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Lipofilling / Eigenfetttransplantation

Im Laufe der Hautalterung ab dem 30. Lebensjahr kommt es zu einer zunehmenden Schrumpfung der Oberhaut, der Lederhaut und des Fettgewebes, vor allem an den Wangen und im Nasolabialbereich. Oft bilden sich durch das Herabsinken der Haut auch tiefe Ringe an den Unterlidern aus. Diese Veränderungen können sehr vorteilhaft mit einer Eigenfetttransplantation (Lipofilling) behandelt werden. Falten werden bei dieser verträglichen Eigenfettaufpolsterung unterfüttert. Es wird ausschließlich körpereigenes Fett als Filler verwendet.

Wie läuft das Lipofilling ab?

Zunächst muss Fettgewebe gewonnen werden. Dieses wird aus fettgewebereichen Regionen wie der Gesäßregion, den seitlichen Hüften oder aus dem Bauch gewonnen Mit einer Pumpe wird eine spezielle Flüssigkeit (Tumeszenzlösung) in die abzusaugende Region infiltriert, wodurch diese schmerzlos und blutungsfrei wird und das Fettgewebe aufgeweicht wird. Anschließend wird mittels stumpfer Kanülen das Fettgewebe schonend gewonnen (Liposuction). Das gewonnene Fett wird filtriert, gewaschen und die lebenden Fettzellen in sterile Insulinkanülen gefüllt. Nach einer Stichinzision in Lokalanästhesie werden diese Fettzellen mit speziellen stumpfen Kanülen in die Region eingespritzt, in denen eine Aufpolsterung erwünscht ist.

Welche Komplikationen sind zu erwarten?

Es treten Schwellungen für einige wenige Tage auf, gelegentlich kann es auch zu Blutergüssen kommen, die in der Regel innerhalb von 7 – 10 Tagen verschwinden. Es kann zu Infektionen, sog. Ölzysten und Fettgewebsgranulomen kommen, diese Komplikationen sind aber allesamt sehr selten und können gut behoben werden. Das Lipofilling stellt eine gute Ergänzung anderer kosmetischer Maßnahmen, wie dem Fadenlifting, der Fillerimplantation und der Botulinumtoxinbehandlung dar. Die Dauer des Erfolges ist individuell sehr unterschiedlich und reicht von Monaten bis Jahre.

Lipofilling

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Dermatologie am Dom
Dr. med. Hans-Ulrich Voigt & Team