Indikationen für IPL-Behandlung
Die Hauptindikationen für die IPL-Lichttherapie sind die Enthaarung, die Behandlung großflächiger Rötungen (z. B. Couperose, Rosacea), von Feuermalen und (sonnenbedingter) Pigmentierungen sowie die großflächige Hautverjüngung (Skin-Rejuvenation). Die IPL-Behandlung erfolgt großflächig, ist nur minimal schmerzhaft und hinterlässt in der Regel keine oder nur eine kurzzeitige (bei Pigmentierungen) Verkrustung. Eine Rötung nach der Behandlung klingt innerhalb von einigen Stunden wieder ab. Auch großflächige Feuermale, wenn sie nicht so dick sind, lassen sich gut mit einer IPL-Lichtbehandlung beseitigen.
Zur Behandlung der Couperose bzw. Hautrötungen wird der IPL-Lichtimpuls auf die zu behandelnde Hautoberfläche abgegeben. Dieser wird im dunkelroten, sauerstoffarmen Blut des Gefäßes vom Blutfarbstoff absorbiert und in Wärme umgewandelt. Das Blut im Gefäß gerinnt und das Gefäß „verklebt“, es wird vom Organismus abgebaut.
Haarentfernung
Mit dem IPL System erfolgt die Haarentfernung dank einer hochenergetischen Lichtquelle. Die Energie des Lichtstrahls wird bis zur Haarwurzel geleitet. Haarwurzeln, die sich in der Wachstumsphase (Anagenphase) befinden, werden dadurch zerstört. Haare, die in der Übergangs- oder Ruhephase sind, können nicht behandelt werden. Deshalb wird nach ca. sechs bis acht Wochen erneut mit dem IPL Gerät behandelt, da dann ein anderer Teil der Haarwurzeln aktiv wird. Es sind mehrere Sitzungen für eine langfristige Enthaarung nötig.
Die Wirkung ist umso besser, je dunkler das Haar und je heller die Haut ist. Sehr blonde oder graue Haare können nicht entfernt werden, da ihnen das Pigment Melanin fehlt, das Strahlung absorbieren könnte. Für die dauerhafte Enthaarungen sind Lasersysteme effektiver, da sie die Laserenergie mit nur einer effektiven Wellenlänge gezielter in die Haarwurzeln transportieren. Hier bieten wir das innovative, superschnelle und schmerzlose Lasersystem Soprano Ice mit Super-Hair-Removal-Technologie an.
Couperose Behandlung mit IPL
Zur Behandlung der Couperose bzw. Hautrötungen wird ein Lichtimpuls auf die zu behandelnde Hautoberfläche abgegeben. Dieser wird im dunkelroten, sauerstoffarmen Blut des Gefäßes vom Blutfarbstoff absorbiert und in Wärme umgewandelt. Das Blut im Gefäß gerinnt und das Gefäß „verklebt“, es wird vom Organismus abgebaut.
Entfernen von Pigmentflecken
Altersflecken, insbesondere großflächige, oberflächliche Pigmentierungen, lassen sich mit Hilfe der IPL-Technologie entfernen, dazu werden diese mit Lichtimpulsen beschossen. Das Licht wird von den dunklen Farbpigmenten absorbiert und in Wärme umgewandelt. Die Flecken verdunkeln sich leicht und werden nach wenigen Tagen von der Haut abgestoßen.
Weitere Informationen zur IPL-Behandlung
Indikationen für IPL-Behandlung
Dauerhafte Haarentfernung
Die Wirkung ist umso besser, je dunkler das Haar und je heller die Haut ist. Sehr blonde oder graue Haare können nicht entfernt werden, da ihnen das Pigment Melanin fehlt, das Strahlung absorbieren könnte.
Couperose Behandlung mit IPL
Entfernen von Pigmentflecken
Hautverjüngung durch IPL-Technologie
Das JetPeel ist ein innovatives Verfahren zur Hautreinigung und -verjüngung, das neueste Technik aus der Luft- und Raumfahrt nutzt. Die dermakosmetische Behandlungsmethode JetPeel setzen wir in unserer Praxis in München ein. Die Haut wirkt anschließend voller, jünger und kleine Falten verschwinden. Das Hautbild sieht insgesamt langanhaltend besser aus.
JetPeeling Behandlung
Bei der modernen Behandlung wird ein Handstück mit vielen kleinen Drüsen („Jet“) genutzt. Mit hoher Geschwindigkeit (720 km/h) wird ein Wasser-Gas-Gemisch auf die Haut geschossen, wodurch die obersten Hautschichten abgetragen werden und die Haut tiefengereinigt wird (vergleichbar mit einem industriellen Hochdruckreiniger). Gleichzeitig wird die Haut massiert und die Durchblutung angeregt. Durch die Hochdruckvorbehandlung wird die Haut durchlässiger.
In einem zweiten Schritt werden Wirksubstanzen, wie Fruchtsäure, Vitamine oder Hyaluronsäure, in die Haut hineingeschossen. Der Effekt wurde mehrfach von deutschen Universitätskliniken bewiesen. Prof. Paasch von der Universitäts-Hautklinik Leipzig hat in Untersuchungen festgestellt, dass die Hyaluronsäure tatsächlich in tieferen Hautschichten landet wie bei einer Einspritzung mit der Nadel.
Hiermit können ohne Ausfallzeiten effektive Behandlungsergebnisse erzielt werden, die ansonsten nur durch tiefe Peelings oder andere aufwendige Verfahren erreicht werden. Die Behandlung ist schmerzfrei und kann zu allen Jahreszeiten angewendet werden. Nach unseren Erfahrungen mit JetPeel sind Nebenwirkungen sehr selten. Die Haut kann anschließend etwas gerötet sein, erholt sich aber sehr schnell wieder.
Die Haut wird
- tiefengereinigt,
- glatter,
- frischer,
- feinporiger
- und die Abheilung der Akne wird beschleunigt.
Hauptindikationen sind
- Akne jeder Form
- Rosacea
- Hautunreinheiten
- verhornte schuppende Haut
- lichtgeschädigte Haut
- erschlaffte Haut
- Haarausfall
Das JetPeel wird üblicherweise in zwei- bis vierwöchigem Abstand durchgeführt. Regelmäßige Anwendungen sind empfehlenswert.
Die Behandlung ist nicht schmerzhaft und dauert 60 Minuten. Gern beraten wir Sie individuell.
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JetPeel Medical
Indikationsgebiete sind z. B. Hyaluronsäure zur Hautauffrischung und zur Wundbehandlung, Vitamine A,C,E, Lokalanästhetika, lokale Antibiotika bei Wundinfektionen, Anti-Schwitz-Substanzen bei verstärktem Schwitzen, Anti-Tumor-Substanzen bei weißem Hautkrebs und dessen Vorstufen, Substanzen für die Mesohair-Behandlung bei Haarausfall, PRP (Plättchenreiches Plasma) zur Hautstraffung und gegen Haarausfall, Cortison bei kreisrundem Haarausfall, bei wulstigen Narben und bei Psoriasis-Nägeln.
JetPeel für gepflegte Hände
JetopHair
JetPeel für gepflegte Füße
Die Rosacea ist eine häufige (ca. fünf Mio. Betroffene in Deutschland), typische Erkrankung talgdrüsenreicher Hautregionen im mittleren Gesicht, die außerordentlich chronisch verlaufen und unbehandelt schwere, entstellende Verläufe annehmen kann. Sie kommt vor allem in der zweiten Lebenshälfte vor, befällt beide Geschlechter gleich häufig, verläuft bei Männern aber meist schwerer. Die Ursache ist unklar, offenbar ist der initiale Mechanismus eine gestörte Blutgefäßregulation im Gesicht mit nachfolgender Ausbildung von Talgdrüsenentzündungen. Kaffee-, Tee- und insbesondere Alkoholkonsum, scharfe Gewürze, Wärme- und Kälteexposition, lange Sonnenbäder und Stress können die Krankheit provozieren und verschlechtern. Häufig bestehen begleitende Magen-Darm-Störungen, auch ein Befall mit dem Hefepilz Candida albicans oder dem Bakterium Helicobacter wird als Mitauslöser diskutiert.
Im zweiten Stadium wird zusätzlich eine innerliche und äußerliche antientzündliche Therapie durchgeführt. Metronidazol ist das Mittel der Wahl, das in fettarmen Cremes aufgetragen wird. Das Anti-Wurm- und Parasiten-Mittel Ivermectin in Cremeform lokal angewendet (Soolantra) hat sich in neueren Studien als äußerst wirksam bei der entzündlichen Rosacea erwiesen, so dass es Metronidazol vom ersten Platz der Rosaceabehandlung verdrängt. Dies hängt mit dem oft starken Befall der Haarfollikel mit der Haarbalgmilbe zusammen, die durch das Präparat abgetötet wird. Bei stark entzündlichem Verlauf kann zusätzlich eine Pimecrolimus-haltige Creme (Elidel) gegeben werden.
Folgende Merkmale sind für die einzelnen Stadien typisch:
1. Stadium
Teleangiektasien (erweiterte Äderchen): Flächige Rötungen an den Wangen und der Nasenhaut, die insbesondere bei Temperaturwechsel und bei Alkoholkonsum auffallen. Eine anfallsweise auftretende Gesichtrötung wird als Flush bezeichnet.
2. Stadium
Zusätzlich Knötchen und Pusteln bis hin zu entzündlichen Platten (eitrige Entzündung). Betroffen sind in der Regel die mittleren und seitlichen Gesichtspartien.
3. Stadium
Wucherungen von Talgdrüsen mit Vergröberung des Hautreliefs bis hin zum Rhinophym (Knollennase), vor allem bei Männern.
Begleitend können Augenerkrankungen (Lidrand-, Bindehaut- und Hornhautentzündung, selten auch Regenbogenhautentzündung) auftreten.
Die Augensymptome treten bei ca. 50 % der Rosaceapatienten auf. Sie können in 20 % der Fälle den Hautveränderungen auch vorausgehen.
Weitere Informationen zu Rosacea
Therapie
Eine frühzeitige, konsequente Behandlung mit den heutigen Möglichkeiten ist in aller Regel erfolgreich.
- Im ersten Stadium kann eine IPL- oder Lasertherapie (mehrmals im Abstand von 4 Wochen) die erweiterten Äderchen und die Mehrdurchblutung der Haut vermindern oder beseitigen. Zusätzlich muss eine konsequente Gesichtspflege durchgeführt werden. Eine starke permanente Gesichtsrötung oder eine anfallsweise Rötung (Flush) kann seit neuestem mit dem Alphablocker Brivomidin (Mirvaso-Creme) effektiv behandelt werden. Sie führt zu einer kompletten Abblassung für 12 Stunden.
- Im zweiten Stadium wird zusätzlich eine innerliche und äußerliche antientzündliche Therapie durchgeführt. Metronidazol ist das Mittel der Wahl, das in fettarmen Cremes aufgetragen wird. Bei stark entzündlichen Verlauf kann zusätzlich eine Pimecrolimus-haltige Creme (Elidel) gegeben werden.
Eine weitere therapeutische Option ist Azelainsäure (Skinoren Creme). Zur Beschleunigung der Abheilung von stark entzündlichen und eitrigen Hautveränderungen können zusätzlich feuchte Umschläge mit Tees (Grüntee, Schwarztee) durchgeführt werden (eine 1/2 Stunde pro Tag). Bei ausgeprägten Entzündungen ist zusätzlich die innerliche Gabe von Doxycyclin oder Minocyclin über 4-8 Wochen erforderlich. Die innerliche Gabe dieser Antibiotika ist auch die Therapie der Wahl bei Augenbeteiligung. Neu ist die Gabe eines mikroverkapselten Doxycyclinpräparates (Orayzea), das nur noch 20 % der bisher üblichen Substanzdosis enthält bei gleicher Wirksamkeit. Hier wird nur noch die anti-entzündliche Wirkung des Doxycyclins genutzt, die antibiotische Wirkung (mit den entsprechenden Nebenwirkungen) kommt nicht zum Tragen. Bei sehr schweren Verläufen, die mit den vorgenannten Medikamenten nicht beherrschbar sind, wird innerlich Vitamin-A-Säure (Isotretinoin, z. B. Aknenormin, Isotret Hexal o. a., früher Roaccutan) eingesetzt. Da diese Behandlung relativ eingreifend ist und ständige Blutkontrollen erfordert, wird die Anwendung auf schwere Fälle beschränkt:
- Bei therapieresistenten Fällen ist auch an das Vorliegen einer Infektion mit der Haarbalgmilbe Demodex follicurorum zu denken. Diese finden sich in 20-30 % der Rosaceafälle. Die Diagnose erfolgt durch Auflichtmikroskopie oder durch Gewebeuntersuchung (Histologie). Die Behandlung erfolgt mit speziellen Milbenmitteln (z. B. Permethrin, Crotamiton).
- Im dritten Stadium sind oft zusätzlich chirurgische Maßnahmen zur Abtragung der gewucherten Talgdrüsen erforderlich (Erbium-YAG- und CO2-Lasertherapie, Dermabrasion, Abtragung mit dem Skalpell).
- Eine begleitende Hefepilzinfektion des Magen-Darm-Traktes muss diätetisch und medikamentös mitbehandelt werden.
Wichtig ist eine gute, der spezifischen Hautsituation der Rosacea angepasste Hautpflege, am besten nach Erhebung des Hautstatus mittels einer apparativen Hautanalyse.
Ein neues, hochwirksames Medikament zur äußeren Anwendung stellt Ivermectin 10 % in einer Cremegrundlage (Soolantra®) dar. Bei nur einmaliger Anwendung ist es derzeit das stärkst wirksame lokale Präparat.
Rosacea-Pflege
- Eine sanfte, nicht auslaugende Reinigung ebenso wie eine Feuchtigkeitspflege mit geringem Anteil an physiologischen Fetten und Zusatz von beruhigenden Substanzen.
- Produkte, die Alkohol, Duftstoffe, Menthol oder Eukalyptusöl enthalten, sollten gemieden werden.
- Sonnenlicht- und Alkoholkonsum sollten stark eingeschränkt werden (Lichtschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor).
- Begleitend hat sich eine regelmäßige kosmetische Gesichtsbehandlung mit der nach ihrem Erfinder benannten Sobye-Massage (manuelle Lymphdrainage) oder die innovative JetPeel-Behandlung bewährt.





