Skalpell vorsichtig herausgetrennt und dabei der darunterliegende Mundwinkelhebermuskel ebenfalls verkürzt. Die entstandenen Defekte werden dann mit sehr feinen selbstauflösenden Fäden unter der Haut vernäht, so dass man keine äußeren Stiche sieht. Die Nähte werden zusätzlich mit Steri-Strips verklebt, die vier Tage belassen werden. Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung, kann auf Wunsch auch im Dämmerschlaf durchgeführt werden.

Nach dem Mundwinkellifting

Nach der Operation können sich die Lippen gespannt anfühlen. Blutergüsse und Schwellungen können auftreten. In den ersten Tagen sollten die betroffenen Stellen mit Kompressen gekühlt werden, um Schwellungen zu mildern. Bei dem Verzehr größerer Essensstücke sollten Sie in den ersten Tagen vorsichtig sein, genauso beim Lachen und Gähnen. Es ist ratsam, Sonnenlicht und Wind für einige Wochen zu meiden. Die Schnitte verschwinden nach einigen Wochen meist ganz oder weitestgehend. Sollten sie nach einigen Wochen noch sichtbar sein, werden sie mit einer Laserbehandlung geglättet.