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Lidstraffung München

Hängende Oberlider, sogenannte Schlupflider, und Tränensäcke lassen den Blick müde und gedrückt erscheinen – eine Lidstraffung kann helfen. Nach einem kleinen Eingriff am Augenlid sehen Sie langfristig wieder frischer und jünger aus. Eine Asymmetrie zwischen dem rechten und dem linken Lid kann ebenfalls ausgeglichen werden.

Die Lidoperationen, insbesondere die Laser-Lidstraffungen, sind eine besondere Spezialität unserer Hautarztpraxis in München. Sie werden sehr häufig und schon seit 1998 durchgeführt. Bei der Augenlid Operation können wir langjährige Erfahrung vorweisen. Die Lidkorrektur führen wir maßvoll durch, damit der Ergebnis möglichst natürlich wirkt. Die Oberlidstraffung gehört zu den wenigen kosmetischen Prozeduren, die auch im Sommer erfolgen können.

Technik der Oberlidstraffung – Schlupflider entfernen

In unserer Praxis führen wir Lidstraffungen der Ober- und Unterlider sowohl mit der konventionellen Skalpell-Operation als auch (häufiger) mittels der modernen, schonenden Ultrapuls-CO2-Lasertechnik durch. Hierbei wird nach symmetrischer Anzeichnung des überschüssigen Hautareals an den Oberlidern mit einem feinen, nur 0,12 mm dünnen, ultragepulsten CO2-Laserstrahl die Haut ca. 0,5 bis 1 mm tief eingeschnitten und mitsamt des dünnen Hautlidmuskels entfernt.

Anschließend eröffnen wir die darunterliegende dünne Bindegewebsschicht (Septum orbitale) mit dem Laserstrahl. Dann entfernen wir unblutig die vergrößerten, sich vorwölbenden Fettgewebspölsterchen. Abschließend verschließen wir die Schnittränder der Oberlidhaut mit einer kosmetischen Naht mit einem haarfeinen Faden. Dieser Faden wird nach 5 – 7 Tagen entfernt. Zunächst ist die entstehende Narbe noch leicht rötlich und strichförmig, in der Regel ist sie nach einigen Monaten nicht mehr sichtbar.

Vorteile der Lasertechnik:

  • berührungsfreies Schneiden
  • kein Verziehen und Verschieben der Schnittränder
  • sehr präzise Arbeiten
  • keine oder nur minimale Blutung
  • kurze Ausfallzeit

Nachteile der Lasertechnik:

  • Etwas längere Abheilungszeit der Narben.

Ergebnisse nach Laser Lidstraffung

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Technik der Unterlidstraffung – Tränensäcke entfernen

An den Unterlidern kommen drei unterschiedliche Straffungsverfahren zum Einsatz. Haben sich nur feine Fältchen ausgebildet, ist der Lidhautüberschuss und die „Tränensack-„Bildung gering, führen wir eine mehrzeitige fraktionale Laserstraffung mit dem fraktionalen CO2-Laser durch. Hierbei werden feinste Löcher in die Unterlidhaut „geschossen“ und diese gleichzeitig erwärmt. Dadurch kommt es zu einer Hitze-Schrumpfung der Haut und zu einer Anregung zur Kollagen-Neubildung, wodurch die Haut sich strafft und glättet. Die Regeneration der Haut erfolgt sehr schnell innerhalb weniger (3-5) Tage. Die gelaserte Haut kann in dieser Zeit mit Make-up abgedeckt werden. Die Behandlung wiederholen wir ein- bis dreimal in 2-3-wöchigen Abständen.

Bei stärkerem Lidhautüberschuss und ausgeprägterer „Tränensack“-Bildung kommt die Laser-Unterlidstraffung zum Einsatz. Hier durchtrennen wir die Bindehaut des Unterlides mit dem feinen Laserstrahl. Die darunterliegenden Fettgewebspölsterchen werden dargestellt und ebenfalls mit dem Ultrapuls-CO2-Laser abgetragen. Eine Naht der Unterlidbindehaut ist

nicht erforderlich. Anschließend wird die Unterlidhaut in drei Durchgängen flächig mittels eines computergesteuerten Scanners glatt gelasert (Skin-Resurfacing). Es entsteht eine oberflächlich nässende Wundfläche, die innerhalb von 5-7 Tagen abheilt. Danach ist die Haut glatt und gestrafft, ist aber noch für 4-6 Wochen gerötet, weshalb sie abgedeckt werden muss (spezielles Make-up). Die Vorteile der neuen Lasertechnik sind zum einen eine sehr präzise und gewebeschonende Operationstechnik und zum anderen ein nahezu blutungsfreies Operieren. Dadurch ist die Komplikationsrate gegenüber der herkömmlichen Technik wesentlich niedriger.

Bei ausgeprägtem Lidhautüberschuss mit deutlicher Tränensackbildung und/oder Lidsackbildung (Dackelaugen) ist eine transcutane Skalpell-Operation erforderlich. Hier werden Lidhautüberschuss, Unterlidmuskulatur und die drei Unterlid-Fettsäcke operativ reduziert und unter Straffung fein vernäht. Dadurch können die Unterlider gleichzeitig nach oben gestrafft (geliftet) werden. Nach der Operation treten in der Regel keine Schmerzen auf, Schwellungen sind meist gering. Sie sollten einige Tage nach der Lidstraffung eine Sonnenbrille tragen. In der Regel sind Sie nach einer Woche wieder gesellschaftsfähig.

Ergebnisse nach Laser-Unterlidstraffung

Unterlid-OP konventionell

Nebenwirkungen, Komplikationen bei Augenlidstraffung

Bei allen operativen Eingriffen können gelegentlich unerwünschte Reaktionen des Gewebes auftreten. Sehr selten kann es bei der Blepharoplastik zu folgenden unerwünschten Wirkungen kommen:

Überschießende, hypertrophe Narben: Sind selten, verschwinden meist von selbst oder nach Cortison-Einspritzung. Nahtdehiszenz: Bei vorzeitigem Wasserkontakt, Salbenanwendungen, mechanischem Trauma in den ersten postoperativen Tagen kann es unter Umständen zu einer Eröffnung der Naht mit leichtem Klaffen der Wundränder kommen. Diese Komplikation ist allerdings bei sorgfältiger Nachbehandlung vermeidbar. Hämatome: Blutergüsse treten bei der Laser-Blepharoplastik nur selten auf, sind leichteren Grades und verschwinden in der Regel nach 8 bis 14 Tagen wieder.

Treten Blutergüssen auf, können diese mit einer Vitamin-K1-haltigen Salbe schnell wieder aufgelöst werden. Asymmetrien: Kommen selten vor und können leicht korrigiert werden. Der Vollständigkeit halber sind noch allgemeine chirurgische Komplikationen, wie Wundinfektion und allergische Reaktionen auf das Lokalanästhetikum zu erwähnen, die allerdings nur äußerst selten auftreten. Leichte Schwellungen in der Anfangszeit nach der Operation sind normal und legen sich, sobald der Lymphabfluss wieder normalisiert ist. Das endgültige Ergebnis ist nach ca. drei Monaten zu erwarten.

Wir sind gern Ihr Ansprechpartner für Lidstraffung in München.