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Blepharoplastik (Lidstraffung)

Lidoperationen gehören zu den Spezialitäten der Praxis, die seit 1998 sehr häufig durchgeführt werden. Sie gehören zu den wenigen Schönheitsoperationen, die auch im Sommer durchgeführt werden können.

Zur Technik

Oberlider:

In unserer Praxis werden Lidstraffungen der Ober- und Unterlider sowohl mit der konventionellen Skalpell-Operation als auch (häufiger) mittels der modernen, schonenden Ultrapuls-CO2-Lasertechnik durchgeführt. Hierbei werden nach symmetrischer Anzeichnung des überschüssigen Hautareals an den Oberlidern mit einem feinen, nur 0,12 mm dünnen, ultragepulsten CO2-Laserstrahl die Haut ca 0,5 bis 1 mm tief eingeschnitten und mitsamt des dünnen Hautlidmuskels entfernt. Anschließend wird die darunter liegende dünne Bindegewebsschicht ( Septum orbitale) mit dem Laserstrahl eröffnet und die vergrößerten, sich vorwölbenden Fettgewebspölsterchen unblutig entfernt. Abschließend werden die Schnittränder der Oberlidhaut mit einer kosmetischen Naht mit einem haarfeinen Faden verschlossen. Dieser Faden wird nach 5 – 7 Tagen entfernt. Die entstehende Narbe ist zunächst noch leicht rötlich und strichförmig, in der Regel ist Sie nach einigen Monaten nicht mehr sichtbar.

Vorteile der Lasertechnik:

  • berührungsfreies Schneiden
  • kein Verziehen und Verschieben der Schnittränder
  • sehr präzises Arbeiten
  • keine oder nur minimale Blutung
  • kurze Ausfallzeit

Nachteile der Lasertechnik:

  • etwas längere Abheilungszeit
  • hypertrophe Narbenbildung (selten, vorübergehend
An den Unterlidern kommen 3 unterschiedliche Straffungsverfahren zum Einsatz:

Haben sich nur feine Fältchen ausgebildet, ist der Lidhautüberschuss und die „Tränensack-„- Bildung gering, wird eine mehrzeitige fraktionale Laserstraffung mit dem fraktionalen CO2-Laser durchgeführt. Hierbei werden feinste Löcher in die Unterlidhaut „geschossen“ und diese gleichzeitig erwärmt. Dadurch kommt es zu einer Hitze-Schrumpfung der Haut und zu einer Anregung zur Kollagen-Neubildung, wodurch die Haut sich strafft und glättet. Die Regeneration der Haut erfolgt sehr schnell innerhalb weniger (3-5) Tage und die gelaserte Haut kann in dieser Zeit mit Make up abgedeckt werden. Die Behandlung wird 1-3mal in 2-3wöchigen Abständen wiederholt.

Bei stärkerem Lidhautüberschuss und ausgeprägterer „Tränensack“-Bildung kommt die Laser-Unterlidstraffung zum Einsatz. Hier wird die Bindehaut des Unterlides mit dem feinen Laserstrahl durchtrennt, die darunterliegenden Fettgewebspölsterchen dargestellt und ebenfalls mit dem Ultrapuls-CO2-Laser abgetragen. Eine Naht der Unterlidbindehaut ist nicht erforderlich. Anschließend wird die Unterlidhaut in 3 Durchgängen flächig mittels eines computergesteuerten Scanners glatt gelasert (Skin-Resurfacing). Es entsteht eine oberflächlich nässende Wundfläche, die innerhalb von 5-7 Tagen abheilt. Danach ist die Haut glatt und gestrafft, ist aber noch für 4-6 Wochen gerötet, wehalb sie abgedeckt werden muss (spezielles Make up). Die Vorteile der neuen Lasertechnik sind zum einen eine sehr präzise und gewebeschonende Operationstechnik und zum anderen ein nahezu blutungsfreies Operieren, wodurch die Komplikationsrate gegenüber der herkömmlichen Technik wesentlich niedriger ist.

Bei ausgeprägten Lidhautüberschuss mit deutlicher Tränensackbildung und/oder Lidsackbildung (Dackelaugen) ist eine transcutane Skalpell-Operation erforderlich. Hier werden Lidhautüberschuss, Unterlidmuskulatur und die 3 Unterlid-Fettsäcke operativ reduziert und unter Straffung fein vernäht. Dadurch können die Unterlider gleichzeitig nach oben gestrafft (geliftet) werden.

Nach der Operation treten in der Regel keine Schmerzen auf, Schwellungen sind meist gering . Es sollte einige Tage eine Sonnenbrille getragen werden. In der Regel ist der Patient nach 1 Woche wieder gesellschaftsfähig.

Nebenwirkungen, Komplikationen

Bei allen operativen Eingriffen können gelegentlich unerwünschte Reaktionen des Gewebes auftreten. Sehr selten kann es bei der Blepharoplastik zu folgenden unerwünschten Wirkungen kommen:

  • Überschiessende, hypertrophe Narben. Selten, verschwinden meist von selbst oder nach Cortison- Einspritzung.
  • Nahtdehiszenz. Bei vorzeitigem Wasserkontakt, Salbenanwendungen, mechanischem Trauma in den ersten postoperativen Tagen kann es unter Umständen zu einer Eröffnung der Naht mit leichtem Klaffen der Wundränder kommen. Diese Komplikation ist allerdings bei sorgfältiger Nachbehandlung vermeidbar.
  • Hämatome. Blutergüsse treten bei der Laser-Blepharoplastik nur selten auf, sind leichteren Grades und verschwinden in der Regel nach 8 bis 14 Tagen wieder. Bei Auftreten von Blutergüssen können diese mit einer Vitamin-K1-haltigen Salbe schnell wieder aufgelöst werden.
  • Asymmetrien. Kommen selten vor und können leicht korrigiert werden. Der Vollständigkeit halber sind noch allgemeine chirurgische Komplikationen, wie Wundinfektion und allergische Reaktionen auf das Lokalanästhetikum zu erwähnen, die allerdings nur äußerst selten auftreten.
  • Leichte Schwellungen in der Anfangszeit nach der Operation sind normal und legen sich, sobald der Lymphabfluß wieder normalisiert ist. Das endgültige Ergebnis ist nach ca. 3 Monaten zu erwarten.