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Fadenlifting München

Wir können den Lauf der Zeit nicht anhalten, aber wir können das Rad der Zeit zurückdrehen:

Mit Fäden zum jüngeren Aussehen – Princess® PDO, Happy Lift™ und Silhouette Soft®

Der Alterungsprozess der Haut schreitet unaufhaltsam voran. Bei den meisten Menschen zeigen sich ab dem 30. Lebensjahr erste Alterungserscheinungen in Form von feinen Fältchen und ein langsames Herabsinken der Wangenweichteile. Dies tritt umso häufiger ein, je schmaler die Wangenknochen sind (schließlich sind diese die „Kleiderbügel“ für die Wangenweichteile) und je mehr die Haut vorgeschädigt ist (vor allem durch Sonne und Rauchen). Durch den ständigen Zug der Schwerkraft nach unten und die nachlassende Elastizität der Haut kommt es zu einem sukzessiven Absinken der Wangenweichteile samt dem Unterhautfettgewebe. Dadurch vertieft sich die Tränenrinne, tiefe Nasolabialfalten ziehen herab und über den Unterkieferästen wölben sich die sogenannten Jawls (Hamsterbäckchen) hervor. Aus dem jugendlichen dreiecksförmigen Gesicht mit der Spitze am Kinn wird allmählich ein umgekehrtes Dreieck mit der Spitze an der Nasenwurzel.

Fadenlifting München

Fadenlifting – resorbierbare Fäden

Für all die Fälle, bei denen der Absenkungsprozess noch nicht so ausgeprägt ist und die noch kein operatives Lifting (Facelift) benötigen oder wollen, gibt es jetzt das neue Fadenlifting mit selbstauflösenden Fäden. Die zwei führenden Systeme auf dem Markt sind hier das Princess-PDO-Fadenlifting und das Silhouette-Polymilchsäure-Fadenlifting. Beide Systeme arbeiten mit Fäden, die biologisch vollständig abbaubar sind, mit der etwas längeren Bestandsdauer bei den Silhouette-Fäden. Die Princess-Fäden (PDO, Happy Lift™) sind entweder glatt, mit Widerhäkchen oder kleinen Kügelchen versehen, die Silhouette-Soft-Fäden dagegen enthalten sogenannte Cones, glockenartige Anhängsel über den geknoteten Polymilchsäure-Fäden. Letztere bieten einen stärkeren Widerstand gegen das Absinken in der Haut als die Widerhäkchen der PDO-Fäden, was die längere Haltbarkeit erklärt, allerdings sind hier die Nebenwirkungen, wie vorübergehende Deformierung der Haut und sichtbare Strang- und Knotenbildung auch häufiger. Beide Systeme sind durch jahrelange Forschung auf dem Gebiet der Nahtsuspension entstanden und haben somit ihre Indikationen mit einem etwas anderem Fokus.

Die Zielgruppe sind Frauen und Männer zwischen 35 und 60, deren Haut zwar schon nachgelassen hat und etwas abgesunken ist (sh. Bild oben), aber noch nicht so ausgeprägt, als dass nur ein operatives Lifting helfen könnte.

Indikationen:

Ideal ist das Fadenlifting für abgesunkene Wangenweichteile (Wangenlifting), gute Indikationen sind aber auch Augenbrauenlifting, Mundwinkellifting und Hals. An neuen Indikationen sind Decolleté, Oberarme, Oberschenkel und Bauch hinzugekommen.

Fadenlifting: Hängende WangenFadenlifting München
Fadenlifting

Zwei Methoden beim Fadenlifting:

Bei beiden Verfahren werden selbstauflösende Fäden mit Widerhäkchen oder „Cones“ mittels einer oder zweier Nadeln unter die Haut in örtlicher Betäubung eingeführt und dann durch Anziehen gestrafft. Die Widerstandsgeber (Häkchen oder Cones) sorgen für eine Verankerung im Gewebe, so dass der Anhebungseffekt beibehalten wird. Dies bedingt den Soforteffekt des Fadenliftings. Ein weiterer, zusätzlicher Effekt entsteht dadurch, dass die Fäden unter der Haut eine Bindegewebsreaktion auslösen, das Gewebe zusätzlich, auch über den Abbau der Fäden hinaus, strafft und verfestigt. Beim PDO-Fadenlifting können zusätzlich noch glatte Fäden in größerer Zahl nebeneinander in die Hautpartien eingelegt werden, die stark knittrig geworden sind (Oberlippe, Wangen, Hals, Decolleté). Der Fremdkörperreiz der Fäden führt zur Neubildung von Collagenfasergewebe, was die Haut wieder strafft und glättet.

Materialien:

PDO (Polydioxanon) ist ein synthetisches Material, das seit nahezu 30 Jahren in der Chirurgie verwendet wird. Es ist ein völlig inertes, d. h. gewebeverträgliches Material, das innerhalb von 6-12 Monaten vollständig abgebaut wird. Die Polymilchsäure-Fäden beim Silhouette-Soft-Lifting sind ebenfalls vollständig abbaubar, allerdings erst nach 1-2 Jahren. Auch dieses Material findet sowohl in der ästhetischen Chirurgie (z.B. zur Wangenauffüllung) und auch in der Orthopädie (Schrauben, Platten) seit vielen Jahren Verwendung.

Durchführung der Fadenlift Behandlung:

Die Nadeln werden nach exakter Anzeichnung des Fadenvektors in örtlicher Betäubung unter der Haut eingeführt, die Fäden werden dann angezogen und gestrafft und abgeschnitten. Die Behandlung wird in örtlicher Betäubung durchgeführt und ist weitgehend schmerzlos. Nebenwirkungen bzw. Risiken beim Fadenlifting sind das Auftreten von vorübergehenden Verwerfungen der Haut durch den Fadenzug (2-7 Tage) und von Hämatomen. Da die Behandlung unter streng sterilen Kriterien im OP durchgeführt wird, sind Infektionen nach unseren Erfahrungen beim Fadenlifting normalerweise kein Thema. Die Ausfallzeiten sind beim PDO-Fadenlifting 1-2 Tage, beim Silhouette-Fadenlifting etwas länger.

Dauer des Effektes:

Die Princess-PDO-Fäden lösen sich zwar nach 6-12 Monaten, die Silhouette-Soft-Fäden nach 1-2 Jahren auf, der Effekt hält aber dadurch länger, dass die Fäden im Gewebe eine Bindegewebsreaktion auslösen, der die Haut verfestigt und strafft. Dieser Effekt hält 1 ½ bis 2 (Silhouette Soft® evtl. länger) Jahre an.

Die Vorteile der Behandlung sind:

  • keine OP / nichtinvasives Verfahren
  • keine sichtbaren Narben
  • sofort gestraffte Haut
  • nachhaltige Neokollagenese
  • natürliches Ergebnis
  • sehr lange Haltbarkeit
  • kein langer Arbeitsausfall

Kombinationen:

Das Fadenlifting kann mit vielen anderen ästhetischen Maßnahmen (z.B. Botox, Filler, Laserbehandlungen, Mikrodermabrasion) kombiniert werden.
Nach dem Fadenlifting sollten für zwei Wochen stärkere Bewegungen, auch Massagen des Gesichtes unterbleiben. Oberflächliche Behandlungen, wie Peelings und Mikrodermabrasionen sind aber ohne weiteres möglich. Günstig ist eine hydratisierende Pflege mit hyaluronsäurehaltigen Präparaten. Auch die Gabe von Vitamin-C-haltigen Präparaten oder Konzentraten ist hilfreich, um den Collagenneuaufbau zu fördern. Diese Präparate können auch mit Ultraschall oder Mikroporation/Radiofrequenz/Iontophorese eingeschleust werden.