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Anti-Schwitzbehandlung
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Auf einen Blick - Anti-Schwitzbehandlung
Übermäßiges Schwitzen: Verschiedene Behandlungen sind möglich.
Termin vereinbarenDie Behandlung mit Botulinumtoxin A stellt eine neue, äußerst wirksame Methode zur Behandlung übermäßigen Schwitzens in den Achselhöhlen, an Händen und Füßen und im Gesicht dar.
Wie kommt es zu übermäßigem Schwitzen?
In einem kleinen Prozentsatz ist das vermehrte Schwitzen Ausdruck einer anderen Erkrankung (zB Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, Blutkrankheiten, chronische Infektionen). Meist liegt aber eine angeborene Neigung oder eine vegetative Fehlregulation zugrunde. Die Schweißdrüsen in der Haut sind mit Nervenendigungen des vegetativen Nervensystems verbunden. Bei Erwärmung des Körpers durch äußere Hitze oder körperliche Betätigung und bei psychischem Streß werden vermehrt Nervenimpulse über das vegetative Nervensystem an die Schweißdrüsen gesendet, wodurch deren Aktivität gesteigert wird. Da die Schweißdrüsendichte in den Achselhöhlen, an Handflächen und Fußsohlen am größten ist, wirkt sich die Stimulation der Schweißdrüsen hier am stärksten aus.
Was kann man dagegen tun?
Bei milder Form des Schwitzens helfen einfache Maßnahmen, wie Anwendung lokal schweißhemmender Präparate (meist auf Aluminiumchloridbasis), Anpassung der Kleidung und Stabilisierung des vegetativen Nervensystems, z. Bsp. durch Entspannungsübungen. Begünstigend wirken auch Salbeipräparate, entweder in Form von Tees oder als Tabletten/Kapseln. In ausgeprägten Fällen und insbesondere bei generalisierter Schwitzneigung können auch schwitzhemmende Medikamente (zB Vagantin, Sormodren) gegeben werden. Diese wirken allerdings nur symptomatisch und haben häufiger Nebenwirkungen (zB Mundtrockenheit, Sehstörungen).
Bei ausgeprägtem und hartnäckigem Schwitzen werden auch operative Maßnahmen durchgeführt, nämlich entweder die lokale Entfernung der Schweißdrüsen in den Achselhöhlen (Schweissdrüsen-Saug-Kürettage) oder die operative Durchtrennung von Nervenknoten des vegetativen Nervensystems im Brustkorb (Sympathektomie), so dass die Nervenimpulse nicht mehr an die Zielorgane weitergeleitet werden können.
Wie wirkt Botulinumtoxin A gegen übermäßiges Schwitzen?
Botulinumtoxin A ist eine Eiweißsubstanz, die von dem Bakterium Clostridium Botulinum produziert wird. Dieses Eiweiß blockiert die Überleitung von Nervenendigungen auf die Muskulatur. In hoher Dosierung ist die Substanz durch die Muskelblockade ein gefährliches
Gift (Atemlähmung). In niedriger Dosis ist die Substanz allerdings harmlos und wird therapeutisch schon seit vielen Jahren, z.B. bei Muskelkrampfzuständen, angewandt.
Wie wird die Botulinumtoxin A-Behandlung durchgeführt?
Botulinumtoxin A wird in einer verdünnten Lösung mit hauchdünnen Kanülen in das übermäßig schwitzende Areal (Achselhöhlen, Handflächen, Fußsohlen) punktuell oberflächlich in die zweite Hautschicht injiziert. Da die Injektion an Handflächen und Fußsohlen schmerzhaft ist, wird diese unter lokaler Vereisung oder nach Auftragen einer Lokalanästhesie-Salbe durchgeführt. Der Behandlungseffekt hält im Allgemeinen 6 – 12 Monate an.





