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Hautkrebs hat in den Letzten Jahren extrem zugenommen. Infolge dessen ist der Bedarf an Hautkrebsoperationen entsprechend gestiegen. Wir führen ca 10.000 Hautoprationen jährlich in unserem OP-Zentrum durch.
Bei den Patienten betshen oft große Ängste wegen der weiteren Prognose und wegen der Befürchtung entstellender Ergebnisse.
Wir führen nach eingehender Diagnostik alle Operationen in unserem OP-Zentrum in Lokalanästhesie durch. Kleinere Tumoren werden entnommen und die Defekte sofort mit kosmetischen Nähten unter der Haut verschlossen. Die Nähte sind nach einiger Zeit kaum noch sichtbar. Bei größeren Tumoren werden diese zweizeitig versorgt. In einem ersten Schritt werden die Tumoren mit notwendigem Sicherheitsabstand entfernt. Nach Eingang des histologischen Ergebnisses nach einigen Tagen werden dann, wenn alle Schnittränder frei sind, die Defekte nach strengen ästhetischen Gesichtspunkten verschlossen. Da wir hierfür fast ausschließlich Nahlappenplastiken verwenden und diese mit kosmetischen Nähten unter der Haut verschließen, sind diese meist nach einiger Zeit kaum noch sichtbar. Die Ausfallzeit beträgt 1-2 Wochen.
Die Lippen, insbesondere die Unterlippe, sind in besonderer Weise für Lichtbedingte Schäden prädestiniert. Zum einen ist die dünne Lippenschleimhaut kaum gegen UV-Strahlung geschützt, zum anderen ist die Unterlippe permanent im Freien der UV-Lichtexposition ausgesetzt. Daher müssen die Lippen gut mit einem Lichtschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor geschützt werden. Lichtschäden zeigen sich zunächst mit einer Trockenheit und vermehrten Rauigkeit der Lippenschleimhaut. Später entwickeln sich Hautkrebsvorstufen (Cheilitis actinica). Diese ist sehr effektiv mit einer CO2-Laserbehandlung (Laser skin resurfacing) zu behandeln. Die Lippenschleimhaut wird hierbei komplett abgetragen. Die Regenerationszeit beträgt 8-10 Tagen. Anschließend ist die Lippenschleimhaut glatt, weich und wesentlich jünger.
In späteren Stadien können auch bösartige Tumoren (Spinaliome) auftreten. Wir führen alle Exzisionen von gut- und bösartigen Lippentumoren, auch, falls nötig, einschließlich aufwändiger Lippenrekonstruktionen, in unserem OP-Zentrum durch.
Weltweit ist in der zivilisierten Gesellschaft ein dramatischer Anstieg an Hautkrebsfällen zu verzeichnen. Dies liegt in erster Linie am veränderten Freizeitverhalten der Menschen mit erhöhtem Sonnenkonsum. Unsere Spezialisten führen in großer Zahl auch schwierigste Operationen von Hauttumoren im Gesicht und am Körper durch. Hierzu zählen auch Nahlappenplastiken und Hauttransplantationen. Besonderer Wert wird hier auf ein optimales ästhetisches Ergebnis mit minimaler Narbenbildung gelegt. Durch den Einsatz verschiedener Lasertechniken wird das ästhetische Ergebnis noch weiter optimiert.
BEHANDLUNG VON AKTINISCHEN KERATOSEN
Vorstufen des weißen Hautkrebses, die aktinischen Keratosen, behandeln wir zunächst durch tangentiale Skalpellabtragung in Infiltrationsanästhesie zur Gewinnung einer aussagekräftigen Histologie. Die Nachbehandlung der abgetragenen Stellen erfolgt mittels ablativem CO2- oder Erbium-YAG-Laser. Bei multiplen aktinischen Keratosen wird zur Langzeitprophylaxe noch eine weitere Behandlung angeschlossen, entweder eine Photodynamische Therapie mit ihrer Variante der Fraktional-Laser-PDT oder in leichteren Fällen eine topische Behandlung mit dem Immunmodulator Imiquimod (Aldara), mit lokal zellzerstörenden Substanzen wie dem 5-Fluor-Uracil (Efudix) oder mit Diclofenac Gel (Solaraze). Zur langfristigen Verbesserung von Lichtschäden und lichtgeschädigter Haut führen wir auch spezielle Peelings (TCA, Easy-Peel, Fruchtsäure-Peels) durch.
WEISSER UND SCHWARZER HAUTKREBS
Bösartige weiße oder schwarze Hautkrebstumoren müssen operativ vollständig entfernt werden. Speziell im Fall der malignen Melanome muss entsprechend den Leitlinien ein größerer 0,5 bis 2 cm breiter Sicherheitsabstand nach allen Richtungen eingehalten werden. Aber auch bei den Basaliomen, insbesondere im Gesicht, müssen oft große Exzisionen mit entsprechendem Sicherheitsabstand durchgeführt werden. Als hierauf spezialisiertes Zentrum führen wir die Tumoroperationen, auch in schwierigen Lokalisationen, in großer Zahl durch.
NAHLAPPENPLASTIKEN UND HAUTTRANSPLANTATIONEN
Oft sind die Exzisionsdefekte zu groß, um sie durch einfache Hautdehnung oder -verschiebung wieder verschließen zu können. Die ästhetisch günstigste Verschlusslösung sind hier Nahlappenplastiken aus der umgebenden Haut, als Verschiebe-, Schwenk-, Rotations- oder Insellappen. Sämtliche Lappenplastiken, auch von ausgedehnten oder schwierigen Tumoren, können in unserer Praxis durchgeführt werden.
Die operative Versorgung erfolgt in der Regel in Lokal-, Infiltrations- oder Tumeszenzlokalanästhesie. Nur in Ausnahmefällen ist eine Operation in Vollnarkose erforderlich, wofür ein Anästhesist zur Verfügung steht. Nahlappenplastiken haben den großen Vorteil, dass die Defekte aus der umgebenden Haut gedeckt werden, wodurch es keine Farb- und Strukturunterschiede gibt. Auch bei großen Operationen sind somit die Ergebnisse meist nahezu unsichtbar. Freie Hauttransplantate aus bestimmten Spenderregionen (vor oder hinter dem Ohr) haben dagegen den Nachteil, sich in Hautfarbe und -struktur von dem übrigen Areal zu unterscheiden, wodurch das Transplantat oft hinterher noch deutlich sichtbar ist. Wir führen daher freie Transplantate nur in Ausnahmefällen durch.
Alle Exzisionen werden nach modernsten plastisch-chirurgischen Grundsätzen durchgeführt. In den allermeisten Fällen erfolgen die Verschlüsse mit resorbierbarem Nahtmaterial intracutan, d. h. ohne äußerlich sichtbare Ein- und Ausstiche. Dies führt zu sehr feinen, festen Wundverschlüssen und ein Fädenziehen entfällt. Die Oberfläche wird zusätzlich mit selbsthaftenden Steristrips stabilisiert.
Nach der Hauttumor-Operation
Über die Operationsstellen wird ein wasserfester Foliendruckverband angelegt. Dadurch kann bereits am nächsten Tag geduscht und gewaschen werden, Schwimmen, Baden, Sauna sollte aber eine Woche unterbleiben. Kontrolluntersuchungen sind in der Regel erst nach einer Woche erforderlich. Nur bei ausgedehnten Operationen mit der Notwendigkeit der Anlage einer Drainage wird am nächsten Tag eine Wundkontrolle mit Entfernung der Drainage durchgeführt. Sollten die Narben nach Abschluss der Wundheilung noch sichtbar sein, können diese mittels Erbium-YAG-Laser unsichtbar glatt poliert werden.
Diese neuartige Behandlungsmethode stellt ein minimal-invasives, spezifisches und hochwirksames Verfahren zur Entfernung von verschiedenen Formen des weißen Hautkrebses (Spinaliom, Morbus Bowen und Basaliom) und dessen Vorstufen (Aktinische Keratosen) dar. Mittels Sensibilisierung und anschließender Lichtbestrahlung lassen sich mit diesem Verfahren bösartig veränderte Zellen selektiv entfernen. Die Methode ist aber auch sehr gut zur Hautverjüngung geeignet.
Verfahrensprinzip der Therapie
Das Prinzip der beiden Verfahren beruht auf der Anreicherung von Delta-Aminolävulinsäure (ALA) in erkrankten Hautarealen. ALA ist ein natürlicher, im menschlichen Körper vorkommender Baustein, eine Vorstufe des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin. Zur Fluoreszenzdiagnostik wird ALA nach Abtragung bzw. Planierung der Hauttumoren und Vorstufen mittels Skalpell und/oder Laser in Form einer Creme oder eines Gels auf die erkrankten Hautpartien aufgetragen und lichtdicht abgedeckt.
Nach einer Einwirkungszeit von drei Stunden kann die Ausdehnung der betroffenen Hautveränderungen unter Betrachtung mit einer speziellen UV-Lichtlampe (Wood-Licht) identifiziert und markiert werden und in Abhängigkeit davon die weitere Behandlung, z.B. auch der Sicherheitsabstand für eine geplante Operation oder Laserbehandlung, festgelegt werden.
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Die Photodynamische Therapie kann unmittelbar anschließend durchgeführt werden. Dazu werden die betroffenen Hautareale für 30 Minuten mit einem speziellen „kalten“ Infrarotlicht oder einem roten LED-Licht bestrahlt. Unter dem Lichteinfluß werden die mit ALA angereicherten Tumorzellen in der Haut selektiv zerstört. Während der Bestrahlung werden Ihre Augen durch eine Schutzbrille geschützt. Die Behandlung mit der LED-Lampe ist intensiver und benötigt eine Schmerzbehandlung.
Fraktionale CO2-Laserbehandlung: Nur ein Teil der Hautoberfläche wird behandelt
Ergebnisse:
Daylight-PDT
Was muss nach der Behandlung beachtet werden?
JetPeel: Die Abheilungszeit kann um 3-4 Tage verkürzt werden, wenn die entstandenen Krusten am 3. oder 4. Tag mittels des modernen JetPeel-Verfahrens apparativ entfernt werden. Wie mit einem Hochdruck-Strahler werden die Krusten schonend mittels eines 720 km/h schnellen Wasser-Gas-Gemisches abgelöst.





