anrufenmailenkontaktterminteilenYouTube

Empfehlen Sie uns weiter

Teilen Sie unsere Internetseite mit Ihren Freunden.

Narben werden nicht nur aus ästhetischen Gründen korrigiert. Sie verursachen auch oft Beschwerden in Form von Juckreiz, Druckschmerz, Bewegungseinschränkungen oder Verziehungen von Strukturen. Bekannte Beispiele sind hier Verbrennungsnarben, die oft verkürzte Narbenstränge ausbilden, die die Gelenkbeweglichkeit einschränken können oder Narben in der Nähe der Unterlider, die zum Abstehen der Unterlider (Ektropium) führen können. Hier sind allein schon aus medizinischen Gründen operative Korrekturen angezeigt.

Wir führen hier verschiedene Exzisions- und plastische Korrekturen durch. Verkürzte Narbenstränge können z. B. mit Verlängerungsplastiken (Z- oder V-Y-Plastik) verlängert werden. Oft ist die vorherige Erweichung und Abflachung der Narben mittels Injektion von narbenerweichenden Medikamenten erforderlich.

Große, eingezogene oder verwachsene/verklebte Narben werden exzidiert, die einzelnen Hautschichten voneinander gelöst und der Defekt mit kosmetischen, unter der Haut gelegenen Nähten mit selbstauflösenden Fäden verschlossen. Anschließend erfolgt eine langfristige Nachbehandlung der Narben, damit diese möglichst unauffällig werden.

Im Falle von auffälligen Gesichtsnarben, z. B. nach Unfällen oder nach erfolgter Tumorentfernung, werden diese teils operativ korrigiert und/oder mit verschiedenen abtragenden Lasern (Er:YAG und CO2) oder mittels Plasmabehandlung planiert und geglättet. Oft wird eine Microneedling- oder eine fraktionale Laserbehandlung angeschlossen, um die Narbe unauffälliger zu gestalten und der umgebenden Hautstruktur anzugleichen. Sollte am Schluss, wenn die Narbe bereits flach, weich und strukturell unauffällig ist, noch ein Farbunterschied bestehen, wird dieser noch zusätzlich ausgeglichen. Rote Naben werden mittels IPL-Lichtbehandlung, braune mittels q-switched Rubin-Laser aufgehellt, weiße Narben mittels Micropigmentierung (analog einem Permanent Make-up) genau in der umgebenden Hautfarbe ausgeglichen. Mit diesen kombinierten Verfahren sind die meisten Narben unauffällig oder sogar unsichtbar zu gestalten.

Die neuartige Behandlungsmethode der fraktionalen Behandlung bieten wir in mehreren Varianten an:

1. Die fraktionale CO2-Laserbehandlung

Nach Applikation einer Lokalanästhesiecreme werden mittels eines computergesteuerten Scanners, in variablen Mustern und variierbarer Dichte, mit einem CO2-Laserstrahl feine Löcher in die Haut geschossen. In diese wachsen innerhalb weniger Tage aus der Umgebung der Löcher neue Hautzellen hinein. Effekt ist, dass das behandelte Areal glatter und gleichmäßiger wird und die Haut sich durch die Erwärmung durch den CO2-Laser zusammenzieht und damit glättet und strafft. Die Abheilungszeit beträgt, je nach gewählter Dosis und damit Eindringtiefe, 3-6 Tage.

Die Behandlung kann erforderlichenfalls nach 3 Wochen wiederholt werden.

Indikationen sind:

  • chronisch lichtgeschädigte Haut
  • Fältchen (z. B. Unterlider) und Falten (z. B. Wangen)
  • Pigmentverschiebungen (z. B. Melasma)
  • Narben (z. B. Gesichtsnarben bei Akne, Keloide)

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

2. Fraktionale Er:YAG-Laserbehandlung

Auch hier werden mit einem Erbium-YAG-Laser-Strahl feinste Löcher in die Haut geschossen. Ein Laser-Scanner verteilt die Löchereinschüsse hierbei in Form eines Sechsecks gleichmäßig so, dass zwischen den feinen Löchern intakte Hautbrücken stehen bleiben. Durch die feinen Löcher werden Reparaturvorgänge in der Haut angeregt, wodurch neues Bindegewebe in die feinen Löcher einwächst. Die Tiefe der Löcher wird dadurch erreicht, dass die Strahlen in sehr kurz getakteten Intervallen mehrmals hintereinander auf die gleiche Stelle appliziert werden. Mit einer Zusatzfunktion können die feinen Löcher anschließend noch erwärmt werden, wodurch der Effekt auf die Bindegewebsneubildung noch deutlich verstärkt wird. Die Löcher wachsen innerhalb von 3-5 Tagen zu. Nach 7 Tagen ist histologisch kein Defekt mehr nachweisbar. Die fraktionale Er:YAG-Laserbehandlung eignet sich für folgende Anwendungen:

Hautglättung

Geeignet sind feinere Fältchen, z. B. um die Augen und an den Wangen. Tiefe Falten sind nicht geeignet. Durch die Behandlung wird die Hautoberfläche glatter und feinporiger.

Narbenbehandlung

Insbesondere einzelne verdickte, wulstige oder multiple eingesunkene, atrophische Narben (z. B. nach Akne oder Windpocken)

Melasma, Pigmentstörungen

Hier wird durch die feinen Laserlöcher ohne die thermische Zusatzfunktion „gebohrt“. Das überschüssige Pigment wird teils entfernt, teils abgebaut. Die Haut wird einheitlicher pigmentiert.

3. Fractional-AFX-PDT

Die ablative fraktionale CO2-Laserbehandlung (AFX) lässt sich sehr vorteilhaft mit einer photodynamischen Therapie (PDT) bei chronisch lichtgeschädigter Haut, bei weißem Hautkrebs und dessen Vorstufen kombinieren. Bei der PDT wird eine natürliche, lichtsensibilisierende Substanz (5-ALA) in Form einer Creme auf die zu behandelnde Haut aufgetragen und 3 Stunden einwirken gelassen. Durch ihren unterschiedlichen Stoffwechsel sind dann nur die lichtgeschädigten bösartigen Hautzellen und ihre Vorstufen mit dieser Substanz beladen. Durch eine 20- bis 30-minütige Bestrahlung mit einem speziellen IR-Licht werden die beladenen (stark lichtgeschädigten und bösartigen) Hautzellen abgetötet und dann durch neue gesunde Zellen ersetzt. Im Ergebnis sind nach 2 Wochen die lichtgeschädigten Zellen eliminiert. Als angenehmer Begleiteffekt sieht die Haut nach der Behandlung wesentlich jünger aus.

4. Fraktionale Plasmabehandlung

Plasma ist energiereiches Gas, das durch elektrische Entladung entsteht (z. B. in der Nähe von Blitzen). Elektrische Funken springen von einer Nadelelektrode auf die Hautoberfläche über und erzeugen hier winzige Verdampfungszonen. Die fraktionale Plasmabehandlung besteht darin, dass zahlreiche Nadelelektroden auf einer Walze über die Haut gerollt werden und und dadurch ein Raster an winzigen Verdampfungszonen produziert wird. Dadurch werden Reparationsprozesse angeworfen, die die gesamte behandelte Hautoberfläche erneuern. Wegen der geringen Eindringtiefe und der nur teilweisen Verdampfung der Haut erfolgt die Heilung bei der fraktionalen Plasmabehandlung besonders schnell. Es wird gleichzeitig ein starker Reiz gesetzt, neues Kollagengewebe aufzubauen.

Bei allen fraktionalen Behandlungen wird die Hautoberfläche geöffnet und damit Kanälchen geöffnet, durch die auch größere Moleküle in die Tiefe eindringen können. Insofern wird das Verfahren auch zunehmend genutzt, um Wirkstoffe in die Haut einzuschleusen. Beispiele hierfür sind Vitamine, Aminosäuren, Hyaluronsäure und insbesondere eigene Wachstumsfaktoren in Form des PRP (s. dort).

5. Nadel-Radiofrequenzbehandlung (GENIUS)

Bei der Genius-Behandlung werden 49 mit Teflon isolierte Nadeln mittels eines computergesteuerten Handstückes in 3 verschiedenen Tiefen in Oberflächenanästhesie in die Haut eingestochen. Dann werden die nicht isolierten Nadelspitzen mittels Radiofrequenzstrom kurzzeitig auf ca 80 Grad erhitzt. Dies führt zu einer Schrumpfung der Kollagenfasern und zu einer Kollagenneubildung. Der Kollagenneuaufbau benötigt ca 3 Monate. Daher werden in der Regel 3 Behandlungen in 3monatigen Abständen durchgeführt. Besonders geeignet sind Gesicht, Hals, Decolleté, Hände, Oberarme und Oberschenkel.

Narbentypen

Gewebedefekte, auch der Haut, heilen stets mit einem Ersatz aus Bindegewebe ab. Dieses weist, je nach Lokalisation, unterschiedliche optische und biologische Eigenschaften auf. Grundsätzlich werden normale, hypertrophe (wulstige) und atrophische (eingesunkene) Narben unterschieden.

Hypertrophe Narben/Keloide

Bei disponierten Personen, speziell an Hals (Schilddrüsenoperation), Brust (z. B. nach Herzoperation), Schultern, aber auch an jeder anderen Körperstelle (z. B. Unterbauch nach Kaiserschnitt): rot, erhaben, wulstig.

Atrophische Narben

Speziell nach Verletzungen, nach Infektionen (z. B. Windpocken) und eitrigen Entzündungen (z. B. Akne). Oft im Gesicht. Auch tief eingezogene Bauchnarben, z. B. nach Blinddarmoperationen.

Behandlungen

In den letzten Jahren sind neue effektive Behandlungsmöglichkeiten zur Narbentherapie entwickelt worden:

Bei hypertrophen Narben werden eingesetzt

  • Silikongele und -Folien
  • Vereisungsbehandlung mit flüssigem Stickstoff
  • Injektionen von Medikamenten (Cortisonkristalle, 5-Fluor-Uracil)
  • Lasertherapie
  • blitzlampengepulster Farbstofflaser: speziell bei frischen, intensiv roten Narben
  • Thermischer oder ablativ-thermischer Erb:YAG-Laser Burane™: trägt Narbenüberschuss ab und führt zur Abflachung und Glättung des Narbengewebes durch Hitzeschrumpfung der Bindegewebsfasern.
  • Fraktionierte Laser (CO₂ oder Erbium:YAG) können die Narbenoberfläche glätten und der umgebenden Haut anpassen
  • Narbenexzisionen: Teilexzisionen großer Wulstnarben (Keloide) mit nachfolgender Injektion von narbenhemmenden Medikamenten

Bei atrophen Narben werden eingesetzt

  • Microdermabrasion: wie Sandstrahlabschleifung, bei ganz oberflächlichen Närbchen
  • Chemical Peeling: zur großflächigen Hautglättung, speziell mit Trichloressigsäure
  • Dermabrasion: Abschleifbehandlung mit der hochtourigen Diamantfräse, insbesondere bei Aknenarben im Gesicht
  • Lasertherapie: Narbenplanierung mit dem Erb:YAG-Laser, großflächiges Laser-Skin-Resurfacing mit dem CO₂-Laser bei großflächiger multipler Narbenbildung im Gesicht
  • Kombinierte ablativ-thermische Laserbehandlung mit dem Burane™-Erb:YAG-Kombi-Laser: glättet, planiert und strafft die Narbenareale.
  • Fraktionierte Laserbehandlung mit dem CO₂- oder Erbium:YAG-Laser verbessert die Narbenstruktur
  • Subcision: in Lokalanästhesie werden tief eingezogene Narben mit einer einseitig scharfen Kanüle oder einem scharfen Draht („wire scalpell“) von ihrer Unterlage abgelöst
  • Operative Narbenkorrekturen: komplette Narbenexzisionen und Neuvernähungen oder Verlängerungs- oder Erweiterungsplastiken (z.B. V-Y-Plastik): insbesondere bei geschrumpften, verzogenen Narben
  • Narbenauffüllungen: bei tiefen Defekten mit Eigenfett, Hyaluronsäure oder Poly-Milchsäure

Das Laser-Skin-Resurfacing ist eine hochwirksame Methode zur Glättung von Falten und Narben im Gesicht und zur Entfernung von sonnenbedingten Hautschäden wie Pigmentanomalien, Hautkrebsvorstufen und Hautunebenheiten. Diese Behandlung ist möglich geworden durch die Entwicklung eines technischen Gerätes, dem Highdose-Superpuls-CO2-Laser. Mit Hilfe dieses Gerätes wird ein Laserstrahl mit einem Computer-Scanner gesteuert und mit ultrakurzen Impulsen und hoher Energie auf die zu behandelnde Haut appliziert. Das CO2-Laserlicht wird sehr stark vom Gewebewasser absorbiert, sodass die Eindringtiefe sehr gering ist. Das Laserlicht entfaltet hierbei zwei Effekte:

Es werden obere Hautschichten bis zu einer genau festgelegten Tiefe regelrecht verdampft, d. h. wie mit der Rasierklinge abgetragen. Durch den Computer-Scanner ist diese Abtragung äußerst präzise, auf den tausendstel Millimeter genau möglich.

Die zweite Hautschicht (Corium, Bindegewebsschicht) wird durch den Laserstrahl auf bis zu 120 C° erwärmt, wodurch es zu einer Schrumpfung dieser Hautschicht um bis zu 30 % kommt.

Die Haut wird somit oberflächlich abgetragen und gleichzeitig durch die Schrumpfung durch Erwärmung gespannt. Es entsteht somit ein ähnlicher Effekt wie beim operativen Lifting, daher auch der Ausdruck „Laserlifting“. Da der Schrumpfungseffekt nicht so ausgeprägt ist wie beim operativen Lifting, ist das Skin-Resurfacing in erster Linie für oberflächliche und feinere Fältchen geeignet, z. B. bei stark sonnengeschädigter Haut, bei kleinen Fältchen (Krähenfüße) um die Augen und bei radiären Falten um den Mund (Tabaksbeutelmund). Sehr gut geeignet ist das Verfahren auch zur Glättung von Akne-, Operations- oder Unfallnarben, insbesondere im Gesicht. Hier kann die Behandlung gut mit anderen Verfahren wie der Erbium-YAG- oder der fraktionalen Laserbehandlung kombiniert werden.
Die Methode kann auch hervorragend kombiniert werden mit Injektionsbehandlungen mit Botulinumtoxin und mit Fillern (Hyaluronsäure oder Calcium-Hydroxylapatit).

Weitere Informationen zum Skin Resurfacing

Wie geht das Laser-Skin-Resurfacing vor sich?

Das Skin-Resurfacing wird in unserem OP-Zentrum in der Theatinerstraße in örtlicher Betäubung, evtl. im Dämmerschlaf, bei großflächiger Behandlung des ganzen Gesichtes auch in Vollnarkose, unter sterilen Bedingungen durchgeführt. Da die Behandlung schmerzhaft ist, wird vor der Behandlung eine Stunde lang eine Lokalanästhesie-Maske aufgelegt, durch die eine Verminderung der Schmerzempfindung erzielt wird. Zusätzlich wird die Haut mit einem örtlichen Betäubungsmittel unterspritzt. Die Behandlung dauert – je nach Umfang – zwischen 30 und 90 Minuten. Nach der Behandlung wird die gelaserte Haut desinfiziert und gereinigt und mit Vaseline bedeckt. Diese wird dann eine Woche lang dreimal täglich aufgetragen. Nach dieser Zeit ist die Wundheilung weitgehend abgeschlossen – die gelaserte Haut hat sich nunmehr regeneriert und erscheint glatt und rosa. Die Rötung bleibt noch ca. 2-6 Wochen bestehen, kann aber mit einem Make-up abgedeckt werden. Das endgültige Ergebnis ist nach 6 bis 12 Wochen erzielt. Nach Beendigung der Vaselinebehandlung werden spezielle Cremes und Salben rezeptiert, die die Abheilung beschleunigen.
Bei manchen Patienten ist das Laser-Skin-Resurfacing nur unter erhöhten Vorsichtsmaßnahmen durchzuführen, z. B. bei Patienten mit häufigem Herpes im Gesicht, bei Neurodermitis-Patienten, bei Patienten mit entzündlichen Hauterkrankungen.

Besonderheiten für Akne-Patienten:

Das Laser-Skin-Resurfacing eignet sich hervorragend zur Behandlung von oberflächlichen Aknenarben. Tiefere Aknenarben müssen evtl. zusätzlich operativ behandelt werden. Vor Laser-Therapie von Aknenarben muss die Akne allerdings vollständig ausgeheilt sein, entzündliche Veränderungen oder gar Pusteln dürfen nicht mehr vorhanden sein. Eine orale Isotretinoin- (Vitamin-A-Säure-)-Behandlung muss 6 Monate vor der Lasersitzung beendet werden.

Wie sehen die Langzeit-Ergebnisse aus?

Der Lasereffekt hält bei Narben dauerhaft, bei Falten mindestens 2-3 Jahre – in der Regel aber über 5 Jahre an. Aus histologischen Langzeituntersuchungen (Gewebeuntersuchungen) ist bekannt, dass das Skin-Resurfacing keine Langzeitschäden verursacht. Ein erneutes Skin-Resurfacing ist nach 1-2 Jahren möglich.

Insgesamt stellt das Laser-Skin-Resurfacing ein modernes, sicheres und hocheffektives Verfahren zur Behandlung von feinen Gesichtsfalten, Gesichtsnarben und anderen Hautveränderungen im Gesicht dar.

Mit folgenden Nebenwirkungen müssen Sie rechnen:

  • 1. Nässen und Krustenbildung für 7-10 Tage.
  • 2. Rötung der gelaserten Haut für 2-6 Wochen, selten länger (Abdecken mit Make-up).
  • 3. Selten Pigmentverschiebungen (dunklerer oder hellerer Ton der gelaserten Haut), die allerdings in aller Regel innerhalb der ersten Monate wieder verschwinden.
  • 4. Verwenden Sie morgens einen Sun-Blocker.
  • 5. Unvollständige Entfernung der Falten, speziell bei zu tiefer Faltenbildung und bei sehr schlaffer Haut. Der Zustand kann dann allerdings durch ein zweites Skin-Resurfacing oft noch gebessert werden. Unvollständige Abflachung von Narben. Hier bringt eine zusätzliche Erbium-YAG-Laserbehandlung meist eine weitere Verbesserung.

Folgende Komplikationen können auftreten:

  • Wundheilungsstörungen oder -verzögerungen (z. B. langanhaltende Rötungen). Können bei konsequenter Nachbehandlung in der Regel vermieden werden
  • Pigmentverschiebungen (heller/dunkler). Zur Vermeidung einer sichtbaren Aufhellung der Haut („Alabasterhaut“) darf die Lasertiefe einen Maximalwert nicht überschreiten, den wir einhalten. Überpigmentierung entstehen meist durch zu frühe UV-Exposition, die daher 6 Wochen lang gemieden werden muss.
  • Infektionen. Gegen bakterielle Infektionen erhalten Sie für 5 Tage das Antibiotikum Ciprohexal 2×1. Zusätzlich müssen Sie jeden Schmutzkontakt mit der Wunde vermeiden. Gegen Herpes-Infektionen erhalten Sie das Herpesmittel Aciclostad 400, das Sie 5 Tage lang 3×1 einnehmen müssen.
  • Extrem selten Narbenbildung, speziell wenn individuelle Neigung zu überschießender
    Narbenbildung besteht. Kann durch Beschränkung der Lasertiefe und durch konsequente Nachbehandlung vermieden werden.

Das müssen Sie nach der Lasertherapie beachten:

  • 1. Nach der Lasertherapie können Sie in der Regel eine Woche lang nicht arbeiten oder gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommen.
  • 2. In den ersten 5-7 Tagen müssen Sie täglich zum Verbandswechsel in die Praxis kommen.
  • Infektionen. Gegen bakterielle Infektionen erhalten Sie für 5 Tage das Antibiotikum Ciprohexal 2×1. Zusätzlich müssen Sie jeden Schmutzkontakt mit der Wunde vermeiden. Gegen Herpes-Infektionen erhalten Sie das Herpesmittel Aciclostad 400, das Sie 5 Tage lang 3×1 einnehmen müssen.
  • 3. In der ersten Woche muss die gelaserte Haut dreimal täglich mit Vaseline bedeckt werden (sterile Holzspatel). Ab der 2. Woche muss morgens Synchroline Terproline Face und anschließend ein Sunblocker 50+ und abends Trio A aufgetragen werden. In den darauffolgenden 4-6 Wochen erhalten Sie bestimmte Aufbau- und Pflegecremes, die Sie konsequent anwenden sollten.
  • 4. Für die Dauer von 6 Wochen nach der Lasertherapie muss UV-Licht gemieden werden.

Für eine glatte Haut

Narben, Dehnungsstreifen und andere Unregelmäßigkeiten der Haut können wir mit dem Alma Legato II besonders wirksam behandeln. Hierdurch erfolgt eine überaus effektive Hautreparatur und ästhetische Verbesserung des gesamten Hautbildes.

Behandlungsgebiete sind Gesicht, Hals, Dekolleté sowie der gesamte Körper. Der Einsatz des Alma Lasers ist bei minimaler Ausfallzeit möglich. Es handelt sich um eine klinisch erprobte Behandlungslösung, die für alle Hauttypen geeignet ist und ganzjährig durchgeführt werden kann.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Weitere Informationen zu Legato II

Indikationen

Alma Legato II bietet eine minimal-invasive Lösung bei:

  • Hautverjüngung (Antiaging)
  • Transepidermaler Durchdringung
  • Dehnungsstreifen (Striae), auch bei rötlichen Dehnungsstreifen (striae rubrae)
  • Aknenarben

Funktionen von Alma Legato II

Das Gerät vereint zwei Funktionen: eine fraktionale Radiofrequenzfunktion (Microplasma™) und eine High-Power-Ultraschall-Funktion (IMPACT™). Mit ersterer werden kleine Hitzezonen erzeugt, die bei der Abheilung zur Schrumpfung und Glättung der Haut führt.
Mit der Ultraschallfunktion können auch höhermolekulare Substanzen, wie Vitamine, Hyaluronsäure und auch eigene Wachstumsfaktoren aus dem Blut, in tiefere Hautschichten eingebracht werden. Dann können sie dort ihre volle Wirksamkeit entfalten. Dies ist insbesondere zur Hals- und Dekolleté-Behandlung gut wirksam und komfortabel. So können Narben oder lichtbedingte Hautschäden optimal behandelt werden.

Drei Stufen Behandlung

iTED (= impulsverstärkte TransEpidermale Durchdringung) nennt man das einzigartige Konzept zum unterstützenden Einbringen von Wirkstoffen in die Dermis. Die Behandlung erfolgt in drei Stufen:

  • Mikroperforation der Haut, Erzeugen von Kanälen durch die fraktionierte Mikroplasmatechnologie.
  • Aufbringen von topischen Wirkstoffen.
  • Einarbeiten in die Dermis unter Einsatz des Schalldruck-Moduls IMPACT™.

Auch bei schwierigen Indikationen können mit Alma Legato II sehr gute Behandlungsergebnisse erzielt werden. Gern beraten wir Sie dazu.