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Mesotherapie

Dieses Verfahren, das ursprünglich vor etwa 50 Jahren von dem französischen Arzt Dr. Michel Pistor zur Schmerztherapie entwickelt wurde, wird heute für vielfältige Indikationen in der Allgemeinmedizin und in der Dermatologie eingesetzt. Das Verfahren besteht darin, dass mit unterschiedlich langen, hauchfeinen Kanülen manuell oder mit Hilfe einer elektronischen Pistole in vielen feinen Punktionen Medikamente oder Medikamentengemische in oder unter die Haut gebracht werden und dort ihre Wirkung entfalten. Wir verwenden in unserer Praxis in München das Verfahren für drei Indikationen:

1. Haarausfall

Je nach Typ des Haarausfalls, ob Haarausfall vom männlichen Typ, diffuser Haarausfall aus anderer Ursache oder der immunologisch bedingte kreisrunde Haarausfall, werden unterschiedliche Medikamente und Medikamentenkombinationen (unter anderem durchblutungsfördernde Medikamente, hochdosierte Vitaminkomplexe und Kortikoide bei Alopecia areata) in die Kopfhaut injiziert. Die Mesotherapie Behandlung wird kurmäßig für ca. 6-12 Wochen durchgeführt.

2. Meso-Lift

Hierbei wird ein Medikamentengemisch, unter anderem native Hyaluronsäure, manuell oder mittels elektronischer Pistole in die Haut des Gesichtes, des Halses, des Decolletés und evtl. des Handrückens injiziert. Es werden in der Regel drei Behandlungen im Abstand von vier Wochen durchgeführt. Der Effekt der Unterspritzung ist, dass neues kollagenes Bindegewebe aufgebaut wird und die Haut dadurch fester, straffer und glatter wird. Feine Falten werden bei dieser Hautverjüngung geglättet. Vorteilhaft ist, dass die Patienten in der Regel am nächsten Tag schon wieder gesellschaftsfähig sind.
Verstärkt werden kann die Mesotherapie Behandlung durch die zusätzliche Einspritzung von eigenem wachstumsfaktorenreichen Thrombozytenkonzentrats („Vampir-oder Dracula-Lifting“ wegen der Einspritzung eigenen Blutes genannt). Durch die Gabe der Wachstumsfaktoren baut sich neues Kollagengewebe schneller und vermehrt auf.

3. Cellulitebehandlung

Cellulite zeigt sich vor allem durch Dellen- und Pölsterchenbildung und sog. Orangenhaut am Gesäß und an den Oberschenkeln bei Frauen. Ursache ist eine Fettgewebsverteilungsstörung und eine spezielle Architektur des Hautbindegewebes, die nur bei Frauen vorkommt. In ausgeprägten Fällen führen wir die Mesotherapie mit Phosphatidyl (Lipostabil, „Fett-Weg-Spritze“) und weiteren Medikamentenzusätzen durch. Das Medikamentengemisch wird in unterschiedliche Tiefen des Fettgewebes injiziert und führt zu einem Schrumpfen des überschießenden Fettgewebes, wodurch sich die Haut glättet. Die Behandlung wird regelmäßig in der Regel vier- bis sechsmal durchgeführt.
Mesotherapie