anrufenmailenkontaktterminteilenYouTube

Empfehlen Sie uns weiter

Teilen Sie unsere Internetseite mit Ihren Freunden.

Unsere Praxis verfügt über 5 CO2-Lasergeräte. Diese können in 3 Varianten eingesetzt werden:

1.Die fraktionale CO2-Laserbehandlung

Nach Applikation einer Lokalanästhesiecreme und evtl. zusätzlicher Leitungsanästhesie werden mittels eines computergesteuerten Scanners in variablen Mustern und variierbarer Dichte mit einem CO2-Laserstrahl feine Löcher in die Haut geschossen. In diese wachsen innerhalb weniger Tage aus der Umgebung der Löcher neue Hautzellen hinein. Effekt ist, dass das behandelte Areal glatter und gleichmässiger wird und die Haut sich durch die Erwärmung durch den CO2-Laser zusammenzieht und damit glättet und strafft .Die Abheilungszeit beträgt, je nach gewählter Dosis und damit Eindringtiefe, 3-6 Tage. Die Behandlung kann erforderlichenfalls nach 4 Wochen wiederholt werden. Indikationen sind:

  • Chronisch lichtgeschädigte Haut
  • Fältchen (z.B. Unterlider) und Falten (z.B. Wangen)
  • Pigmentverschiebungen (z.B. Melasma)
  • Narben (z.B. Gesichtsnarben bei Akne, Keloide)

2. Die ablative CO2-Laserbehandlung (Skin Resurfacing)

Das Laser-Skin-Resurfacing ist eine hochwirksame Methode zur Glättung von Falten im Gesicht und zur Entfernung von sonnenbedingten Hautschäden, wie Pigmentanomalien, Hautkrebsvorstufen und Hautunebenheiten, speziell Narben, wie Aknenarben. Diese Behandlung ist möglich geworden durch die Entwicklung eines technischen Gerätes, dem Ultrapuls-CO2-Laser. Mit Hilfe dieses Gerätes wird ein Laserstrahl mit einem Computer-Scanner gesteuert mit ultrakurzen Impulsen und hoher Energie auf die zu behandelnde Haut appliziert. Das CO2-Laserlicht wird sehr stark vom Gewebewasser absorbiert, so daß die Eindringtiefe sehr gering ist. Das Laserlicht entfaltet hierbei zwei Effekte:

  • Es werden obere Hautschichten bis zu einer genau festgelegten Tiefe regelrecht verdampft, d.h. wie mit der Rasierklinge abgetragen. Durch den Computer-Scanner ist diese Abtragung äußerst präzise, auf den tausendstel Millimeter genau möglich.
  • Die zweite Hautschicht (Corium, Bindegewebsschicht) wird durch den Laserstrahl auf bis zu 120oC erwärmt, wodurch es zu einer Schrumpfung dieser Hautschicht um bis zu 30 % kommt.

Die Haut wird somit oberflächlich abgetragen und gleichzeitig durch die Schrumpfung durch Erwärmung gespannt. Es entsteht somit ein ähnlicher Effekt wie beim operativen Lifting, daher auch der Ausdruck „Laserlifting“. Da der Schrumpfungseffekt nicht so ausgeprägt ist wie beim operativen Lifting, ist das Skin-Resurfacing in erster Linie für oberflächliche und feinere Fältchen geeignet, z. B. bei stark sonnengeschädigter Haut, bei kleinen Fältchen (Krähenfüße) um die Augen und bei radiären Falten um den Mund (Tabaksbeutelmund). Sehr gut geeignet ist das Verfahren auch zur Glättung von Akne- Operations- oder Unfallnarben, insbesondere im Gesicht. Hier kann die Behandlung gut mit anderen Verfahren, wie der Erbium-YAG- oder der fraktionalen Laserbehandlung kombiniert werden.

3. Die nicht-ablative CO2-Laserbehandlung („Venezia-Lift“)

Bei diesem Verfahren wird eine niedrige CO2-Laserdosis eingesetzt, die nur einen erhitzenden und keinen abtragenden Effekt hat. Es kommt zu einer Straffung der Haut ohne Verletzung der Oberhaut und damit ohne Ausfallzeit (lunchtime procedure).

Das Er:YAG-Laserlicht wird sehr stark im Wasser absorbiert. Dadurch kommt es im Gewebe zu einer Verdampfung ohne Erhitzung. Der E:YAG-Laser ist damit hervorragend zur präzisen Abtragung und Glättung der Haut, v.a. von Gesichtsnarben, geeignet. Er kann vollflächig ablativ oder fraktional mit sehr kurzer Abheilungszeit eingesetzt werden. Wegen sehr geringer Schmerzhaftigkeit können die Behandlungen meist ohne Lokalanästhesie durchgeführt werden.

Was sind Warzen?

Warzen sind Virusinfektionen mit sog. HPV (Human Papilloma Virus)-Viren. Diese werden von Mensch zu Mensch aber auch von Tier zu Mensch (Haustiere, Rinder) über direkten Kontakt übertragen. Die Inkubationszeit beträgt vier Wochen bis mehrere Monate. Selbstinfektionen (z. B. durch Kratzen an Warzen) sind häufig. Nicht jeder Mensch ist gleich empfänglich für Warzeninfektionen. Menschen mit abgeschwächtem Immunsystem (chronische Erkrankungen etc.), Kinder und Personen mit Durchblutungsstörungen der Extremitäten sind besonders anfällig. Je nach Lokalisation wachsen die Warzen sehr unterschiedlich, z. B. als vulgäre (gewöhnliche) Warzen an den Händen und am Rumpf, als Dornwarzen / Stechwarzen am Fuß bzw. an den Fußsohlen, als Feigwarzen an Schleimhäuten, als Fadenwarzen im Gesicht, als Dellwarzen in Armbeugen und Kniekehlen oder als Mosaikwarzen bei Ausbildung ganzer Warzenbeete.

Wie werden Warzen behandelt?

Es gibt zahlreiche mehr oder weniger erfolgreiche Methoden, um Warzen zu beseitigen. Es müssen grundsätzlich drei Ziele erreicht werden:

  • Die Warzen müssen entfernt werden.
  • Die infektiösen Warzenviren müssen abgetötet werden.
  • Das Wiederauftreten und die erneute Infektion mit Warzenviren muss verhindert werden.

Erfolgversprechende Behandlungsverfahren:

Keratolyse

Bei diesem Verfahren werden die Warzen jeweils 4 bis 5 Tage mit einem speziellen Warzenpflaster aufgeweicht und anschließend mit einem Hornhauthobel abgehobelt. Es muss gehobelt werden bis zum beginnenden Schmerz, es sollte aber nicht bluten. Ergänzt werden kann das Verfahren durch das Auftragen bestimmter erweichender und/oder virusabtötender Medikamente (Solco-Derman, Verrumal, Duofilm u.a.) nach dem Abhobeln. Die ganze Prozedur wird so lange wiederholt, bis die Warzen verschwunden sind. Wenn Ihnen eine spezielle „Warzensalbe“ rezeptiert wurde, sollte diese zehn Tage lang zweimal täglich aufgetragen werden, nachdem zuvor vier Tage lang mit dem Warzenpflaster (Guttaplast) aufgeweicht und anschließend die aufgeweichten Hornmassen abgehobelt wurden (4+10-Therapie). Auch diese Prozedur muss mehrfach wiederholt werden.

Kryotherapie

Die Vereisungsbehandlung wird ergänzend zu anderen Verfahren angewendet.

Begleittherapie

Die sog. Milieufaktoren, die das Angehen der Warzenvirusinfektion begünstigen, müssen beseitigt werden. Da Warzen am besten in kalter, feuchter Haut anwachsen, müssen insbesondere Füße trockengelegt werden (Fußpuder, schweißhemmende Medikamente, Salbeitee- und Fußbäder). Die Durchblutung kann durch Kneipp-Anwendungen (3-5 mal Wechsel aus aufsteigenden Warmduschen/Fußbädern (15 sec) und kalten Duschen/Fußbädern (5 sec, immer mit kalt aufhören) angeregt werden. Tragen Sie im Winter warme Socken, auch nachts, und Handschuhe. Wenn die Immunabwehr ungenügend ist (diese wird in Verdachtsfällen bei uns überprüft), kann diese durch bestimmte, teilweise homöopathische/pflanzliche Medikamente gestärkt werden. Zur Prophylaxe sollten in allen öffentlichen Nasszonen (Schwimmbäder/Sauna/Hotelbäder) Badeschuhe getragen werden. Füße stets gut abtrocknen und trocken halten. Die Warzen müssen stets bei allen betroffenen Familienmitgliedern gleichzeitig behandelt werden, sonst droht eine Ping-Pong-Infektion. Suggestivmaßnahmen, wie das Besprechen von Warzen, Schneckensaft etc., wirken manchmal bei der Behandlung von Warzen bei Kindern. Es gibt diverse Hausmittel gegen Warzen, die aber nicht wissenschaftlich belegt und zum Teil umstritten sind.

WIRA

Die WIRA (wassergekühlte Infrarot-) Lichtbehandlung stellt ein neues Verfahren bei multiplen und rezidivierenden Warzen dar. Das kalte Infrarotlicht (Hydrosun™-Lampe) wird 2-3 mal wöchentlich jeweils 30 Minuten auf die zu behandelnden Warzenareale appliziert, evtl. nach vorherigem Auftragen von Delta-ALA (siehe Photodynamische Therapie). Die Behandlung ist sehr effektiv und schmerzfrei.