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Skin Resurfacing

Das Laser-Skin-Resurfacing ist eine hochwirksame Methode zur Glättung von Falten und Narben im Gesicht und zur Entfernung von sonnenbedingten Hautschäden, wie Pigmentanomalien, Hautkrebsvorstufen und Hautunebenheiten. Diese Behandlung ist möglich geworden durch die Entwicklung eines technischen Gerätes, dem Highdose-Superpuls-CO2-Laser. Mit Hilfe dieses Gerätes wird ein Laserstrahl mit einem Computer-Scanner gesteuert mit ultrakurzen Impulsen und hoher Energie auf die zu behandelnde Haut appliziert. Das CO2-Laserlicht wird sehr stark vom Gewebewasser absorbiert, so daß die Eindringtiefe sehr gering ist. Das Laserlicht entfaltet hierbei zwei Effekte:

Es werden obere Hautschichten bis zu einer genau festgelegten Tiefe regelrecht verdampft, d.h. wie mit der Rasierklinge abgetragen. Durch den Computer-Scanner ist diese Abtragung äußerst präzise, auf den tausendstel Millimeter genau möglich.

Die zweite Hautschicht(Corium, Bindegewebsschicht) wird durch den Laserstrahl auf vis zu 120oC erwärmt, wodurch es zu einer Schrumpfung dieser Hautschicht um bis zu 30 % kommt.

Die Haut wird somit oberflächlich abgetragen und gleichzeitig durch die Schrumpfung durch Erwärmung gespannt. Es entsteht somit ein ähnlicher Effekt wie beim operativen Lifting, daher auch der Ausdruck „Laserlifting“. Da der Schrumpfungseffekt nicht so ausgeprägt ist wie beim operativen Lifting, ist das Skin-Resurfacing in erster Linie für oberflächliche und feinere Fältchen geeignet, z. B. bei stark sonnengeschädigter Haut, bei kleinen Fältchen (Krähenfüße) um die Augen und bei radiären Falten um den Mund (Tabaksbeutelmund). Sehr gut geeignet ist das Verfahren auch zur Glättung von Akne- Operations- oder Unfallnarben, insbesondere im Gesicht. Hier kann die Behandlung gut mit anderen Verfahren, wie der Erbium-YAG- oder der fraktionalen Laserbehandlung kombiniert werden.
Die Methode kann auch hervorragend kombiniert werden mit Injektionsbehandlungen mit Botulinumtoxin und mit Fillern (Hyaluronsäure oder Calcium-Hydroxylapatit).

Wie geht das Laser-Skin-Resurfacing vor sich?

Das Skin-Resurfacing wird in unserem OP-Zentrum in der Theatinerstrasse in örtlicher Betäubung, evtl. im Dämmerschlaf , bei großflächiger Behandlung des ganzen Gesichtes auch in Vollnarkose, unter sterilen Bedingungen durchgeführt. Da die Behandlung schmerzhaft ist, wird vor der Behandlung 1 Std. lang eine Lokalanaesthesie-Maske aufgelegt, durch die eine Verminderung der Schmerzempfindung erzielt wird. Zusätzlich wird die Haut mit einem örtlichen Betäubungsmittel unterspritzt. Die Behandlung dauert – je nach Umfang – zwischen 30 und 90 Minuten. Nach der Behandlung wird die gelaserte Haut desinfiziert und gereinigt und mit Vaseline bedeckt. Diese wird dann eine Woche lang 3xtäglich aufgetragen. Nach dieser Zeit ist die Wundheilung weitgehend abgeschlossen – die gelaserte Haut hat sich nun¬mehr regeneriert und erscheint glatt und rosa. Die Rötung bleibt noch ca. 2 – 6 Wochen bestehen, kann aber mit einem Make up abgedeckt werden. Das endgültige Ergebnis ist nach 6 bis 12 Wochen erzielt. Nach Beendigung der Vaselinebehandlung werden spezielle Cremes und Salben rezeptiert, die die Abheilung beschleunigen.
Bei manchen Patienten ist das Laser-Skin-Resurfacing nur unter erhöhten Vorsichtsmaßnahmen durchzuführen, z. B. bei Patienten mit häufigem Herpes im Gesicht, bei Neurodermitis-Patienten, bei Patienten mit entzündlichen Hauterkrankungen.

Besonderheiten für Akne-Patienten:

Das Laser-Skin-Resurfacing eignet sich hervorragend zur Behandlung von oberflächlichen Akne-Narben. Tiefere Akne-Narben müssen evtl. zusätzlich operativ behandelt werden. Vor Laser-Therapie von Akne-Narben muß die Akne allerdings vollständig ausgeheilt sein, entzündliche Veränderungen oder gar Pusteln dürfen nicht mehr vorhanden sein. Eine orale Isotretinoin- (Vitamin-A-Säure-)-Behandlung muß 6 Monate vor der Lasersitzung beendet werden.

Wie sehen die Langzeit-Ergebnisse aus?

Der Laser-Effekt hält bei Narben dauerhaft, bei Falten mindestens 2 – 3 Jahre – in der Regel aber über 5 Jahre an. Aus histologischen Langzeituntersuchungen (Gewebeuntersuchungen) ist bekannt, dass das Skin-Resurfacing keine Langzeitschäden verursacht. Ein erneutes Skin-Resurfacing ist nach 1-2 Jahren möglich.

Insgesamt stellt das Laser-Skin-Resurfacing ein modernes, sicheres und hocheffektives Verfahren zur Behandlung von feinen Gesichtsfalten, Gesichtsnarben und anderen Hautveränderungen im Gesicht dar.

Mit folgenden Nebenwirkungen müssen Sie rechnen:

  • 1. Nässen und Krustenbildung für 7 – 10 Tage.
  • 2. Rötung der gelaserten Haut für 2 – 6 Wochen, selten länger (Abdecken mit Make up).
  • 3. Selten Pigmentverschiebungen (dunklerer oder hellerer Ton der gelaserten Haut), die allerdings in aller Regel innerhalb der ersten Monate wieder verschwinden.
  • 4. Verwenden Sie morgens einen Sun-Blocker.
  • 5. Unvollständige Entfernung der Falten, speziell bei zu tiefer Faltenbildung und bei sehr schlaffer Haut. Der Zustand kann dann allerdings durch ein zweites Skin-Resurfacing oft noch gebessert werden. Unvollständige Abflachung von Narben. Hier bringt eine zusätzliche Erbium-YAG-Laserbehandlung meist eine weitere Verbesserung.

Folgende Komplikationen können auftreten:

  • Wundheilungsstörungen oder –Verzögerungen (zB langanhaltende Rötungen). Können bei konsequenter Nachbehandlung in der Regel vermieden werden
  • Pigmentverschiebungen (heller/dunkler). Zur Vermeidung einer sichtbaren Aufhellung der haut („Alabasterhaut“) darf die Lasertiefe einen Maximalwert nicht überschreiten, den wir einhalten. Überpigmentierung entstehen meist durch zu frühe UV-Exposition, die daher 6 Wochen lang gemieden werden muss.
  • Infektionen. Gegen bakterielle Infektionen erhalten Sie für 5 Tage das Antibiotikum Ciprohexal 2×1. Zusätzlich müssen Sie jeden Schmutzkontakt mit der Wunde vermeiden. Gegen Herpes-Infektionen erhalten Sie das Herpesmittel Aciclostad 400, das Sie 5 Tage lang 3×1 einnehmen müssen.
  • Extrem selten Narbenbildung, speziell wenn individuelle Neigung zu überschießender
  • Narbenbildung besteht. Kann durch Beschränkung der lasertiefe und durch konsequente Nachbehandlung vermieden werden.

Das müssen Sie nach der Lasertherapie beachten:

  • 1. Nach der Lasertherapie können Sie in der Regel eine Woche lang nicht arbeiten oder gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommen.
  • 2. In den ersten 5-7 Tagen müssen Sie täglich zum Verbandwechsel in die Praxis kommen.
  • Infektionen. Gegen bakterielle Infektionen erhalten Sie für 5 Tage das Antibiotikum Ciprohexal 2×1. Zusätzlich müssen Sie jeden Schmutzkontakt mit der Wunde vermeiden. Gegen Herpes-Infektionen erhalten Sie das Herpesmittel Aciclostad 400, das Sie 5 Tage lang 3×1 einnehmen müssen.
  • 3. In der ersten Woche muss die gelaserte Haut 3xtäglich mit Vaseline bedeckt werden (sterile Holspatel). Ab der 2. Woche muss morgens Synchroline Terproline Face und anschliessend ein Sunblocker 50+ und abends Trio A aufgetragen werden. In den darauffolgenden 4 – 6 Wochen erhalten Sie bestimmte Aufbau- und Pflege-cremes, die Sie konsequent anwenden sollten.
  • 4. Für die Dauer von 6 Wochen nach der Lasertherapie muss UV-Licht gemieden werden.