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LED- DIAPHANOSKOPIE

Mit dem Diaphanoskop (von griechisch diaphanes: durchscheinend) lassen sich Körperteile oder Organe mit starkem Licht zu diagnostischen Zwecken durchleuchten. Die Haut kann mit dem Gerät z.B. zur Venenpunktion, durchleuchtet werden. Es werden mittels orangefarbenem und rotem LED-Licht zuführende („Nähr-„) Venen bei Besenreisernestern und kleineren Netzvenen sichtbar gemacht. Durch Verschluss (Laser oder Verödung) dieser Nährvenen wird das Behandlungsergebnis deutlich verbessert.

Funktionsweise der Diaphanoskopie mit LED-Licht

Das Gerät hat ein orangefarbenes und ein rotes LED-Licht. Mit dem orangefarbenen Licht lassen sich gut Kontraste erzielen, und mit dem roten Licht erhöht man die Eindringtiefe in das Gewebe. Schlecht sichtbare, nicht ganz oberflächliche Venen können damit erkannt werden. Die Gewebedichte lässt sich anhand der Transparenz beurteilen.

Venöse und arterielle Gefäße lassen sich an den Extremitäten zum Punktieren (Einstechen in eine Vene) gut darstellen. Der sich auf der Körperoberfläche abbildende Lichtpunkt wird als Punktionsstelle genutzt.