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Hyposensibilisierung

Allergien lassen sich langfristig mit einer Hyposensibilisierung behandeln. Darunter versteht man das schrittweise unempfindlich machen gegenüber verschiedenen Allergenen durch die kontrollierte Gabe von Allergenlösungen in ansteigender Dosierung. Die Hyposensibilisierung wird manchmal auch Desensibilisierung oder Allergieimpfung genannt und ist die einzige Möglichkeit der Ursache der Allergie entgegenzuwirken. Die Hyposensibilisierungsbehandlung wird bei uns in der Regel als Kurzzeit oder Ultra-Kurzzeit Behandlung (4 Spritzen) (Ausnahme: Hausstaubmilbe) durchgeführt. Die Erfolgsraten liegen bei weit über 80%.

Wann sollte eine Hyposensibilisierung durchgeführt werden?

Sind symptomatische Maßnahmen bei der Behandlung von allergischen Erkrankungen (Heuschnupfen, Insektengiftallergien, Hausstauballergie) nicht ausreichend, ist es notwendig, eine spezifische Immuntherapie durchzuführen. Indikationen für die Durchführung einer solchen Therapie sind ausgeprägte Allergie Symptome (Augentränen, Nasenlaufen, verstopfte Nase, heftiger Niesreiz, Atemwegsbeschwerden) zunehmende und lang andauernde Beschwerden. Die Impfung gegen Schimmelpilzsporen und Tierhaare (z.B. Katzenallergie) gilt als umstritten und wird selten durchgeführt.

Hyposensibilisierung

Allergietest vor der spezifischen Immuntherapie

Zur Hyposensibilisierung steht heute eine Vielzahl von Präparaten für die verschiedensten Allergene zur Verfügung. Vor Einleitung der Therapie muss die Diagnose durch allergologische Testungen und RAST (Allergieantikörper) Bestimmungen gesichert sein. Die Hyposensibilisierung eignet sich insbesondere für junge Erwachsene und Kinder ab einem Alter von sechs Jahren.

Erfolgreiche Desensibilisierung

Der Erfolg der Hyposensibilisierungsbehandlung hängt auch von der Zahl der Sensibilisierungen ab. In über 80% der Fälle kann durch die Therapie eine deutliche Besserung der Beschwerden erzielt werden, jedoch werden durch eine alleinige Hyposensibilisierung manche Patienten nicht vollkommen beschwerdefrei. Eine begleitende medikamentöse Therapie (Antihistaminica) ist dann manchmal zusätzlich notwendig.

Aktuelle Informationen zur Corona-Krise

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Dermatologie am Dom
Dr. med. Hans-Ulrich Voigt & Team