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Mechanismus

Bei der konventionellen PDT (Photodynamischen Therapie) mit starken Rot-Strahlern werden die betreffenden Areale nach einer Einwirkungszeit der ALA-haltigen Creme für 3 Stunden mit einem energiereichen roten Infrarot- oder LED-Licht bestrahlt. Die Behandlung ist zwar sehr effektiv, wegen der Aufnahme der ALA auch in Nervenendigungen aber ebenfalls schmerzhaft.

Dieser Nachteil hat zur Entwicklung der Tageslicht-PDT geführt, die bei gleicher Effektivität keine Schmerzen verursacht. Es wird dabei der Rotanteil des Sonnenlichtes genutzt, und die Bestrahlung wird gleich nach dem Auftragen begonnen, so dass die ALA-Substanz gleich nach dem Eindringen in die Zelle durch das Sonnenlicht „verbraucht“ wird, ehe sie in die Nervenendigungen gelangen kann.

Diese spezielle Lichttherapieform wird zur Behandlung von oberflächlichen Tumoren wie aktinischen Keratosen (Vorstufen des weißen Hautkrebses), Morbus Bowen oder oberflächlichen Basalzellkarzinomen eingesetzt. Dabei wird eine lichtsensibilisierende Substanz (z. B. Metvix) auf das Tumorgewebe aufgetragen. Im Vergleich zu normaler Haut reichert sich diese Substanz in den Tumorzellen 10-fach höher an. Nach der Einwirkungszeit werden die betroffenen Hautareale für ca. 120 Minuten dem Tageslicht (Daylight) ausgesetzt. Durch das Tageslicht wird die lichtsensibilisierende Substanz aktiviert, und es kommt zu einer gezielten Zerstörung der Tumorzellen. Der Vorteil der schonenden Tageslicht-PDT besteht in den schönen ästhetischen Resultaten und der Möglichkeit der wiederholten Durchführung, ohne dass das gesunde Gewebe geschädigt wird.

Weitere Informationen zu Daylight PDT

Voraussetzungen:

  • Es muss eine Außentemperatur von >10°C erreicht werden
  • Es muß eine Lichtstärke von > 200.000 Lux erreicht werden (März bis Oktober)

Die Behandlung läuft wie folgt ab:

  • 1. Der Patient trägt morgens Lichtschutzmittel mit LSF >50 (Actinica) dick auf die zu behandelnden Areale auf (Schutz vor UV-Schädigung).
  • 2. In der Praxis werden die rauen aktinischen Keratosen abgekratzt oder glatt gelasert.
  • 3. Die ALA-Creme (Metvix) wird dick aufgetragen.
  • 4. Innerhalb von 30 Minuten begibt sich der Patient ins Freie und setzt sich in die Sonne oder in den Schatten (der Himmel muss gesehen werden, also an den Rand einer Markise oder einer Baumkrone).
  • 5. Nach 2-stündiger Bestrahlung begibt sich der Patient wieder in die Praxis. Dort werden die Cremereste mit warmem Wasser abgewaschen.
  • 6. Photodynamische Diagnostik in der Dunkelkammer zur Kontrolle, ob Bestrahlung ausreichend war.
  • 7. Auftragen von Lichtschutzmittel (Actinica).
  • 8. 48 Stunden Sonne meiden. Draußen nur mit Kopfbedeckung herumlaufen.
  • 9. Nach 4 Wochen Kontrolle und Entscheidung, ob 2. Sitzung erforderlich ist.

Kombinationen:

Zur Wirkungsverstärkung kann die zu behandelnde Fläche vor Auftragen der Metvix-Creme mit einem fraktionalen CO2-Laser vorbehandelt werden, mit dem kleine Löcher in die Hornschicht „geschossen“ werden, durch die die ALA-Substanz tiefer in die Haut eindringen kann.

Bei stark verhornten Aktinischen Keratosen werden diese unmittelbar vor der Daylight-PDT in Lokalanästhesie abgetragen und dann zur histologischen Untersuchung eingesandt.

Nebenwirkungen:

Als Zeichen der erfolgreichen Abstoßung der lichtgeschädigten Zellen kommt es am 2. und 3. Tag zu einer sonnenbrandähnlichen Reaktion mit Rötung, Schwellung, Schuppung und evtl. Verkrustung, die nach wenigen Tagen abheilt. Die Reaktion kann durch 3-tägige Gabe von Cortison und eine JetPeel-Behandlung am 3. oder 4. Tag wesentlich abgemildert und verkürzt werden – ohne Wirkungsverlust.

Unsere Praxis verfügt über 5 CO2-Lasergeräte. Diese können in 3 Varianten eingesetzt werden:

1.Die fraktionale CO2-Laserbehandlung

Nach Applikation einer Lokalanästhesiecreme und evtl. zusätzlicher Leitungsanästhesie werden mittels eines computergesteuerten Scanners in variablen Mustern und variierbarer Dichte mit einem CO2-Laserstrahl feine Löcher in die Haut geschossen. In diese wachsen innerhalb weniger Tage aus der Umgebung der Löcher neue Hautzellen hinein. Effekt ist, dass das behandelte Areal glatter und gleichmässiger wird und die Haut sich durch die Erwärmung durch den CO2-Laser zusammenzieht und damit glättet und strafft .Die Abheilungszeit beträgt, je nach gewählter Dosis und damit Eindringtiefe, 3-6 Tage. Die Behandlung kann erforderlichenfalls nach 4 Wochen wiederholt werden. Indikationen sind:

  • Chronisch lichtgeschädigte Haut
  • Fältchen (z.B. Unterlider) und Falten (z.B. Wangen)
  • Pigmentverschiebungen (z.B. Melasma)
  • Narben (z.B. Gesichtsnarben bei Akne, Keloide)

2. Die ablative CO2-Laserbehandlung (Skin Resurfacing)

Das Laser-Skin-Resurfacing ist eine hochwirksame Methode zur Glättung von Falten im Gesicht und zur Entfernung von sonnenbedingten Hautschäden, wie Pigmentanomalien, Hautkrebsvorstufen und Hautunebenheiten, speziell Narben, wie Aknenarben. Diese Behandlung ist möglich geworden durch die Entwicklung eines technischen Gerätes, dem Ultrapuls-CO2-Laser. Mit Hilfe dieses Gerätes wird ein Laserstrahl mit einem Computer-Scanner gesteuert mit ultrakurzen Impulsen und hoher Energie auf die zu behandelnde Haut appliziert. Das CO2-Laserlicht wird sehr stark vom Gewebewasser absorbiert, so daß die Eindringtiefe sehr gering ist. Das Laserlicht entfaltet hierbei zwei Effekte:

  • Es werden obere Hautschichten bis zu einer genau festgelegten Tiefe regelrecht verdampft, d.h. wie mit der Rasierklinge abgetragen. Durch den Computer-Scanner ist diese Abtragung äußerst präzise, auf den tausendstel Millimeter genau möglich.
  • Die zweite Hautschicht (Corium, Bindegewebsschicht) wird durch den Laserstrahl auf bis zu 120oC erwärmt, wodurch es zu einer Schrumpfung dieser Hautschicht um bis zu 30 % kommt.

Die Haut wird somit oberflächlich abgetragen und gleichzeitig durch die Schrumpfung durch Erwärmung gespannt. Es entsteht somit ein ähnlicher Effekt wie beim operativen Lifting, daher auch der Ausdruck „Laserlifting“. Da der Schrumpfungseffekt nicht so ausgeprägt ist wie beim operativen Lifting, ist das Skin-Resurfacing in erster Linie für oberflächliche und feinere Fältchen geeignet, z. B. bei stark sonnengeschädigter Haut, bei kleinen Fältchen (Krähenfüße) um die Augen und bei radiären Falten um den Mund (Tabaksbeutelmund). Sehr gut geeignet ist das Verfahren auch zur Glättung von Akne- Operations- oder Unfallnarben, insbesondere im Gesicht. Hier kann die Behandlung gut mit anderen Verfahren, wie der Erbium-YAG- oder der fraktionalen Laserbehandlung kombiniert werden.

3. Die nicht-ablative CO2-Laserbehandlung („Venezia-Lift“)

Bei diesem Verfahren wird eine niedrige CO2-Laserdosis eingesetzt, die nur einen erhitzenden und keinen abtragenden Effekt hat. Es kommt zu einer Straffung der Haut ohne Verletzung der Oberhaut und damit ohne Ausfallzeit (lunchtime procedure).

Aktinische Keratosen/Präkanzerosen

Bei Keratosen / Präkanzerosen handelt sich um verhornende, deshalb raue, schuppige, mehr oder weniger stark gerötete, linsen- bis centgroße Bezirke in überwiegend lichtexponierten Arealen der Haut (Kopf, insbesondere bei Glatzenträgern, Gesicht, Ohren, Handrücken, Brust, Schultern). Diese Veränderungen sind ausschließlich sonnenbedingt und Folge einer übermäßigen UV-Strahlenbelastung der Haut in diesem Areal im Laufe des Lebens. Häufig finden sie sich daher auch auf chronisch lichtgeschädigter Haut, die durch Pigmentverschiebungen, Äderchenbildung, Hautverdünnung und verstärkter Faltenbildung gekennzeichnet ist. Der volkstümliche Ausdruck für aktinische Keratosen ist Sonnenwarzen.

Die Zellen der aktinischen Keratosen weisen im Mikroskop Veränderungen auf, wie man sie bei beginnenden bösartigen Hauttumoren (Spinaliom = Stachelzellkrebs) findet, allerdings quantitativ nicht in dieser Ausprägung. Sie verhalten sich zunächst biologisch gutartig, gehen aber oft nach mehreren Jahren in ein bösartiges spinozelluläres Karzinom über. Aktinische Keratosen werden auch als Frühformen oder Vorstufen des weißen Hautkrebses bezeichnet. Da sie nicht spontan rückbildungsfähig sind, ist eine Behandlung und vollständige Entfernung erforderlich.

Aktinische Keratose Therapie

Das Ausschneiden ist in aller Regel nicht erforderlich. Ältere Behandlungsverfahren sind Kürettage (scharfer Löffel), Kryo-Therapie (Vereisung), Dermabrasion (Schleifbehandlung), elektrochirurgische Entfernung. Diese Verfahren sind zwar einfach und effektiv, hinterlassen aber oft deutlich sichtbare Spuren, wie Pigmentveränderungen oder gar Narben. Moderne Verfahren erzielen schonende Entfernungen bei optimalen kosmetischen Ergebnissen.

Ablative Lasertherapie

Dieses Verfahren eignet sich optimal bei einzelnen aktinischen Keratosen. Es werden zunächst die aktinischen Keratosen in Lokalanästhesie flach tangential mit dem Skalpell abgetragen, um Gewebsmaterial für die histologische Untersuchung zu gewinnen. Anschließend werden die Areale mit dem CO2- oder Er:YAG-Laser geglättet und dadurch auch die restlichen veränderten Zellen entfernt. Die gelaserten Stellen werden dann noch mit einem wasserfesten Silikonlack versiegelt, wodurch sie gleich gewaschen werden können. Zur Nachbehandlung sollte täglich zweimal eine desinfizierende Wundsalbe aufgetragen werden. Die Abheilung erfolgt in der Regel ohne sichtbare Spuren innerhalb von 10-14 Tagen.

Fraktionale Lasertherapie

Bei großflächigem Befall („Field cancerization“) und bei sehr vielen aktinischen Keratosen wird eine großflächige Behandlung mit dem fraktionalen CO2-Laser durchgeführt. Hierbei werden zahlreiche, dichtstehende kleine „Löcher“ in die Haut „geschossen“. Aus der umgebenden Haut wachsen neue, gesunde Hautzellen in die „Löcher“ ein und verschließen diese. Die Abheilung erfolgt sehr schnell innerhalb weniger (3-5) Tage. Die erkrankten Zellen werden damit durch gesunde ersetzt. Die Behandlung erzeugt meist eindrucksvolle Effekte und insbesondere hervorragende kosmetische Ergebnisse, da die Haut gleichzeitig gestrafft und „verjüngt“ wird.

Medikamentöse Therapie

Eine gute, nicht invasive Alternative zur Laserbehandlung stellt die medikamentöse Behandlung mit dem Immunmodulator Imiquimod (Aldara) oder mit den Zytostatika Ingenolmebutat (Picato) oder 5-Fluor-Uracil (Actikerall, Efudix) dar. Die Substanzen werden in Creme- oder Gelform über sechs Wochen auf die aktinischen Keratosen appliziert. Es entsteht eine Entzündungsreaktion, wodurch die pathologischen Zellen vollständig zerstört und entfernt werden. Das Verfahren ist einfach in der Anwendung und erbringt hervorragende kosmetische Ergebnisse. Nachteilig und limitierend ist allerdings die Entzündungsreaktion, die die behandelten Areale für 4-6 Wochen in düsterrote, verkrustete und teils nässende Areale verwandelt. Die Methode ist auch zur Behandlung von flachen Basaliomen gut geeignet, insbesondere in Arealen, in denen wegen möglicher unschöner Narbenbildung nicht gern operiert wird (z. B. Dekolleté).

Photodynamische Therapie

Bei großflächigem Befall und stark lichtgeschädigter Haut bietet sich als zusätzliche Maßnahme eine spezielle moderne Lichtbehandlung an. Hierbei wird zunächst eine lichtsensibilisierende Substanz, 5-Delta-Aminolaevulinsäure (Metvix, Ameluz), auf die Haut aufgetragen. Diese muss drei Stunden lang unter einem lichtdichten Verband einwirken. Nach dieser Zeit ist die Substanz, wegen eines bei bösartigen Zellen veränderten Stoffwechsels, isoliert in diesen Zellen aufgenommen, nicht dagegen in gesunden Zellen. Durch eine anschließende halbstündige Bestrahlung mit einem speziellen, „kalten“ Infrarotlicht (Hydrosun, BF-RhodoLED, LEDA) werden die mit der 5-Delta-Aminolaevulinsäure beladenen (bösartigen) Zellen selektiv zerstört und durch gesunde Zellen ersetzt. Die Bestrahlung führt für einige Tage zu einer sonnenbrandähnlichen Reaktion mit Rötung, Schuppung, gelegentlich auch Schwellung und Krustenbildung. Die Behandlung wird im Allgemeinen zweimal im Abstand von zwei Wochen durchgeführt.

Nach einer Einwirkungszeit von 3 Stunden kann die Ausdehnung der betroffenen Hautveränderungen unter Betrachtung mit einer speziellen UV-Lichtlampe (Wood-Licht) identifiziert und markiert werden und in Abhängigkeit davon die weitere Behandlung, z. B. auch der Sicherheitsabstand für eine geplante Operation oder Laserbehandlung, festgelegt werden.

Die Photodynamische Therapie kann unmittelbar anschließend durchgeführt werden. Dazu werden die betroffenen Hautareale für 30 Minuten mit einem speziellen „kalten“ Infrarotlicht bestrahlt. Unter dem Lichteinfluss werden die mit ALA angereicherten Tumorzellen in der Haut selektiv zerstört. Während der Bestrahlung werden Ihre Augen durch eine Schutzbrille geschützt. Die Hitzeentwicklung bei der Bestrahlung kann gut durch die Anwendung von -30 Grad kalter Luft gemildert werden.

Die bestrahlten Areale werden anschließend 14 Tage lang zweimal täglich mit einer desinfizierenden Wundcreme (Fucidine, Fusicutan) oder mit Aloe-Vera-Gel eingerieben. Anschließend wird morgens ein Lichtschutzmittel mit hohem Schutz im UVB- und UVA-Bereich (Daylong actinica) aufgetragen.

Daylight PDT

Bei der konventionellen PDT mit starken Rotstrahlern werden die betreffenden Areale nach einer Einwirkungszeit der ALA-haltigen Creme für 3 Stunden mit einem energiereichen roten Infrarot- oder LED-Licht bestrahlt. Die Behandlung ist zwar sehr effektiv, wegen der Aufnahme der ALA auch in Nervenendigungen aber ebenfalls schmerzhaft. Dieser Nachteil hat zur Entwicklung der Tageslicht-PDT geführt, die bei gleicher Effektivität keine Schmerzen verursacht. Es wird dabei der Rotanteil des Sonnenlichtes genutzt, und die Bestrahlung wird gleich nach dem Auftragen begonnen, sodasss die ALA-Substanz gleich nach dem Eindringen in die Zelle durch das Sonnenlicht „verbraucht“ wird, ehe sie in die Nervenendigungen gelangen kann.

Fraktionale CO2-Laserbehandlung

Nur ein Teil der Hautoberfläche wird behandelt. In ausgeprägten Fällen mit schwerer Lichtschädigung und zahlreichen Hautkrebsvorstufen wird vor der PDT eine fraktionale CO2-Laserbehandlung vorgeschaltet. Hierbei werden nach Applikation einer Lokalanästhesiecreme mittels eines computergesteuerten Scanners in variablen Mustern und variierbarer Dichte mit einem CO2-Laserstrahl feine Löcher in die Haut geschossen. Die Löcher wachsen innerhalb von 3-5 Tagen zu. Nach 7 Tagen ist histologisch kein Defekt mehr nachweisbar. Die Behandlungseffekte und kosmetischen Ergebnisse sind in der Regel hervorragend. Bei ausgeprägtem Befall können auch fraktionale Laserbehandlung und photodynamische Therapie in einer Sitzung miteinander kombiniert werden.

Chemical Peeling

Hier werden bestimmte Säuren (Trichloressigsäure, Fruchtsäure, Kojisäure u. a.) nach vorheriger Entfettung großflächig auf die Haut aufgetragen. Dadurch kommt es zu einer flächigen Zerstörung der Oberhautzellen, die innerhalb einer Woche durch gesunde Zellen ersetzt werden. Neben der gewünschten Entfernung der lichtgeschädigten Zellen sind die Straffungs- und Glättungseffekte so gut, dass das Verfahren oft auch aus rein kosmetischen Gründen zur Hautverjüngung eingesetzt wird. Mit den modernen Peelings wie dem Fruchtsäure-Peeling oder dem Easy Peel sind praktisch keine Ausfallzeiten mehr erforderlich.

Nachbehandlung:

Hier eignen sich spezielle neue Präparate wie Eryfotona (LSF 118!) und Heliocare 50+ mit hohen Lichschutzfaktoren im UVB- und UVA-Bereich hervorragend. Eryfotona enthält dabei noch das Algenenzym Photolyase. Dieses ist geeignet, UV-bedingte DNA-Schäden zu reparieren. Auch die Gabe von hochdosiertem Vitamin C vor und nach einer UV-Exposition reduziert die Lichtschäden erheblich.

Chemical Peeling

Bei der chemischen Schälbehandlung bewirken auf die Haut aufgebrachte Peel-Substanzen (Säuren, Phenol) eine Schälung der Haut in unterschiedlichem Ausmaß mit einer nachfolgenden und kalkulierbaren Regeneration der Ober- und Lederhaut. Je nach Eindringtiefe der Substanzen haben die Peelings unterschiedliche Wirkungen.

Ein ganz oberflächliches Peel (z. B. Fruchtsäurepeeling, Eindringtiefe 0,06 mm) vermindert die Haftung der Hautzellen in der Oberhaut und kann bis in die oberste Lederhaut wirken. Mitteltiefe Peels (z. B. Easy-Peel, Monheit-Peel, Unideep, TCA-Peeling, Eindringtiefe 0,45 mm) wirken bis in die mittleren Schichten der Lederhaut. Tiefe Peels (Phenol-Peel, Eindringtiefe 0,6 mm) wirken bis in tiefere Schichten der Lederhaut.

Mitteltiefe und tiefe Peels sind eingreifendere Behandlungsmethoden mit folgenden mehrtägigen Abschälungsvorgängen. Das Prinzip der Peelings liegt dabei darin, dass die Ober- und Teile der Lederhaut vorübergehend durch die Peelingsubstanzen geschädigt werden, wodurch Wundheilungs- und Reparaturvorgänge ausgelöst werden. Durch Sonnenlicht geschädigte Collagenfasern werden daraufhin durch neue, regelrecht und parallel angeordnete Collagenfasern und elastische Fasern ersetzt. Durch die Reparaturvorgänge kommt es auch wieder zu einem Volumenaufbau der Lederhaut, wodurch diese dicker und straffer wird. Der Wundheilungsverlauf und die ausgelösten Reparaturvorgänge sind dabei abhängig von der Eindringtiefe der Peelingsubstanzen.

Indikationen

oberflächliches Peeling

(Alpha-Peel, Fruchtsäure-Peeling, Jessner-Peeling, SRT-Peeling, Salicylsäure-Peeling, TCA-Peeling)

  • Fältchen
  • Hyperpigmentierungen, Melasma (Pigmentstörungen)
  • unreine Haut
  • leichtgradige Akne
  • Rosacea
  • Hyperkeratosen (Verhornungen)

mitteltiefes Peeling

(Easy Peel, TCA-Peel, Jessner-TCA-Peel, Unideep Peel)

  • Hyperpigmentierungen/Melasma
  • ausgeprägte Akne papulopustulosa
  • flache Aknenarben
  • oberflächliche Falten
  • Rosacea
  • Lichtschäden (Aktinische Keratosen)

tiefes Peeling

(Phenol-Peeling, Lip-& Eyelid-Peel)

  • tiefe Falten
  • tiefe Aknenarben
  • ausgeprägte Lichtschäden

Weitere Informationen zum Chemical Peeling

Durchführung der Peelings

Um lange Nachwirkungen wie langanhaltende Rötungen oder Pigmentierungen zu vermeiden, muss die Haut vor jeder Peeling-Behandlung (außer Alpha-Peel) vorbehandelt werden.

Technik oberflächlicher Peelings

Nach gründlicher Reinigung mit Seife und Entfettung mit Aceton wird die Peelinglösung gleichmäßig mit einem Pinsel auf die Gesichtshaut aufgetragen. Wenn Rötungen und Brennen auftreten, wird die Säure mit Natriumbicarbonat neutralisiert. Anschließend wird das Gesicht gründlich mit Wasser abgewaschen. Abschließend wird eine beruhigende Creme aufgetragen. Wiederholungen werden in 1-2-wöchigem Abstand durchgeführt.

Technik mitteltiefer Peelings

Nach gründlicher Reinigung des Gesichtes mit einer Syndetlösung und Entfettung mit Aceton wird die Peelingsubstanz mit Watteträgern oder Kompressen gleichmäßig in mehreren Schichten aufgetragen, bis eine gleichmäßige Weißfärbung („Frost“) auftritt. Beim Auftragen der Peelingsubstanz tritt für 1-2 Minuten ein starkes Brennen auf, deshalb muss während des Auftretens mit einem Ventilator oder einem starken Kaltluftgerät gekühlt werden. Anschließend werden für 10 Minuten feuchte Kochsalzumschläge aufgelegt. Nach beendetem Peel wird eine fetthaltige Pflegesalbe aufgetragen. Der weiße Frost wird nach wenigen Minuten durch eine Rötung und Schwellung abgelöst, die nach 48 Stunden ihren Höhepunkt überschritten hat. Es bilden sich dann bräunliche Krusten aus, die zwischen dem 7. und 12. Tag vollständig abgeblättert sind.

Legen Sie bitte 2 x täglich für eine halbe Stunde feuchte Kochsalzkompressen auf Ihr Gesicht auf. Tragen Sie danach bitte 3 x täglich für 15 Tage die Heilsalbe und danach die Heilcreme auf. Meiden Sie bitte 6 Wochen lang jegliches Sonnenlicht, danach Sonnenexposition nur mit einem Sun-Blocker. Beginnen Sie bitte 4 Wochen nach der Peelingbehandlung mit der hydrochinon-tretinoinhaltigen Postpeel-Lotion.

Technik tiefer Peelings (Phenol-Peel, Lipand Eyelid-Peel)

Phenol wird über die Haut aufgenommen und über Leber und Niere ausgeschieden. Bei großflächiger Behandlung kann Phenol Nebenwirkungen auf den Herzmuskel haben (Herzrhythmusstörungen). Daher müssen vor einer großflächigen Peelingbehandlung Leber- und Nierenwerte bestimmt werden. Die großflächige Behandlung selbst wird unter EKG-Kontrolle in Vollnarkose oder Sedoanalgesie (Zufuhr von Beruhigungs- und Schmerzmitteln) durchgeführt. Kleinflächige Areale können ohne EKG-Kontrolle in Lokalanästhesie durchgeführt werden (Unterlider, Lippen, Mundpartie).

Nach gründlicher Reinigung mit einem Syndet und Entfettung mit Aceton wird die Peelinglösung in mehreren Schichten mit einem Watteträger unter starkem Druck eingerieben, bis ein grau-weißer Frost entsteht. Nach vollständigem Auftragen wird ein Tape-Pflaster darüber geklebt, um die Eindringtiefe zu erhöhen. Beim Lip-and-Eyelid-Peel wird mit einem Wismut-Puder nachbehandelt. Nach der Behandlung entsteht eine starke Schwellung und ein Nässen. Der Tape-Verband wird nach 24-48 Stunden abgenommen. Anschließend wird in der Praxis eine Wundreinigung durchgeführt (Wundpflege mit Kochsalz-Weinessig, Wasserstoffsuperoxyd, mechanische Reinigung). Anschließend werden antibakterielle Wundsalben und später Cremes aufgetragen. Die vollständige Abheilung der Oberhaut ist meist bis zum 10. Tag abgeschlossen. Die Haut ist anschließend noch bis zu 12 Wochen mehr oder weniger stark gerötet. Die Rötung kann mit Make-up abgedeckt werden.

Nebenwirkungen und Komplikationen bei mitteltiefen und tiefen Peelings

Rötung, Schwellung, Nässen und Verkrustung: treten regelmäßig auf. Persistierende Rötung: Gelegentlich kann die Rötung länger als 12 Wochen persistieren. Hier wird mit speziellen Cremes nachbehandelt. Teleangiektasien: Nach tiefen Peelings können feine Äderchen entstehen, die mit speziellen Lasern beseitigt werden können. Hyperpigmentierungen: Bei dunkleren Hauttypen (Hauttyp 3) können diese vorübergehend auftreten. Durch intensive Vor- und Nachbehandlung mit hydrochinonhaltigen Präparaten sind diese aber meist vermeidbar. Milien: Es handelt sich um kleine Talgzysten durch Verschluss von Talgdrüsenausführungsgängen, die leicht entfernt werden können. Infektionen (viral/bakteriell): Insbesondere bei tiefen Peelings entstehen große, nässende Wundflächen, die infektionsgefährdet sind.

Weitere Peelings:

  • TCA-Peeling
  • Fuß-Peeling
  • Hand-Peelings
  • Jessner-Peeling
  • Fruchtsäure-Peeling
  • Rosacea-Peeling

Die neuartige Behandlungsmethode der fraktionalen Behandlung bieten wir in mehreren Varianten an:

1. Die fraktionale CO2-Laserbehandlung

Nach Applikation einer Lokalanästhesiecreme werden mittels eines computergesteuerten Scanners, in variablen Mustern und variierbarer Dichte, mit einem CO2-Laserstrahl feine Löcher in die Haut geschossen. In diese wachsen innerhalb weniger Tage aus der Umgebung der Löcher neue Hautzellen hinein. Effekt ist, dass das behandelte Areal glatter und gleichmäßiger wird und die Haut sich durch die Erwärmung durch den CO2-Laser zusammenzieht und damit glättet und strafft. Die Abheilungszeit beträgt, je nach gewählter Dosis und damit Eindringtiefe, 3-6 Tage.

Die Behandlung kann erforderlichenfalls nach 3 Wochen wiederholt werden.

Indikationen sind:

  • chronisch lichtgeschädigte Haut
  • Fältchen (z. B. Unterlider) und Falten (z. B. Wangen)
  • Pigmentverschiebungen (z. B. Melasma)
  • Narben (z. B. Gesichtsnarben bei Akne, Keloide)

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Mehr Informationen

2. Fraktionale Er:YAG-Laserbehandlung

Auch hier werden mit einem Erbium-YAG-Laser-Strahl feinste Löcher in die Haut geschossen. Ein Laser-Scanner verteilt die Löchereinschüsse hierbei in Form eines Sechsecks gleichmäßig so, dass zwischen den feinen Löchern intakte Hautbrücken stehen bleiben. Durch die feinen Löcher werden Reparaturvorgänge in der Haut angeregt, wodurch neues Bindegewebe in die feinen Löcher einwächst. Die Tiefe der Löcher wird dadurch erreicht, dass die Strahlen in sehr kurz getakteten Intervallen mehrmals hintereinander auf die gleiche Stelle appliziert werden. Mit einer Zusatzfunktion können die feinen Löcher anschließend noch erwärmt werden, wodurch der Effekt auf die Bindegewebsneubildung noch deutlich verstärkt wird. Die Löcher wachsen innerhalb von 3-5 Tagen zu. Nach 7 Tagen ist histologisch kein Defekt mehr nachweisbar. Die fraktionale Er:YAG-Laserbehandlung eignet sich für folgende Anwendungen:

Hautglättung

Geeignet sind feinere Fältchen, z. B. um die Augen und an den Wangen. Tiefe Falten sind nicht geeignet. Durch die Behandlung wird die Hautoberfläche glatter und feinporiger.

Narbenbehandlung

Insbesondere einzelne verdickte, wulstige oder multiple eingesunkene, atrophische Narben (z. B. nach Akne oder Windpocken)

Melasma, Pigmentstörungen

Hier wird durch die feinen Laserlöcher ohne die thermische Zusatzfunktion „gebohrt“. Das überschüssige Pigment wird teils entfernt, teils abgebaut. Die Haut wird einheitlicher pigmentiert.

3. Fractional-AFX-PDT

Die ablative fraktionale CO2-Laserbehandlung (AFX) lässt sich sehr vorteilhaft mit einer photodynamischen Therapie (PDT) bei chronisch lichtgeschädigter Haut, bei weißem Hautkrebs und dessen Vorstufen kombinieren. Bei der PDT wird eine natürliche, lichtsensibilisierende Substanz (5-ALA) in Form einer Creme auf die zu behandelnde Haut aufgetragen und 3 Stunden einwirken gelassen. Durch ihren unterschiedlichen Stoffwechsel sind dann nur die lichtgeschädigten bösartigen Hautzellen und ihre Vorstufen mit dieser Substanz beladen. Durch eine 20- bis 30-minütige Bestrahlung mit einem speziellen IR-Licht werden die beladenen (stark lichtgeschädigten und bösartigen) Hautzellen abgetötet und dann durch neue gesunde Zellen ersetzt. Im Ergebnis sind nach 2 Wochen die lichtgeschädigten Zellen eliminiert. Als angenehmer Begleiteffekt sieht die Haut nach der Behandlung wesentlich jünger aus.

4. Fraktionale Plasmabehandlung

Plasma ist energiereiches Gas, das durch elektrische Entladung entsteht (z. B. in der Nähe von Blitzen). Elektrische Funken springen von einer Nadelelektrode auf die Hautoberfläche über und erzeugen hier winzige Verdampfungszonen. Die fraktionale Plasmabehandlung besteht darin, dass zahlreiche Nadelelektroden auf einer Walze über die Haut gerollt werden und und dadurch ein Raster an winzigen Verdampfungszonen produziert wird. Dadurch werden Reparationsprozesse angeworfen, die die gesamte behandelte Hautoberfläche erneuern. Wegen der geringen Eindringtiefe und der nur teilweisen Verdampfung der Haut erfolgt die Heilung bei der fraktionalen Plasmabehandlung besonders schnell. Es wird gleichzeitig ein starker Reiz gesetzt, neues Kollagengewebe aufzubauen.

Bei allen fraktionalen Behandlungen wird die Hautoberfläche geöffnet und damit Kanälchen geöffnet, durch die auch größere Moleküle in die Tiefe eindringen können. Insofern wird das Verfahren auch zunehmend genutzt, um Wirkstoffe in die Haut einzuschleusen. Beispiele hierfür sind Vitamine, Aminosäuren, Hyaluronsäure und insbesondere eigene Wachstumsfaktoren in Form des PRP (s. dort).

5. Nadel-Radiofrequenzbehandlung (GENIUS)

Bei der Genius-Behandlung werden 49 mit Teflon isolierte Nadeln mittels eines computergesteuerten Handstückes in 3 verschiedenen Tiefen in Oberflächenanästhesie in die Haut eingestochen. Dann werden die nicht isolierten Nadelspitzen mittels Radiofrequenzstrom kurzzeitig auf ca 80 Grad erhitzt. Dies führt zu einer Schrumpfung der Kollagenfasern und zu einer Kollagenneubildung. Der Kollagenneuaufbau benötigt ca 3 Monate. Daher werden in der Regel 3 Behandlungen in 3monatigen Abständen durchgeführt. Besonders geeignet sind Gesicht, Hals, Decolleté, Hände, Oberarme und Oberschenkel.

Diese neuartige Behandlungsmethode stellt ein minimal-invasives, spezifisches und hochwirksames Verfahren zur Entfernung von verschiedenen Formen des weißen Hautkrebses (Spinaliom, Morbus Bowen und Basaliom) und dessen Vorstufen (Aktinische Keratosen) dar. Mittels Sensibilisierung und anschließender Lichtbestrahlung lassen sich mit diesem Verfahren bösartig veränderte Zellen selektiv entfernen. Die Methode ist aber auch sehr gut zur Hautverjüngung geeignet.

Verfahrensprinzip der Therapie

Das Prinzip der beiden Verfahren beruht auf der Anreicherung von Delta-Aminolävulinsäure (ALA) in erkrankten Hautarealen. ALA ist ein natürlicher, im menschlichen Körper vorkommender Baustein, eine Vorstufe des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin. Zur Fluoreszenzdiagnostik wird ALA nach Abtragung bzw. Planierung der Hauttumoren und Vorstufen mittels Skalpell und/oder Laser in Form einer Creme oder eines Gels auf die erkrankten Hautpartien aufgetragen und lichtdicht abgedeckt.

Nach einer Einwirkungszeit von drei Stunden kann die Ausdehnung der betroffenen Hautveränderungen unter Betrachtung mit einer speziellen UV-Lichtlampe (Wood-Licht) identifiziert und markiert werden und in Abhängigkeit davon die weitere Behandlung, z.B. auch der Sicherheitsabstand für eine geplante Operation oder Laserbehandlung, festgelegt werden.

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Weitere Informationen

Die Photodynamische Therapie kann unmittelbar anschließend durchgeführt werden. Dazu werden die betroffenen Hautareale für 30 Minuten mit einem speziellen „kalten“ Infrarotlicht oder einem roten LED-Licht bestrahlt. Unter dem Lichteinfluß werden die mit ALA angereicherten Tumorzellen in der Haut selektiv zerstört. Während der Bestrahlung werden Ihre Augen durch eine Schutzbrille geschützt. Die Behandlung mit der LED-Lampe ist intensiver und benötigt eine Schmerzbehandlung.

Fraktionale CO2-Laserbehandlung: Nur ein Teil der Hautoberfläche wird behandelt

In ausgeprägten Fällen mit schwerer Lichtschädigung und zahlreichen Hautkrebsvorstufen wird vor der PDT eine fraktionale CO2-Laserbehandlung vorgeschaltet. Hierbei werden nach Applikation einer Lokalanästhesiecreme mittels eines computergesteuerten Scanners in variablen Mustern und variierbarer Dichte mit einem CO2-Laserstrahl feine Löcher in die Haut geschossen. Die Löcher wachsen innerhalb von 3-5 Tagen zu. Nach 7 Tagen ist histologisch kein Defekt mehr nachweisbar. Die bestrahlten Areale werden anschließend 14 Tage lang 2x täglich mit einer desinfizierenden Wundsalbe (Fucidine, Fusicutan) oder mit Aloe-vera-Gel eingerieben. Anschliessend wird morgens ein Lichtschutzmittel mit hohem Schutz im UVB- und UVA-Bereich (Actinica, Heliocare 50+) aufgetragen.

Ergebnisse:

Daylight-PDT

Eine Weiterentwicklung der klassischen PDT ist die Tageslicht-PDT (Daylight PDT). Hier wird zunächst ein Lichtschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor aufgetragen. In der Praxis werden die zu behandelnden Hautareale mit dem fraktionalen Laser vorbehandelt. Es werden mit diesem feine Löcher in die Haut geschossen, um diese durchlässig für die anschließend aufzutragende Creme zu machen. Anschließend wird ein Lichtsensibilisator in Cremeform (Metvix oder Ameluz) aufgetragen. Diese enthalten eine bestimmte Substanz, die nur in lichtgeschädigten Zellen aufgenommen wird. Anschließend setzen sich die Patienten 2 Stunden in die Sonne. Die aufgetragene Substanz reagiert mit dem Infrarotlicht der Sonne, wodurch die lichtgeschädigten Zellen selektiv abgetötet werden. Diese werden in den nächsten Tagen mit einer sonnenbrandähnlichen Reaktion abgestoßen und durch gesunde Zellen ersetzt. Die Behandlung ist schmerzfrei und führt zu einer deutlich verjüngten, glatten Haut.

Was muss nach der Behandlung beachtet werden?

Unmittelbar nach der Behandlung wird ein kühlendes und feuchtendes Hyaluronsäure-Gel aufgetragen. Am nächsten Tag kann die Haut gewaschen und eine wundheilungsfördernde Creme oder ein Hyaluronsäure-Gel aufgetragen sowie Make-up aufgelegt werden. Insbesondere an der Augenpartie können vorübergehend stärkere Schwellungen auftreten, die aber rasch wieder abklingen. Das gelaserte Hautareal ist zunächst rot oder bräunlich, nach einer Woche in der Regel nur noch leicht rosa verfärbt. Nach der fraktional-PDT-Behandlung ist die Haut einige Tage lang stark geschwollen, gerötet und verkrustet. Diese Veränderungen verschwinden aber nach 5-7 Tagen vollständig. Das Sonnenlicht muss 4 Wochen lang gemieden werden.

JetPeel: Die Abheilungszeit kann um 3-4 Tage verkürzt werden, wenn die entstandenen Krusten am 3. oder 4. Tag mittels des modernen JetPeel-Verfahrens apparativ entfernt werden. Wie mit einem Hochdruck-Strahler werden die Krusten schonend mittels eines 720 km/h schnellen Wasser-Gas-Gemisches abgelöst.