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Laserbehandlungen zur Hautglättung

Zwei Laserverfahren wenden wir für die Hautglättung an, das Laser-Skin-Resurfacing für ausgeprägte Faltenbildung und tiefere Narben und die fraktionale Laserbehandlung für leichte und mittelgradige Falten- und Narbensituationen.

Das Laser-Skin-Resurfacing ist eine Behandlungsmethode zur Behandlung von Falten im Gesicht und von sonnenbedingten Hautschäden, wie Pigmentanomalien, Hautkrebsvorstufen und Hautunebenheiten. Diese Behandlung ist möglich geworden durch die Entwicklung eines technischen Gerätes, dem Highdose-Ultrapuls-CO2-Laser. Mit Hilfe dieses Gerätes wird ein Laserstrahl hoher Energie, mit ultrakurzen Impulsen, mit einem Computer-Scanner gesteuert, auf die zu behandelnde Haut appliziert. Das CO2-Laserlicht wird sehr stark vom Gewebewasser absorbiert, sodaß die Eindringtiefe sehr gering ist.

Die Haut wird somit oberflächlich abgetragen und gleichzeitig durch die Schrumpfung durch Erwärmung gespannt. Es entsteht somit ein ähnlicher Effekt wie beim operativen Lifting, daher auch der Ausdruck „Laserlifting“. Da der Schrumpfungseffekt nicht so ausgeprägt ist wie beim operativen Lifting, ist das Skin-Resurfacing in erster Linie für oberflächliche und feinere Fältchen geeignet, z. B. bei stark sonnengeschädigter Haut, bei kleinen Fältchen (Krähenfüße) um die Augen und bei radiären Falten um den Mund (Tabaksbeutelmund).

Laserbehandlungen zur Hautglättung

Wie geht das Laser-Skin-Resurfacing vor sich?

Das Skin-Resurfacing wird im Operationsraum unter sterilen Bedingungen durchgeführt. Da die Behandlung schmerzhaft ist, wird vor der Behandlung 1 Std. lang eine Lokalanaesthesie-Maske aufgelegt, durch die eine Verminderung der Schmerzempfindung erzielt wird. Zusätzlich wird die Haut mit einem örtlichen Betäubungsmittel unterspritzt. Die Behandlung dauert – je nach Umfang – zwischen 30 und 90 Minuten. Nach der Behandlung wird die gelaserte Haut desinfiziert und gereinigt und dick mit Vaseline eingecremt. Für 3-5 Tage werden täglich reinigende Kochsalzumschläge durchgeführt und die Haut 3x täglich mit Vaseline eingerieben. Diese werden dann täglich – eine Woche lang – gewechselt. Nach dieser Zeit ist die Wundheilung weitgehend abgeschlossen – die gelaserte Haut hat sich nun mehr regeneriert und erscheint glatt und rosa. Die Rötung bleibt noch ca. 2 – 6 Wochen bestehen, kann aber mit einem Make-up abgedeckt werden. Das endgültige Ergebnis ist nach 6 bis 12 Wochen erzielt. Nach Beendigung der Foliennachbehandlung werden spezielle Cremes und Salben rezeptiert, die die Abheilung beschleunigen.

Bei manchen Patienten ist das Laser-Skin-Resurfacing nur unter erhöhten Vorsichtsmaßnahmen durchzuführen, z.B. bei Patienten mit chronischem Herpes im Gesicht, bei Neurodermitis-Patienten, bei Patienten mit entzündlichen Hauterkrankungen.

Besonderheiten für Akne-Patienten:

Das Laser-Skin-Resurfacing eignet sich hervorragend zur Behandlung von oberflächlichen Akne-Narben. Tiefere Akne-Narben müssen evtl. zusätzlich operativ behandelt werden. Vor Laser-Therapie von Akne-Narben muß die Akne allerdings vollständig ausgeheilt sein, entzündliche Veränderungen oder gar Pusteln dürfen nicht mehr vorhanden sein.

Das müssen Sie nach der Lasertherapie beachten:

Nach der Lasertherapie können Sie in der Regel eine Woche lang nicht arbeiten oder gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommen. In den ersten 7 – 10 Tagen müssen Sie täglich zum Verbandwechsel in die Praxis kommen. In den darauffolgenden 4 – 6 Wochen erhalten Sie bestimmte Aufbau- und Pflegecremes, die Sie konsequent anwenden sollten. Für die Dauer von 6 Wochen nach der Lasertherapie muss Sonnenlicht gemieden Insgesamt stellt das Laser-Skin-Resurfacing ein modernes, sicheres und hocheffektives Verfahren zur Behandlung von feinen Gesichtsfalten, Aknenarben und anderen Hautveränderungen im Gesicht dar.

Wie sehen die Langzeit-Ergebnisse aus?

Aus Erfahrungen von amerikanischen Zentren, die das Laser-Skin-Resurfacing schon länger durchführen als die europäischen Zentren, ist bekannt, daß der Laser-Effekt mindestens 2 – 3 Jahre – in der Regel aber über 5 Jahre anhält. Aus histologischen Langzeituntersuchungen (Gewebeuntersuchungen) ist bekannt, dass das Skin-Resurfacing keine Langzeitschäden verursacht. Ein erneutes Skin-Resurfacing ist nach 1-2 Jahren möglich.

Mit folgenden Nebenwirkungen müssen Sie rechnen:

Nässen und Krustenbildung für 7 – 10 Tage.
Rötung der gelaserten Haut für 2 – 6 Wochen. Selten Pigmentverschiebungen (dunklerer oder hellerer Ton der gelaserten Haut), die allerdings in aller Regel innerhalb der ersten Monate wieder verschwinden. Extrem selten Narbenbildung, speziell wenn individuelle Neigung zu überschießender Narbenbildung besteht.
Unvollständige Entfernung der Falten, speziell bei zu tiefer Faltenbildung und bei sehr schlaffer Haut. Der Zustand kann dann allerdings durch ein zweites Skin-Resurfacing oft noch gebessert werden.

Hier finden Sie die Informationen über die fraktionale Laserbehandlung